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Mega - Kim Dotcom droht der GEMA (Update)

Die große Party zum Start des Filehosters Mega wurde aufgezeichnet und als Video bei YouTube eingestellt – bis die GEMA eine Sperre beantragte.

Von Georg Wieselsberger |

Datum: 26.01.2013 ; 08:57 Uhr


Mega : Das Video mit dem Titel »Kim Dotcom – Mega's EPIC Launch« ist immerhin eine Stunde und 14 Minuten lang und bietet neben Gesprächen und Interviews auch Musik. Kurz nachdem das Video auf YouTube veröffentlicht wurde, ließ es die GEMA sperren und sorgte so dafür, dass deutsche Nutzer es nicht mehr sehen konnten.

Allerdings reagierte Kim Dotcom umgehend und legte Widerspruch bei YouTube ein, da die Musik aus seiner eigenen Produktion stamme. Die einzige Ausnahme sei ein Künstler, der live auftrat und die Genehmigung für die Veröffentlichung erteilt habe. Daraufhin ging das Video wieder online und ist aktuell auch in Deutschland aufrufbar.

Dotcom will das Einschreiten der GEMA aber nicht einfach so hinnehmen und hat über Twitter angekündigt, dass die Verwertungsgesellschaft von seinen Anwälten hören wird. Wie er allerdings von Neuseeland aus gegen die deutsche GEMA wegen einer kurzfristigen Nicht-Erreichbarkeit eines Videos vorgehen will, ist nicht klar.

Update: Das GEMAdialog-Team um die Pressesprecherin der GEMA, Ursula Goebel, hat auf Twitter mehrere Webseiten, darunter beispielsweise n-tv.de aufgefordert, ihre Darstellung zum Fall des gesperrten Mega-Videos auf YouTube zu korrigieren. »Es ist Fakt, dass wir keine Videos sperren und auch für Nicht-Mitglieder keine Rechte wahrnehmen«, so die GEMA.

Dotcom könne daher auch nicht gegen die GEMA vorgehen, da es dafür keine Rechtsgrundlage gäbe. Warum das Video gesperrt wurde, müsste man eigentlich beim ständig mit der GEMA in Auseinandersetzungen befindlichen YouTube wissen, doch dort schweigt man zu diesem Thema.

Mega : Die Mega-Party bestand großteils aus Gesprächen und Interviews. Die Mega-Party bestand großteils aus Gesprächen und Interviews.

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Avatar tscherno-bill
tscherno-bill
#1 | 25. Jan 2013, 13:48
unabhängig von allem anderen: Wenn's gegen die GEMA geht, bin ich dabei :-)
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Avatar regenbogen1
regenbogen1
#2 | 25. Jan 2013, 13:48
Finde ich gut das er sich das nicht gefallen lässt!
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Avatar Kugelfang
Kugelfang
#3 | 25. Jan 2013, 13:49
Zitat von tscherno-bill:
unabhängig von allem anderen: Wenns gegen die GEMA geht, bin ich dabei :-)


Japp! :)
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Avatar DoomInYourFace
DoomInYourFace
#4 | 25. Jan 2013, 13:50
Dieser Kommentar wurde ausgeblendet, da er nicht den Kommentar-Richtlinien entspricht.
Avatar Agent.Smith
Agent.Smith
#5 | 25. Jan 2013, 13:50
Normalerweise veranlasst nicht die GEMA die Sperrungen, sondern Youtube sperrt präventiv selbst, um sich nicht unkalkulierbaren Zahlungsaufforderungen auszusetzen. (die Gema will Geld pro Klick. Das kann ganz schnell ganz viel werden). Das wird hier sicher ähnlich gelaufen sein. Die GEMA gerichtlich verantwortlich zu machen ist daher sinnlos.

Edit: http://bit.ly/W6XrKW

Edit 2:
Siehe News-Update oben. Welch Überraschung, die Gema hat die Sperren TATSÄCHLICH nicht veranlasst.

Die Gema ist indirekt natürlich trotzdem verantwortlich. Aufgrund der Gemavermutung dürfen sie immer erstmal davon ausgehen, sie hätten die Rechte. Also muss auch Youtube davon ausgehen, die Gema häte die Rechte. Und wenn YT die überteuerten Tarife nicht zahlen will, bleibt ihnen nur erstmal das präventive Sperren bis das geklärt ist.

Da kann der dicke Kim Schmitz jetzt die Gema verklagen bis er schwarz wird. Bringen wird es gar nichts. Was wirklich notwendig wäre, ist eine Abschaffung der Gemavermutung. Das aber schafft er wohl nicht auf gerichtlichem Weg.
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Avatar Juser
Juser
#6 | 25. Jan 2013, 13:53
Der Feind meines Feindes ist mein Freund. Weiter so, Kim!
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Avatar akrisious
akrisious
#7 | 25. Jan 2013, 13:55
Gema und YT sollen sich endlich mal in der Mitte treffen! Mich nervt das so... ständig diese Nachricht lesen zu müssen oder ein PlugIn zu installieren.

Die Forderung der Gema, für jeden Klick Geld zu bekommen ist abwegig, andererseits muss YT die Urheber der Musik aber an ihrem Umsatz (Werbung) teilhaben lassen....
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Avatar Toxo
Toxo
#8 | 25. Jan 2013, 13:56
War es nicht so, dass Youtube einfach auf Verdacht Videos mit musikalischen Inhalten sperrt und die GEMA erstmal nichts damit zu tun hat?
Hatte das schon bei Trailern gesehen. Da wurde trotzdem als Grund die GEMA angegeben und später konnte man sich das Video problemlos ansehen.
Ist wohl eine Praktik um etwas Druck von Nutzern bei der GEMA zu schaffen damit die Diskussion zur Abgabepauschale für Videoklicks irgendwann mal vom Tisch kommt und die GEMA ihr System reformiert.
Bin mal gespant ob hinter dieser Androhung wirklich etwas bewirkt oder ob die GEMA einfach ma fix alles in Ablage P versinken lässt.
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Avatar Dreamaholic
Dreamaholic
#9 | 25. Jan 2013, 13:57
Diesen Kerl kann ich iwie nicht leiden, aber diese Aktion von ihm finde ich durchaus gut und dafür gebührt ihm sogar mal Respekt.
Wann lernt es die GEMA endlich das sie keiner leiden kann und sie ihre "Rechte" so nicht durchbekommen, da diese vollkommen realitätsfremd sind.
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Avatar CookinT
CookinT
#10 | 25. Jan 2013, 13:58
MEGA fett
MEGA dumm
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