Gerüchte zum Apple Mac : Statt einer Intel-CPU mit AMD-GPU könnten bald AMD-CPUs mit Nvidia-GPU in Apple Macs arbeiten. (Bildquelle: Apple) Statt einer Intel-CPU mit AMD-GPU könnten bald AMD-CPUs mit Nvidia-GPU in Apple Macs arbeiten. (Bildquelle: Apple)

Apple könnte bald wieder auf Nvidia-Grafikchips und -Grafikkarten bei seiner Mac-Serie setzen, nachdem die letzten Jahre Produkte von AMD verbaut worden waren. Das geht zumindest aus Stellenanzeigen hervor, in denen Nvidia nach mehreren Mitarbeitern sucht, die sich mit der Entwicklung für Apple-Produkte auskennen.

Neben einem Senior System Software Engineer für die Mac-Grafiktreiber-Entwicklung und einen Programmierer für die Apple-Grafikschnittstelle Metal sucht Nvidia seit einigen Tagen auch noch einen Entwickler für Metal Compute. Laut Bloomberg deutet das auf eine Rückkehr von Nvidia-GPUs in Apple Macs hin. Beide Unternehmen wollten allerdings nicht zu dem Bericht Stellung beziehen. Es ist auch nicht klar, ab wann Apple angeblich von AMD auf Nvidia wechseln wird.

Aus anderer Quelle kommen Hinweise darauf, dass AMD trotzdem nicht komplett aus Mac-Produkten verschwinden wird, denn angeblich wird Apple auch den Lieferanten für den Prozessor wechseln. Statt Intel-CPUs sollen demnach künftig Zen-Prozessoren von AMD in neuen Apple-Produkten verbaut werden. Laut Bits and Chips wird Apple zwar bis Ende 2017 noch auf Intel-Prozessoren setzen, dann aber wechseln. Auch wccftech behauptet, dass neue Macs im Jahr 2018 AMD-CPUs verwenden werden.

Ein Grund dafür soll sein, dass die Grafikkerne in den dann geplanten Intel-Prozessoren nur die langsame GT2-Architektur verwenden sollen, die schon jetzt nicht mehr die schnellste integrierte Intel-GPU darstellt. AMD hingegen könnte Apple nicht nur schnelle, neue Zen-Prozessoren, sondern auch wesentlich schnellere Grafikkerne bieten. Zumindest für Macbooks wären Zen-APUs damit eine bessere Lösung für Apple. Außerdem könnte AMD mit seinem Custom-Bereich sogar einen speziell für Apple entwickelten Prozessor anbieten, so wie das bereits für die Konsolen Xbox One und Playstation 4 der Fall ist.

Quellen: Bloomberg, Bits and Chips, wccftech