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Megaupload - FBI muss 150 TByte Daten für Kim Dotcom kopieren

Ein neuseeländisches Gericht hat das FBI angewiesen, 150 TByte Daten von Megaupload zu kopieren, damit diese an Kim Dotcom weitergegeben werden können.

Von Georg Wieselsberger |

Datum: 16.06.2012 ; 09:51 Uhr


Megaupload : Wie Wired meldet, bedeutet die Anordnung von Richter Winkelmann nicht unbedingt, dass die Daten tatsächlich an Kim Dotcom und seine Anwälte weitergereicht werden, sondern dienen nur der Vorbereitung dafür.

Ob es soweit kommt, muss noch in einer weiteren Anhörung geklärt werden, nachdem Richter David Harvey zuvor angeordnet hatte, dass die USA die Anwälte von Kim Dotcom innerhalb von 21 Tagen alle für den Fall relevanten Daten inklusive E-Mails und Bankdaten übergeben müssen.

Die Anwälte, die die US-Behörden vertreten, wollten dieser Anordnung nicht folgen, da das Gericht zu solchen Anweisungen in diesem Fall gar nicht berichtet sei und hatten eine Überprüfung beantragt. Außerdem seien 21 Tage zu kurz, um alle Informationen zu liefern. Alleine das Kopieren von 29 TByte habe 10 Tage gedauert, so dass alle Daten vermutlich bis zu 2,5 Monaten benötigen würden.

Trotz dieser Einsprüche hat Richter Winkelmann das Erstellen der Kopien angeordnet, da das FBI mehr als ausreichende Möglichkeiten für diese Arbeit habe und die Kosten im Vergleich zum restlichen Aufwand der Behörden beim Vorgehen gegen Megaupload kaum eine Rolle spielen dürften.

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Avatar kevger
kevger
#1 | 16. Jun 2012, 09:59
Geht ja noch...
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Avatar Poolitzer
Poolitzer
#2 | 16. Jun 2012, 10:02
dieses Verfahren nimmt meiner Meinung nach immer mehr die Form eines Schauprozesses an. Die Anordnung find ich in dem Fall garnicht mal so schlimm. Aber die Reaktion des FBI! Die haben doch garkeinen Bock auf eine Untersuchung. Die würden es am liebsten sehen wenn Kim Schmitz schon seit Monaten im Knast sitzt..
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Avatar REFRESH
REFRESH
#3 | 16. Jun 2012, 10:02
Hm, scheint so, als ob die US-Behörden in dieser ganzen Sache völlig am abloosen sind*lach*, ich denke, sie gehen mit Pauken & Trompeten unter bzw verlieren den Prozess ,D .
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Avatar Xentor
Xentor
#4 | 16. Jun 2012, 10:09
Hmmm, mal ne Frage....
Jetzt kommt ja das Clouding für Privatdaten. (Keine Privatspeicherung mehr, alles brav auf einem Fremdcloudserver). (Is ja jetzt in der Fernsehwerbung für was wars? Apple I phone?, (kann mich irren))
Was passiert dnen wenn auf einem Foto, wo Freunde drauf sind, zufällig was drauf ist, worauf Firma XY n Copyright hat?
Oder auf nem Geburtstagsparty Video zufällig ein Lied von Band XY zu hören ist?
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Avatar Bruce will es
Bruce will es
#5 | 16. Jun 2012, 10:14
Dieser Kommentar wurde ausgeblendet, da er nicht den Kommentar-Richtlinien entspricht.
Avatar Pizzafohra
Pizzafohra
#6 | 16. Jun 2012, 10:17
29TB in 10 Tagen sind etwa 33,5MB/s. Vielleicht sollten sie das nicht unbedingt über USB2.0 machen :)
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Avatar Senekha
Senekha
#7 | 16. Jun 2012, 10:17
Zitat von Xentor:
Hmmm, mal ne Frage....
Jetzt kommt ja das Clouding für Privatdaten. (Keine Privatspeicherung mehr, alles brav auf einem Fremdcloudserver). (Is ja jetzt in der Fernsehwerbung für was wars? Apple I phone?, (kann mich irren))
Was passiert dnen wenn auf einem Foto, wo Freunde drauf sind, zufällig was drauf ist, worauf Firma XY n Copyright hat?
Oder auf nem Geburtstagsparty Video zufällig ein Lied von Band XY zu hören ist?

Wenn Du die Bilder / Aufnahmen gemacht hast und nicht der Öffentlichkeit zur Verfügung stellst ist das alles kein Problem und noch nie gewesen. Stellst du es der Öffentlichkeit zur Verfügung muss das Zeug mit Copyright entfernt / retuschiert werden. Etwas "in der Cloud" zu speichern wo eh nur Du oder deine Freunde Zugriff drauf hast, ist kein Problem. Außer eben es kommt jeder Drauf. Im Zweifelsfall muss das aber eh erst jemand finden, und solange Du das nicht im großen Stil machst, (man dir also keine Absicht unterstellen kann) ist das kein Ding.
Anwälte / Richter mögen mich korrigieren :P

Zitat von Pizzafohra:
29TB in 10 Tagen sind etwa 33,5MB/s. Vielleicht sollten sie das nicht unbedingt über USB2.0 machen :)

Vor Allem muss man nicht alles sequentiell kopieren. Das wird wohl kaum EINE Festplatte sein, egal ob es ein Array ist oder nicht. Die Festplatten werden parallel auf einen anderen Verbund kopiert und fertig. Selbst wenn das 3 TB HDDs sind, dauert das dann nur noch einen Tag, egal ob das 30, 300 oder 3000 TB sind. (Genug Anschlüsse zur Parallelisierung natürlich vorausgesetzt :P)
Die Behörden machen sich immer lächerlicher, und wie REFRESH auch schon geschrieben hat, kommen sie aktuell einfach nicht damit klar, dass sie mal nicht machen durften was sie wollen.
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Avatar Bruce will es
Bruce will es
#8 | 16. Jun 2012, 10:24
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Avatar Odradek
Odradek
#9 | 16. Jun 2012, 10:37
Wenn sie schon dabei sind, könnten sie eine Kopie für mich mitmachen?
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Avatar DBrook
DBrook
#10 | 16. Jun 2012, 10:37
Der arme Praktikant... :D
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