Hardware-News

Aktuelle Nachrichten rund um Hardware und Software, Grafikkarten, Windows und Internet.

Filesharing - Erster Filesharer in Frankreich verurteilt – zu 150 Euro Strafe

In Frankreich hat die Internet-Behörde Hadopi ihren ersten »Erfolg« vor Gericht erzielt. Ein Filesharer wurde zu 150 Euro Geldstrafe verurteilt.

Von Georg Wieselsberger |

Datum: 15.09.2012 ; 10:45 Uhr


Filesharing : Die umstrittene Hadopi-Behörde in Frankreich kann den ersten »Erfolg« vor Gericht gegen einen Filesharer vorweisen. Er soll trotz drei erhaltener Warnungen zu seinen Filesharing-Aktivitäten zwei Lieder von Rihanna illegal aus dem Netz geladen haben.

Obwohl er vor Gericht erklärte, gar nicht zu wissen, wie man so etwas macht und seine Partnerin versicherte, dass sie die Lieder heruntergeladen hatte, wurde der Franzose für schuldig befinden. Allerdings wurde der Betroffene nur zu einer Strafe von 150 Euro verurteilt. Selbst der Staatsanwalt hatte gerade einmal 300 Euro gefordert - nicht direkt wegen der Downloads, sondern wegen der mangelhaften Sicherheit seines Netzwerks.

Den staatlichen Einnahmen von 150 Euro stehen allerdings 21 Millionen Euro an Ausgaben für die Hadopi-Behörde gegenüber. Während die Behörde offiziell erklärt, dass das 3-Strikes-System funktioniert und Filesharer abschreckt, zeigen Umfragen laut Netzpolitik.org, dass sich die Download-Aktivitäten einfach auf die Nutzung von VPNs, Proxys oder auch Filehoster verschoben haben.

Diesen Artikel:   Kommentieren (97) | Drucken | E-Mail
Sagen Sie Ihre Meinung (» alle Kommentare)
Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten!
» Zum Login

Sie sind noch nicht in der GameStar-Community angemeldet?
» Zur kostenlosen Anmeldung
Erster Beitrag  |  » Neuester Beitrag
1 2 3 ... 10 weiter »
Avatar BL3Z4R
BL3Z4R
#1 | 15. Sep 2012, 10:49
150€ hahahaa
rate (127)  |  rate (6)
Avatar Timber.wulf
Timber.wulf
#2 | 15. Sep 2012, 10:50
Staatliche oder stattlich? Würde beides Sinn ergeben. :D
rate (50)  |  rate (2)
Avatar Wolfpig
Wolfpig
#3 | 15. Sep 2012, 10:53
Zitat von BL3Z4R:
150€ hahahaa


Ich würde eher darüber lachen das die wegen 2 Liedern den ganzen aufwand betrieben haben....^^
rate (112)  |  rate (1)
Avatar Lewelyn
Lewelyn
#4 | 15. Sep 2012, 10:55
Das ist so lächerlich daß es in Deutschland sein könnte..
rate (160)  |  rate (5)
Avatar Hochnerd
Hochnerd
#5 | 15. Sep 2012, 10:55
Lächerlich. Punkt.
rate (64)  |  rate (2)
Avatar juhaownn
juhaownn
#6 | 15. Sep 2012, 11:00
für schulldig befinden? Ich dachte das heißt "für schuldig befunden" xD
rate (24)  |  rate (36)
Avatar danielkaplan
danielkaplan
#7 | 15. Sep 2012, 11:03
auch wenns nur 150 euro sind, ist es trotzdem eine frechheit
rate (31)  |  rate (11)
Avatar Morrich
Morrich
#8 | 15. Sep 2012, 11:08
150€ Strafe wegen der mangelhaften Sicherheit seines Netzwerkes?

Wenn ich also mein Auto demnächst vergesse abzuschließen, das einer klaut und damit ne Gruppe Kinder über den Haufen fährt, werd ich für 15 Jahre wegen fahrlässiger Tötung verknackt oder was?

