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Microsoft - EU-Gerichtshof bestätigt Rekordbußgeld wegen Wettbewerbsverstößen

Das von der EU-Kommission gegen Microsoft verhängte Rekordbußgeld wurde von Europäischen Gerichtshof bestätigt.

Von Georg Wieselsberger |

Datum: 27.06.2012 ; 15:32 Uhr


Microsoft : Die EU-Kommission hatte gegen Microsoft im Februar 2008 ein Bußgeld von 899 Millionen Euro verhängt, da Microsoft für die Weitergabe von technischen Daten zu dem Betriebssystem Windows von Konkurrenten jahrelang überhöhte Preise verlangt habe.

Der Streit zwischen der EU und Microsoft hatte schon im März 2004 zu einem ersten Bußgeld geführt. Erst im Oktober 2007, nachdem der EU-Gerichtshof die Forderungen der EU-Kommission bestätigt hatte, erfüllte Microsoft die Wettbewerbsauflagen. Da Microsoft laut Ansicht der EU-Kommission aber in den zwischenzeitlich abgelaufenen drei Jahren weiter wettbewerbswidrig gehandelt hatte, wurde das Rekordbußgeld von 899 Millionen Euro verhängt, das theoretisch sogar bis zu 1,5 Milliarden Euro hätte betragen können.

Der EU-Gerichtshof hat den Betrag nun zwar auf 860 Millionen Euro gesenkt, die Ansicht der EU-Kommission aber bestätigt. Gegen Microsoft wurden damit seit März 2004 insgesamt rund 1,7 Milliarden Euro an gerichtlich bestätigten Bußgeldern verhängt.

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Avatar musixx
musixx
#1 | 27. Jun 2012, 15:42
Dieser Kommentar wurde ausgeblendet, da er nicht den Kommentar-Richtlinien entspricht.
Avatar Baerchen822
Baerchen822
#2 | 27. Jun 2012, 15:47
ich nehm da 1% von als entschädigung das ich Windows Vista ertragen musste und Windows 8 ertragen muss ;)
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Avatar BaronSengir
BaronSengir
#3 | 27. Jun 2012, 15:48
Wo bleibt apples Bußgeld?
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Avatar KingLamer
KingLamer
#4 | 27. Jun 2012, 15:50
langsam kommen die bussen in den bereich, wo sie auch was bringen. solange sie wegen der höhe ignoriert werden können, interessiert das keinen einzigen verwaltungsrat (oder board member).

bsp. BMW wurde in der schweiz zu 150mio verdonnert, weil sie die währungsvorteile zu lange mitgenommen haben.
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Avatar Stargalaxy
Stargalaxy
#5 | 27. Jun 2012, 15:57
Richtig so!
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Avatar Phippu
Phippu
#6 | 27. Jun 2012, 16:04
Ich finde es ja gut wird den grossen auch auf die Finger geschaut, aber wieso muss Apple z.B nichts bezahlen? Die machen z.B mit dem Safari doch genau das gleiche...
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Avatar stratoschfehre
stratoschfehre
#7 | 27. Jun 2012, 16:05
Zitat von Baerchen822:
ich nehm da 1% von als entschädigung das ich Windows Vista ertragen musste und Windows 8 ertragen muss ;)


Thats what she said.
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Avatar MrMiles
MrMiles
#8 | 27. Jun 2012, 16:09
solange die "einnahmen" durch den "verstoß" höher sind als das bußgeld und sie nachwievor gewinn an dem "verstoß" machen wird es so weiterlaufen.

das ist ja nicht nur bei microsoft so - diese art der gewinnerzielung ist eine gängige praktik in der wirtschaft. gerade bei wiederholungen sollte es andere strafen als bußgelder geben. ein oft bemängelter punkt ist, dass die bußgelder am ende ende ungerecht auf die geschädigten verteilt werden. gerade kleinere firmen haben weniger davon weil ihr verlust oft deutlich höher ist im verhältnis. der schädiger sollten hier auflagen erhalten welche ihn dazu verpflichten die marktsituation der geschädigten wieder zu stabilisieren.
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Avatar Helldiver
Helldiver
#9 | 27. Jun 2012, 16:09
Zitat von Phippu:
Ich finde es ja gut wird den grossen auch auf die Finger geschaut, aber wieso muss Apple z.B nichts bezahlen? Die machen z.B mit dem Safari doch genau das gleiche...

News gelesen?

Die EU-Kommission hatte gegen Microsoft im Februar 2008 ein Bußgeld von 899 Millionen Euro verhängt, da Microsoft für die Weitergabe von technischen Daten zu dem Betriebssystem Windows von Konkurrenten jahrelang überhöhte Preise verlangt habe.
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Avatar Kehool
Kehool
#10 | 27. Jun 2012, 16:11
Zitat von MrMiles:
solange die "einnahmen" durch den "verstoß" höher sind als das bußgeld und sie nachwievor gewinn an dem "verstoß" machen wird es so weiterlaufen.

das ist ja nicht nur bei microsoft so - diese art der gewinnerzielung ist eine gängige praktik in der wirtschaft. gerade bei wiederholungen sollte es andere strafen als bußgelder geben. ein oft bemängelter punkt ist, dass die bußgelder am ende ende ungerecht auf die geschädigten verteilt werden. gerade kleinere firmen haben weniger davon weil ihr verlust oft deutlich höher ist im verhältnis. der schädiger sollten hier auflagen erhalten welche ihn dazu verpflichten die marktsituation der geschädigten wieder zu stabilisieren.



ich denke man wird das bußgeld derart ansetzen dass microsoft von dieser praxis nichts hat...bußgelder werden nicht einfach ausgewürfelt
die kosten für das verfahren muss microsoft zusätzlich tragen

Zitat von stratoschfehre:


Thats what she said.


zusätzlich dazu dass "that's what she said" witze noch nie witzig waren hast du anscheinend nichtmal verstanden wie man sie verwendet Oo
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