Mega : Das Video mit dem Titel »Kim Dotcom – Mega's EPIC Launch« ist immerhin eine Stunde und 14 Minuten lang und bietet neben Gesprächen und Interviews auch Musik. Kurz nachdem das Video auf YouTube veröffentlicht wurde, ließ es die GEMA sperren und sorgte so dafür, dass deutsche Nutzer es nicht mehr sehen konnten.

Allerdings reagierte Kim Dotcom umgehend und legte Widerspruch bei YouTube ein, da die Musik aus seiner eigenen Produktion stamme. Die einzige Ausnahme sei ein Künstler, der live auftrat und die Genehmigung für die Veröffentlichung erteilt habe. Daraufhin ging das Video wieder online und ist aktuell auch in Deutschland aufrufbar.

Dotcom will das Einschreiten der GEMA aber nicht einfach so hinnehmen und hat über Twitter angekündigt, dass die Verwertungsgesellschaft von seinen Anwälten hören wird. Wie er allerdings von Neuseeland aus gegen die deutsche GEMA wegen einer kurzfristigen Nicht-Erreichbarkeit eines Videos vorgehen will, ist nicht klar.

Update: Das GEMAdialog-Team um die Pressesprecherin der GEMA, Ursula Goebel, hat auf Twitter mehrere Webseiten, darunter beispielsweise n-tv.de aufgefordert, ihre Darstellung zum Fall des gesperrten Mega-Videos auf YouTube zu korrigieren. »Es ist Fakt, dass wir keine Videos sperren und auch für Nicht-Mitglieder keine Rechte wahrnehmen«, so die GEMA.

Dotcom könne daher auch nicht gegen die GEMA vorgehen, da es dafür keine Rechtsgrundlage gäbe. Warum das Video gesperrt wurde, müsste man eigentlich beim ständig mit der GEMA in Auseinandersetzungen befindlichen YouTube wissen, doch dort schweigt man zu diesem Thema.

Mega : Die Mega-Party bestand großteils aus Gesprächen und Interviews. Die Mega-Party bestand großteils aus Gesprächen und Interviews.