Knightscope K5 : Der Knightscope K5 ist laut Hersteller »ein Freund, der aufpasst«. (Bildquelle: Knightscope) Der Knightscope K5 ist laut Hersteller »ein Freund, der aufpasst«. (Bildquelle: Knightscope)

Knightscope ist ein US-amerikanischer Hersteller von Robotern, die selbstständig Verbrechen erkennen und verhindern sollen. Die »K5 Autonomous Data Machine« soll dabei mit einer »beeindruckenden, aber freundlichen physischen Präsenz« über verschiedene Sensoren Daten sammeln, analysieren, mit Datenbanken kombinieren und dann über eine Künstliche Intelligenz entscheiden, ob es einen Grund für einen Alarm gibt. Zum Sammeln der Informationen besitzt der Robot vier HD-Kameras für die Umgebung, eine Kamera zur Erkennung von Nummernschildern, vier Mikrofone, Sirenen,verschiedene Alarmsignale, Wetter-Sensoren, GPS, einen 3D-Laser-Scanner und eine WLAN-Verbindung zur Zentrale.

Wie das Bild oberhalb dieser Meldung zeigt, ist zumindest der Ansatz mit der beeindruckenden physischen Präsenz gelungen, denn die Maschine ist rund 1,52 Meter hoch und wiegt 136 Kilogramm. Für Fans von »Doctor Who« und »Per Anhalter durch die Galaxis« sieht ein K5 wohl so aus, als hätte eine Affäre zwischen Marvin und einem Dalek unerwartete Folgen gehabt. doch immerhin ist der Roboterwächter (noch) nicht bewaffnet. Je nach Situation kann der K5 anwesende Menschen aber durch freundliche Alarmsignale warnen, seine Sirenen einsetzen oder die Zentrale über ein Problem informieren, damit sich dann menschliches Sicherheitspersonal um ein erkanntes Problem kümmert.

Der Roboter von Knightscope ist in der Lage, 24 Stunden am Stück zu funktionieren und benötigt danach nur 20 Minuten, um seine Batterien wieder komplett aufzuladen. Auf Dauer wäre eine derartige Rund-um-die-Uhr-Überwachung durch Roboter wohl günstiger und effizienter als die durch menschliches Personal. Laut dem Bericht von Extreme Tech kamen auf dem Campus von Microsoft im Silicon Valley gleich fünf dieser Roboter für eine Woche lang zum Einsatz.