Virtual Reality bei McDonalds : Die Happy Googles werden aus einer Happy-Meal-Box gebastelt. Die Happy Googles werden aus einer Happy-Meal-Box gebastelt.

Die von McDonalds geplanten Happy Goggles sind rein technisch gesehen nur eine Halterung für ein Smartphone, das dann ähnlich wie bei Google Cardboard als Display für Virtual-Reality-Inhalte verwendet werden kann. Die Happy Goggles sollen laut einem Bericht von Ad Week in 14 McDonalds-Standorten in Schweden an den ersten beiden Wochenenden im März 2016 verteilt werden.

Dabei kommt auf die Kinder, die sich für die Happy Goggles interessieren, wie bei Google Cardboard auch etwas Bastelarbeit zu, denn die VR-Halterung besteht aus einem Teil der Verpackung der Happy-Meal-Box. Die ebenfalls notwendigen VR-Linsen liegen jedoch bei und sorgen so dafür, dass ein Smartphone - beispielsweise das der Eltern - als VR-Headset verwendet werden kann. Die Aktion in Schweden dient laut dem Marketing-Director Jeff Jacket als erster weltweiter Versuchsballon.

Es ist also durchaus denkbar, dass diese Aktion bei einem Erfolg in Schweden auch auf andere Länder ausgeweitet wird. Für das Interesse an Virtual Reality wäre das vielleicht sogar ein gutes Zeichen, auch wenn nicht klar ist, ob kleine Kinder schon eine Zielgruppe sein sollten. McDonalds betont aber auch, dass man die Happy Goggles von den Kinderpsychologen Karl Eder und Fadi Lahdo beurteilen lies und die beiden Experten auch Empfehlungen für die Nutzung ausgesprochen haben.

Das dürfte vermutlich aber auch nichts daran ändern, dass die Aktion in Schweden von Kinderschützern und Ernährungsberatern kritisiert werden dürfte. Für die erwähnten Kinderpsychologen ist aber auch das Nutzen der Happy Goggles ein Spiel, das gemeinsame Erlebnisse erleichtert. McDonalds Schweden hat auch ein Video zu den Happy Goggles veröffentlicht, das zeigt, wie aus der Verpackung eines Happy Meals das Virtual-Reality-Headset entsteht.

Quelle: Ad Week