Nvidia : Wie bereits mehrfach angekündigt und erwartet, hat Nvidia am ersten Tag der Cebit einige neue Grafikkarten der Geforce-Serie vorgestellt. Darunter natürlich auch die neuen Topmodelle der Geforce 7900-Serie.

Wie bereits gestern mittels der da noch inoffiziellen Benchmark-Ergebnisse festgestellt werden konnte, scheint die neue Generation im Vergleich zum Vorgänger nur bedingt schneller zu sein. Das spiegelt sich auch in den Spezifikationen wider: Bis auf die Architektur, die nun im 90nm-Prozess gefertigt wurde und etwas schnelleren Takt, können sich die Neulinge gegenüber der Geforce 7800 GTX kaum beweisen. So greifen sowohl die Geforce 7900 GT, als auch die größere Schwester GTX auf 24 Pixelshader-Prozessoren zurück und können mit acht Vertexshader-Einheiten aufwarten; keine Steigerung also zum Vorgänger. Ausserdem soll die 7900 GTX auf 512 MB Speicher und die GT auf 256 MB Speicher zurückgreifen können, welcher über ein 256bit breites Register angebunden ist. Beim Topmodell taktet dieser mit 800 MHz; also 200 MHz mehr als bei der 7800 GTX. Für zukünftige Besitzer einer 7900 GT sieht Nvidia einen Takt von 660 MHz vor.

So wird unterm Strich deutlich, dass sich für Besitzer der Vorgänger-Version ein Umstieg nur sehr bedingt lohnen wird. Wer jedoch von einer älteren Grafikkarte auf die neueste Technologie umsteigen will, der könnte - zumindest preislich - erfreut sein. Hier greift Nvidia nämlich stark an: Die Geforce 7900 GTX soll brutto ab 499 Euro und die 7900 GT ab 299 Euro zu haben sein. Für dieses Geld sollten die neuen Karten sehr gute Leistungen liefern.