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Windows 7 - Angebliches Geheimdienst-„Hintertürchen“

Seit 1999 wird Microsoft immer wieder unterstellt, in seine Windows-Betriebssysteme eine »Backdoor« für den US-Geheimdienst National Security Agency einzubauen, da damals eine Variable mit der Bezeichnung _NSAKEY gefunden wurde.

Von Georg Wieselsberger |

Datum: 21.11.2009; 12:35 Uhr


Windows 7 : spionage internet logo daten dieb hacker spionage internet logo daten dieb hacker Bei Windows 7 ist der Grund für die Befürchtungen jedoch nicht diese Variable, die einen 1024-Bit langen öffentlichen Schlüssel eines Verschlüsselungssystems enthält, obwohl sie nach wie vor (als _KEY2) enthalten ist.

Vor einem Unterausschuss des US-Senats zum Thema Terrorismus und Heimatschutz hatte ein NSA-Angestellter vor ein paar Tagen unter anderem erklärt, der Geheimdienst habe an Windows 7 mitgewirkt - und mit dieser Aussage für die aktuellen Spekulationen über ein »Hintertürchen« gesorgt.

Microsoft wehrt sich natürlich gegen diese Gerüchte und erklärte eindeutig, man habe noch nie eine Backdoor in Windows eingebaut und werde dies auch nie tun. Der NSA-Director Richard Schaeffer hatte ohnehin nur erklärt, die NSA habe »mit Microsoft zusammen den Security Guide (Sicherheits-Ratgeber) weiterentwickelt«. Dieser Guide enthält empfohlene Sicherheits-Einstellungen für normale Unternehmen, aber auch für Organisationen mit größeren Sicherheits-Bedürfnissen.

Zu diesen gehören auch die US-Regierung und deren Ministerien, die einen Standard namens »Federal Desktop Core Configuration« benötigen. Da die NSA ist nicht nur für Überwachung, sondern ganz offiziell auch für die Computer-Sicherheit (COMPUSEC) zuständig ist, dürfte deren Mitarbeit an dem Security Guide eigentlich nicht verwundern. Die Meldung über das »Hintertürchen« wird sich wohl dennoch, meist ohne Nennung der Hintergründe, schnell und ausdauernd verbreiten.

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Avatar Rollora
Rollora
#1 | 21. Nov 2009, 12:45
Das angebliche Geheimdienst hintertürchen, wie es in der Überschrift so schön heißt, ist auch schon in XP und Vista enthalten, wobei man es in XP umgehen kann, in Vista weiß ich nicht. Mfg
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Avatar Redgirlfan
Redgirlfan
#2 | 21. Nov 2009, 13:13
Alles Humbug
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Avatar Weedie
Weedie
#3 | 21. Nov 2009, 13:16
@1: Ach was, steht ja auch im Text dass es das Gerücht seit 1999 gibt.
Und woher will jemand wissen, ob die Umgehung der angeblichen Backdoor funktioniert? Indem er die NSA fragt "Hey, testet mal, ob eure Backdoor bei mir noch funktioniert!"
Naja....
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Avatar kullerhamPster [me]
kullerhamPster [me]
#4 | 21. Nov 2009, 13:23
Die NSA hilft nicht nur MS:
http://www.heise.de/security/meldung/NSA-h ilft-Apple-Sun-und-Red-Hat-beim-Haerten-ihrer- Systeme-863550.html
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Avatar No1-Obaruler
No1-Obaruler
#5 | 21. Nov 2009, 13:45
Unwahrscheinlich.


Es haben zwar LEute von der NSA mitgearbeitet, das aber auch nur, weil die ein ganzes Rudel von "Krypto-Nerds" haben, die wirklich nichts anderes machen als Kryptoanalyse/verschlüsselung und etlicher anderer Softwarespezialisten die selber auf das Knacken von Softwaresicherungen spezialisiert sind (logisch, als Nachrichtendienst xD), und die dürfen dort ein ganzes Stückchen "kreativer" sein, logisch also das die etliche Ideen haben ein OS angriffsicherer zu machen, an der Stelle dürfte sich MS bedient haben ...


