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Pirate Pay - Russische Störtechnik gegen Bittorrent-Downloads

Ein russisches Startup, das auch durch Microsoft und Hollywood-Filmstudios finanziert wird, hat eine Möglichkeit gefunden, Bittorrent-Downloads zu stören.

Von Georg Wieselsberger |

Datum: 14.05.2012 ; 09:58 Uhr


Pirate Pay : Die Entwickler von Pirate Pay hatten eigentlich zunächst für einen Mobilfunk-Anbieter in Russland an einer Management-Software für dessen Datenverkehr gearbeitet, die Bittorrent-Übertragungen stoppen konnte. Da die gefundene Lösung auch allgemeiner eingesetzt werden kann, entschlossen sich die Entwickler, das Unternehmen Pirate Pay zu gründen und nach Investoren zu suchen.

Letztes Jahr investierte beispielsweise Microsoft 100.000 US-Dollar in Pirate Bay. Für die Walt Disney Studios und Sony Pictures störte Pirate Pay für einen Monat die Downloads eines Films. Die Server von Pirate Pay verbinden sich dabei mit jedem P2P-Clienten, der diesen Film verbreitet, und sorgen so dafür, dass die einzelnen Rechner ihre Verbindung untereinander verlieren, da diese die IP-Adressen nicht mehr korrekt zuordnen können.

Ob dieser Ansatz allerdings wirklich erfolgreich ist, ist umstritten. Zwar wurden laut Torrentfreak 44.845 Downloads auf diese Weise gestoppt, doch die Anzahl der erfolgreichen Downloads und der erneuten Versuche bei einem Abbruch sind nicht bekannt. Pirate Pay verlangt für einen Auftrag je nach Größe zwischen 12.000 und 50.000 US-Dollar, also bis zu 39.000 Euro.

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Avatar Fred DM
Fred DM
#1 | 14. Mai 2012, 10:05
ist sowas legal?!? das runterladen von geschütztem material ist es zwar auch nicht, aber das macht solche störaktionen IMO nicht vertretbarer.
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Avatar mr.ioes
mr.ioes
#2 | 14. Mai 2012, 10:05
"Companies that really want to make Pirates Pay are probably better off investing in improvements to their legal offers."

nough said.

Ist außerdem ein Kampf gegen Windmühlen. Wird ein Torrent gestört, wird halt ein neuer gemacht. Oder auf private Seiten ausgewichen. Oder ... Aber hauptsache MS unterstützt den Blödsinn mit 100.000$.
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Avatar BeRse
BeRse
#3 | 14. Mai 2012, 10:07
löl wer benutzt denn noch Torrents?
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Avatar mr.ioes
mr.ioes
#4 | 14. Mai 2012, 10:09
Zitat von BeRse:
löl wer benutzt denn noch Torrents?


Jeder der nicht deutsch oder ami ist und kein ipred oÄ verwendet? Außer bei euch und in den USA werden ja keine Abmahnungen verschickt.
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Avatar flollum
flollum
#5 | 14. Mai 2012, 10:10
Zitat von BeRse:
löl wer benutzt denn noch Torrents?


Bist du jetzt cool?
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Avatar _Achillis_
_Achillis_
#6 | 14. Mai 2012, 10:11
Zitat von BeRse:
löl wer benutzt denn noch Torrents?


*hüstel*
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Avatar Doktore
Doktore
#7 | 14. Mai 2012, 10:14
Dieser Kommentar wurde ausgeblendet, da er nicht den Kommentar-Richtlinien entspricht.
Avatar c1912
c1912
#8 | 14. Mai 2012, 10:16
Zitat von Gamestar-Artikel:
Letztes Jahr investierte beispielsweise Microsoft 100.000 US-Dollar in Pirate Bay.

Ja klar, warum auch nicht. :D

Ich denke mal dieser "Pirate Pay"-Methode wird man einfach mit IP-Sperren begegnen können.

Edit: Da war jemand schneller :/

@Fred DM
Du glaubst doch nicht wirklich das sich die Content-Mafia an die Gesetze hält. Denen ist jede auch noch so unmoralische Methode recht, um ihren Profit zu steigern.
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Avatar Kater.xD
Kater.xD
#9 | 14. Mai 2012, 10:17
"Letztes Jahr investierte beispielsweise Microsoft 100.000 US-Dollar in Pirate !B!ay." Das musste ja passieren =D
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Avatar Rand al'Thor
Rand al'Thor
#10 | 14. Mai 2012, 10:18
Bietet Bittorrent nicht schon jetzt die Möglichkeit, IPs zu blacklisten? Was würde denn die Leute daran hindern, die IPs der Pirate-Pay-Server zu blockieren?
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