CES 2014: 3D Systems Chefjet : Der 3D Systems Chefjet 3D ist in der Lage, Essen in komplexen Formen auszudrucken. An »Earl Grey, heiß« dürfte er aber noch scheitern. Der 3D Systems Chefjet 3D ist in der Lage, Essen in komplexen Formen auszudrucken. An »Earl Grey, heiß« dürfte er aber noch scheitern.

3D Systems, die schon im Jahr 1989 ihren ersten 3D-Drucker vorstellten, haben auf der CES 2014 zwei neue Drucker mit der Bezeichnung Chefjet 3D und Chefjet Pro 3D präsentiert. Beide 3D-Drucker sind dafür gedacht, essbare Dinge auszudrucken. Der Unterschied zwischen den beiden Modellen liegt abgesehen vom Preis vor allem darin, dass nur das Pro-Modell in der Lage ist, auch mehrfarbige und etwas größere Ergebnisse zu liefern.

Zielgruppe für die Chefjet-Drucker sind beispielsweise Konditoren, Restaurants oder Veranstaltungen der gehobenen Klasse. Kunden können mit der mitgelieferten Software »The Digital Cookbook« auch ohne CAD-Kenntnisse ihre essbaren Druckerzeugnisse entwerfen. Durch den 3D-Druck sind sehr komplexe Formen möglich, die sich sonst auf andere Weise nicht herstellen lassen. 3D Systems liefert auch die druckbaren Materialien, die in Geschmacksrichtungen wie Schokolade, Vanille, Minze, saurer Apfel, Kirsche und Wassermelone erhältlich sind.

Das kleinere Modell Chefjet 3D mit einem Druckraum von rund 20 x 20 x 15 Zentimetern soll unter 5.000 US-Dollar kosten. Der Chefjet Pro 3D mit 25,4 x 35,5 x 20 Zentimetern liegt laut 3D Systems unterhalb von 10.000 US-Dollar. Beide 3D-Drucker sollen in der zweiten Jahreshälfte 2014 auf den Markt kommen.