MS ist schlicht und ergreifend nicht "verrückt" genug die NSA da irgendwas das einer Hintertür auch nur ähnelt einzubauen, es gibt Horden von Nerds die jedes Windows so weit untersuchen wie es nur geht, und nur ein einziges protokolierter Remote-Zugriff von "außerhalb" ohne das die Windowssicherungen/Virenscanner etc. was dagegen unternähmen würde erst ein Erdbeben in Nerdkreisen, und dann einen wahren Flächenbrand in den Medien nach sich ziehen.

Wie weit MSs eigentlich gutes, seriöses Image in der Öffentlichkeit dadurch vernichtet würde könnt ihr euch selber vorstellen, denen würden über Nacht sämtliche Geschäftskunden wegrennen, die ihre Firmeninterna bestimmt nicht Vater Staat Tür und Tor öffnen wollen, ganz zu schweigen von der Entrüstung der Privatuser, und das nicht nur der PC-affinen Netzgemeinde, sonder auch der Durchschnitts-DAU, der in den Tagesthemen erfährt, dass Mama Merkel im Zweifelsfall per Anfrage an die US und A sich direkt auf ihrern Platten nach pösen Dingen umschauen könnte.



Nein, für so blöd halte ich Ballmer nicht, das er so was riskieren würde. Der Mann hat zwar einen an der Waffel (positiv gemeint, ich find ihn höchst unterhaltsam =) ), aber das er das Grundfundament seiner Firma, den OS-Verkauf, auf derart wackeligen Sand stellt, dass ihn ein Compiler-Kellerkind beim mitloggen des Netzverkehrs von Windows "zufällig" des EInbauens eines Backdoors für den Amigeheimdienst überführt ....... nein, SO BLÖD ist niemand, Druck der Regierung hin oder her.
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Avatar Zsinj
Zsinj
#6 | 21. Nov 2009, 13:57
Wenn es ein solchen Hintertürchen gibt, dann werden Hacker es sicher bald finden. Und angesichts der ganzen anderen Sicherheitslücken (egal ob OS oder andere Programme)fällt das nicht ins Gewicht. Wenn es durch Hacker gefunden wird, muss es geschlossen werden.

Gerücht hin, Gerücht her, absolute Sicherheit gibt es nicht.

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Avatar Dr. Danger
Dr. Danger
#7 | 21. Nov 2009, 14:13
Seit wie vielen Jahren werden jetzt angeblich in irgendwelche Programme ständig irgendwelche streng-geheime Hintertürchen eingebaut?
Mit jeder neuen Windows Version die gleiche alte Leier...
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Avatar Feldsturm
Feldsturm
#8 | 21. Nov 2009, 14:14
glaube keiner news, die du nicht selbst gefälscht hast...

kann sein, dass ich diverse vorurteile hab aber der nsa/cia etc und ms traue ich solche schritte zur geheimdienstüberwachung zu
schäuble würde sich freuen :)

greets
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Avatar Knuffviech
Knuffviech
#9 | 21. Nov 2009, 14:18
Natürlich baut MS keine _richtige_ Hintertür in Windows 7 ein. Wenn das ans Tageslicht käme, könnte MS dicht machen, da sie von zig Leuten verklagt werden, und die Firmen MS-Produkte nicht mehr nutzen werden. Wahrscheinlicher ist Folgendes: MS hat bewiesenermaßen manche Sicherheitslücken erst sehr spät behoben, obwohl sie intern schon eine halbe Ewigkeit bekannt waren. Möglicherweise hat zB die NSA eine Liste mit diesen Sicherheitslücken bekommen. Vielleicht wurden einige Stellen mit Absicht "schlampig" programmiert, damit ein Angreifer einbrechen kann. Vorteil für MS: Wenn jemand die Lücke findet, ist es eben "nur" eine Sicherheitslücke, und sie sind fein aus dem Schneider. Das Konzept nennt man [url]http://de.wikipedia.org/wiki/Plausible_de niability[/url]
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Avatar haha argh
haha argh
#10 | 21. Nov 2009, 14:36
"...die NSA habe »mit Microsoft zusammen den Security Guide (Sicherheits-Ratgeber) weiterentwickelt«."

Aha, der Fuchs berät bei der Herstellung von Hühnerkäfigen.
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