Pheed : Den neuen Dienst Pheed gibt es zwar schon seit dem 10. August 2012, er wurde aber erst vor einigen Tagen wirklich offiziell gestartet. Pheed bietet die typischen Funktionen eines sozialen Netzwerks wie das Schreiben von Texten oder das Teilen von Fotos und Videos, doch die Entwickler haben sich laut eigenen Worten zunächst dazu entschieden, das Ganze mit kleinen Zusatzfunktionen wie Sprachnotizen, Audioclips und Live-Übertragungen zu »würzen«.

Dann kam ihnen die Idee, dass man es den Nutzern auch ermöglichen könnte, Geld mit ihren Inhalten zu verdienen. Daher können die »Pheeder«, wie Pheed-Nutzer genannt werden, ihren Kanal kostenlos anbieten, eine monatliche Abo-Gebühr verlangen oder auch einzelne Inhalte gegen einmalige Bezahlung verkaufen. Die Preise zwischen 1,99 US-Dollar und 34,99 US-Dollar für Abo oder Pay-per-View-Inhalt legen die Nutzer fest.

Diese neue Möglichkeit hat von Anfang dafür gesorgt, dass sich viele Prominente auf Pheed zu finden sind, beispielsweise Paris Hilton, Miley Cyrus oder der französische Musiker David Guetta. Laut Forbes dürften die kostenpflichtigen Inhalte »des neuen Twitter« Pheed die Stellung von Bonus-DVDs einnehmen, für die Fans oftmals gerne etwas extra bezahlen. Ob daraus ein erfolgreiches Geschäftsmodell wird, muss sich aber erst herausstellen.

Mobile Apps für iPhone und Android-Smartphones sollen in Kürze erscheinen. Anmeldungen sind beispielsweise über Facebook möglich, wobei die anfangs ebenfalls angebotene Anmeldung per Twitter inzwischen offline genommen wurde. Twitter hat laut Techcrunch den Zugriff des Konkurrenten blockiert. Eine offizielle Aussage dazu gibt es nicht.