Internet : Wie Chinasmack berichtet, soll der gewünschte Kandidat schnell und exakt pornografische und obszöne Webseiten identifizieren können. Die Aufgaben bestehen daher auch aus dem »Studium von pornografischen Videos und Bildern«, damit Kriterien für Obszönität erstellt werden können.

Diese Kriterien sollen dann in Schulungsmaterial und Lehrvideos zum Thema genutzt werden. Auch Quellen für pornografische Inhalte soll der Chief Pornography Identification Officer (CPIO) nach den aktuellen Gesetzen in China bewerten.

Für den Job, der für Frauen und Männer zwischen 20 und 35 Jahren geeignet ist, wenn diese mindestens einen Bachelor-Abschluss haben, gibt es 200.000 RMB oder umgerechnet 24.600 Euro Jahresgehalt sowie Früchte und Joghurt kostenlos. Zum Vergleich: ein Arbeiter in China erhält rund 9.000 Euro im Jahr.

Update: Einen Einblick in die Ergebnisse der Arbeit von hauptberuflichen Porno-Jägern bietet ein Bericht aus China. Ausgerechnet Apple, im Westen bekannt für seine strikten Regelungen in diesem Bereich, wird darin beschuldigt, im eigenen App Store obszöne Inhalte anzubieten und wurde demnach angewiesen, diese zu löschen. Worum es dabei genau geht, ist aus der Meldung allerdings nicht ersichtlich.

Laut Bloomberg hat Apple in China auch nach einer Entschuldigung von CEO Tim Cook wegen der dortigen Garantie-Bedingungen mit einem Image-Problem zu kämpfen. Meldungen über obszöne Inhalte im App Store dürften dabei nicht helfen, so ein zitierter Marktforscher aus Shanghai.