Google prophezeit die Zukunft : Google sieht KI als nächste große Entwicklung nach den mobilen Geräten. (Bildquelle: Google) Google sieht KI als nächste große Entwicklung nach den mobilen Geräten. (Bildquelle: Google)

In den letzten Jahren standen für viele Unternehmen vor allen mobile Geräte wie Smartphones im Mittelpunkt der technischen Entwicklung, während es zuvor noch Notebooks und Desktop-PCs gewesen waren. Die Zukunft gehört nach Ansicht vieler Experten und Unternehmen wie Facebook vielleicht die eben erst gestarteten Virtual-Reality-Technik, doch für den Google-CEO Sundar Pichai wird eine andere Entwicklung wichtiger sein.

Auf eine entsprechende Frage eines Analysten erklärte Pichai: "Ich denke, langfristig werden wir uns von einer mobilen Welt zu einer KI-Welt entwickeln". Die Fortschritte der Zukunft hingen von intelligenterer Nutzung der anfallenden Daten ab und weniger von dem, was mobile Geräte direkt leisten könnten. Pichai nannte als Beispiele intelligente Assistenten, die dem Nutzer überall helfen, gerade auf mobilen Geräten.

Google selbst hatte in den letzten Wochen und Monaten immer wieder die eigene Führungsrolle bei der Entwicklung von Künstlicher Intelligenz und im Bereich Maschinenlernen betont, so dass es keine Überraschung ist, dass auch der Unternehmenschef hier eine wichtige Entwicklung für die Zukunft sieht. Laut Pichai will Google diese Möglichkeiten auch nutzen, um sich beispielsweise bei Cloud-Diensten von der Konkurrenz wie Amazon oder Microsoft abzusetzen.

Allerdings ist zumindest Microsoft ebenfalls sehr aktiv, was die Erforschung Künstlicher Intelligenz betrifft, auch wenn das letzte Experiment mit dem Twitter-Bot Tay etwas aus dem Ruder gelaufen war. Für viele Experten und auch Datenschützer hat die Entwicklung von Künstlicher Intelligenz gerade bei so großen Unternehmen allerdings auch eine dunkle Seite, da dann die schon jetzt kritisch gesehenen großen Datenmengen über Nutzer noch besser und zielgerichteter verarbeitet werden können. Aus Sicht von Google ist das allerdings sicher kein Nachteil.

Quelle: Yahoo