Unglaublich wie selten dämlich europäische Gerichte urteilen.

Ich denke die Gesellschaft sollte froh sein, dass sich besonders Jugendlich so viele Filme, Musik und Spiele aus dem Netz saugen.

Täten sie das nicht und würden somit nicht so oft vor der Glotze oder dem Rechner hängen, würden sie wohl eher irgendwo draußen Unruhe stiften.
Sieht man doch immer wieder, was unsere Jugend tut, wenn sie sonst nichts zur Unterhaltung hat. Da wird sich irgendwo bisschen billiger Fusel gekauft, der nächste Spielplatz angesteuert und dort dann in der Gruppe gesoffen, randaliert und die halbe Nacht rumgeplärrt.

Diese Industrie hat sich über Jahre hinweg Konsumzombies herangezüchtet und versucht nun krampfhaft dieses Verlangen wegzuklagen sofern der arme Konsumzombie, der sich nunmal nicht 20 DVDs monatlich leisten kann, nicht auch noch den letzten Cent für ihren Kram rauswirft.

Diese Industrie bietet längst nicht nur etwas an, die drängt es einem förmlich auf (was die werbung ja zeigt) und suggeriert, dass man ohne den ganzen Kram nicht mehr mithalten kann in der Gesellschaft.
Die wirkliche Wahl bleibt dem Kunden gar nicht mehr, weil auch alle um ihn herum dieser Gehirnwäsche unterzogen wurden und werden.

Also MUSS man an das Zeug kommen, egal wie. Das ist schon fast wie mit Drogen. Du brauchst es einfach und wenn du nicht das Geld dafür hast, dann musst du klauen um ranzukommen.

Schöne neue Welt.
rate (87)  |  rate (34)
Avatar RD.SQUIRREL
RD.SQUIRREL
#9 | 15. Sep 2012, 11:10
Wie hier erneut von Usern Partei für Verbrecher ergriffen wird, ist mir einfach unverständlich.
Wer ILLEGAL Musik oder sonstiges kopiert sollte aus meiner Sicht nicht nur mit lächerlichen 150 EUR zur Kasse gebeten werden.

Ein Monatslohn sowie ein Eintrag im Führungszeugnis könnte da Wunder wirken. Wer das Risiko dann immernoch eingeht, der hat es wirklich nicht anders verdient.

Wo ist eigentlich das Rechtsbewußtsein im "rechtsfreien" Raum hinverschwunden...

Dass die Behörde an sich so viel Geld verschlungen hat, ist natürlich heftig. Aber demensprechend sollten dann einfach auch die Strafbeträge ordentlich angehoben werden.

Dass seine Partnerin geladen hat ist dennoch ihm anzulasten - wenn er bereits mehrfach gemahnt wurde, warum lässt er sie dann noch an seinen PC? Die 150 würde in meinem Fall mit Sicherheit dann auch die Partnerin zahlen.

So und jetzt bitte die roten en masse, damit ich mich bestätigt fühle.
rate (31)  |  rate (127)
Avatar langweilig
langweilig
#10 | 15. Sep 2012, 11:11
ist das was neues dass es wegen p2p abmahnungen gibt?
rate (17)  |  rate (1)

PROMOTION
NEWS-TICKER
Samstag, 25.10.2014
08:37
Freitag, 24.10.2014
18:50
18:38
18:30
17:45
17:30
17:18
17:14
16:47
15:55
15:46
15:16
15:10
15:04
15:00
14:44
13:55
13:16
13:15
13:08
»  Alle News
 
Sie sind hier: GameStar > Hardware > News > Internet > Filesharing
top Top
Werde Fan von GameStar auf FacebookFacebook Aboniere den YouTube-Kanal von GamestarYouTube Besuche Gamestar auf Google+Google+ GameStar auf Twitter folgenTwitter Alle RSS-Feeds von GameStar.deRSS-Feeds Jetzt GameStar-Newsletter bestellenNewsletter
© IDG Entertainment Media GmbH - alle Rechte vorbehalten