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Gehirnwellen-Messung - Forscher erkennen Müdigkeit, Interesse, Unlust, Stress und vieles mehr

Forscher der Universität Keio haben ein einfaches Messgerät für Gehirnwellen entwickelt, mit dem die Stimmung des Nutzers in Echtzeit ermittelt werden kann.

Von Georg Wieselsberger |

Datum: 07.06.2012 ; 15:33 Uhr


Gehirnwellen-Messung : Laut Yasue Mitsukure, dem Leiter des Projektes, kann das Gerät die Gehirnwellen des Nutzers in Echtzeit messen und darstellen. Auf diese Weise kann erkannt werden, ob eine Person Interesse zeigt, konzentriert ist oder eher gestresst oder müde.

Das neue Gerät misst die Gehirnwellen nur an einer Position mit der Bezeichnung FP1, an der Emotionen besonders gut erkennbar sein sollen. Statt wie bisher verschiedene Arten von Gehirnwellen zu messen, reicht hier laut Professor Mitsukure die Intensität bei bestimmten Frequenzen für die Erkennung aus. Bei 11 und 17 Hz liegen demnach wichtige Frequenzen zur Erkennung von Müdigkeit.

Die Forscher nutzen das Gerät laut Diginfo nun, um Anwendungen zu entwickeln, die Müdigkeit, Konzentration und Stress erkennen und anzeigen. Das wäre beispielsweise für die Werbewirtschaft interessant, die bei Tests so erkennen kann, welche Teile eines Werbespots interessant sind und welche nicht. Langfristig wollen die Forscher aber eine Art »futuristischer Kommunikation« ermöglichen, beispielsweise durch ein Smartphone, das Gedanken in Text für eine SMS umsetzen kann.

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Avatar Krone502
Krone502
#1 | 07. Jun 2012, 15:40
Creepy
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Avatar Rock Lee
Rock Lee
#2 | 07. Jun 2012, 15:40
Ich seh's schon kommen. Sowas wird im Büro später Pflicht und das Gerät verteilt beim ersten Anzeichen von Desinteresse oder Müdigkeit Elektroschocks^^
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Avatar forceMONKEY
forceMONKEY
#3 | 07. Jun 2012, 15:41
Naaatürlich kommt man zunächst auf die Idee, das ganze auch für die Werbewirtschaft zu verwenden...

Von der medizinischen Möglichkeiten wird (zumindest in diesem Bericht) überhaupt nicht erwähnt...
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Avatar Petesteak
Petesteak
#4 | 07. Jun 2012, 15:43
Irgendwie kommt mir da ein ganz ungutes Gefühl auf, wenn ich bedenke, dass es aus Japan kommt... Japan und China (vor allem China) behandelt viele Menschen eh schon wie Werkzeuge. Bald dann auch mit aktueller Statusanzeige...
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Avatar KingLamer
KingLamer
#5 | 07. Jun 2012, 15:45
"Smartphone, das Gedanken in Text für eine SMS umsetzen kann"
die SMS sehen dann so aus: "hallo schatz, ich komme etwasss --wow, hat die einen süssen hintern-- ssspäter nach hause, grüssle"
wer will denn sowas? :)
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Avatar UrielVentris
UrielVentris
#6 | 07. Jun 2012, 15:47
Zitat von Petesteak:
Irgendwie kommt mir da ein ganz ungutes Gefühl auf, wenn ich bedenke, dass es aus Japan kommt... Japan und China (vor allem China) behandelt viele Menschen eh schon wie Werkzeuge. Bald dann auch mit aktueller Statusanzeige...


Von Japan sind mir eigentlich keine groben Menschenrechtsverletzungen bekannt, aber Hauptsache Schlitzaugen -> Chinesen -> Böse.

*seufz*
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Avatar Sladdi_1978
Sladdi_1978
#7 | 07. Jun 2012, 15:48
Das Wort WERBUNG stört mich gewaltig im Text
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Avatar Jagson
Jagson
#8 | 07. Jun 2012, 15:49
Zitat von Rock Lee:
Ich sehs schon kommen. Sowas wird im Büro später Pflicht und das Gerät verteilt beim ersten Anzeichen von Desinteresse oder Müdigkeit Elektroschocks^^


Oh gott das gibts nicht... schon wieder ein Vortr-Pssstt
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Avatar xenon8471
xenon8471
#9 | 07. Jun 2012, 15:56
Gibts eigentlich schon lange. Nennt sich EEG (Elektroenzephalographie) und ist eine Standardmethode in der Neuropsychologischen Forschung.
Das Problem bei der vorgestellten Methode ist, dass die genannte Stärke eigentlich genau die Schwäche des Systems ist: Dadurch, dass nur an einem Punkt gemessen wird (FP1=über dem linken Auge), fehlt ein Referenzwert, mit dem die gemessene Spannung in Verbindung gesetzt werden kann um tatsächlich unterschiede in der Gehirnaktivität festzustellen.
Bei einer richtigen EEG-Untersuchung werden an über 30 Stellen auf der Kopfhaut die Gehirnströme gemessen und mit mehreren "Kontrollstellen" verglichen, da einzelne Messungen viel zu anfällig für Ausreisser/Messfehler sind.

Aber vlt. irre ich mich ja auch- bin erst am Anfang meines Psychologiestudiums :)

mfg
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Avatar Petesteak
Petesteak
#10 | 07. Jun 2012, 16:00
Zitat von UrielVentris:


Von Japan sind mir eigentlich keine groben Menschenrechtsverletzungen bekannt, aber Hauptsache Schlitzaugen -> Chinesen -> Böse.

*seufz*


Wie bitte?! Ich hab nix gegen Asiaten - nur dagegen, wie in vielen Teilen dort die Menschen behandelt werden. Dass sich die chinesische Regierung und Industrie oftmals wie der letzte Sauhaufen verhält, hat nichts mit meiner Meinung zu den Bürgern zu tun, welche diese Scheiße ertragen müssen. Überleg mal bitte, was du schreibst und interpretier nicht Rassismus in irgendwelche Posts um dich wichtig zu machen.
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