Gehirnwellen-Messung : Laut Yasue Mitsukure, dem Leiter des Projektes, kann das Gerät die Gehirnwellen des Nutzers in Echtzeit messen und darstellen. Auf diese Weise kann erkannt werden, ob eine Person Interesse zeigt, konzentriert ist oder eher gestresst oder müde.

Das neue Gerät misst die Gehirnwellen nur an einer Position mit der Bezeichnung FP1, an der Emotionen besonders gut erkennbar sein sollen. Statt wie bisher verschiedene Arten von Gehirnwellen zu messen, reicht hier laut Professor Mitsukure die Intensität bei bestimmten Frequenzen für die Erkennung aus. Bei 11 und 17 Hz liegen demnach wichtige Frequenzen zur Erkennung von Müdigkeit.

Die Forscher nutzen das Gerät laut Diginfo nun, um Anwendungen zu entwickeln, die Müdigkeit, Konzentration und Stress erkennen und anzeigen. Das wäre beispielsweise für die Werbewirtschaft interessant, die bei Tests so erkennen kann, welche Teile eines Werbespots interessant sind und welche nicht. Langfristig wollen die Forscher aber eine Art »futuristischer Kommunikation« ermöglichen, beispielsweise durch ein Smartphone, das Gedanken in Text für eine SMS umsetzen kann.