Aopen : Was sich anhört, wie eine Meldung aus dem Bereich "Kurioses", könnte aber schon bald zigarettenrauch-gefluteten Zimmern den Kampf ansagen. Aopen will mit der Anion Mouse die Tür zu einem neuen Markt aufstoßen, damit auch für Raucher das Arbeiten am PC angenehmer wird.

Frage an die Raucher: Können Sie sich vorstellen, Ihren Zigarettenrauch in Zukunft Richtung Maus auszuatmen? Wenn nicht, könnte dies bald zu den normalsten Dingen der Welt gehören - wenn man eine Anion Mouse von Aopen besitzt. Wie der Name schon sagt, emittiert der eingebaute Ionisator dieses neuartigen Nagers negative geladene Moleküle, sogenannte Anionen, in einem etwa 50 cm großen Radius. Zigarettenrauch dagegen enthält viele Kationen; positiv geladene Teilchen. Treffen die negativen und positiven Ionen aufeinander, neutralisieren sie sich gegenseitig.

Als wäre dies nicht schon innovativ genug, sollen die Anionen weitere positive Effekte auf den Menschen haben. So strahlen auch viele elektronische Geräte Kationen aus, die für den menschlichen Organismus schädlich sein können; auch diese werden neutralisiert. Desweiteren sollen die Anionen sogar dazu dienen, den pH-Haushalt des Körpers zu regulieren. Das Blut des Menschen ist laut einigen Erhebungen oftmals zu sauer, was bedeutet, dass ein zu geringer pH-Wert vorliegt; die emittierten Anionen sollen dazu beitragen, diesen wieder näher gegen den Normalwert - ca. pH 7,4 - zu bringen. Ja sogar das vegetative Nervensystem soll dabei gestärkt werden, indem die Aktivität der Nervenfasern des Sympathikus (zuständig für die Leistungsbereitschaft des Körpers) reguliert wird; somit soll Müdigkeit vorgebeugt werden.

Erste Versuche mit der Maus zeigen, dass sie in einem geschlossenen System, gefüllt mit Zigarettenrauch, die Kationen innerhalb von wenigen Minuten neutralisieren kann und somit für freie Sicht sorgt. Es bleibt zu hoffen, dass trotz dieser Technologie rauchfreie Büros im Trend bleiben; denn in der Regel befindet sich der Rauch nicht nur um Radius von einem halben Meter um die Maus.