DSL-Drosselung : Auch wenn die Telekom eben erst die angekündigte Drosselung von 384 KBit/s auf 2 MBit/s angehoben hat, wird die geplante Grenze von 75 GByte Datenvolumen bei einem DSL-16000-Vertrag schnell erreicht. Danach muss der Kunde weniger als 13 Prozent der eigentlich versprochenen Geschwindigkeit auskommen. Wer eine 200-MBit-Leitung besitzt und damit natürlich auf schnelle und umfangreiche Datenübertragungen setzt, darf zwar 400 GByte herunterladen, wird danach jedoch sogar auf nur ein Prozent der zugesagten Leistung gedrosselt.

Auch wenn die Telekom laut eigener Aussage erst ab 2016 drosseln will, kann ein Test der vorhandenen Leistung nicht schaden. Denn auch andere Anbieter wie O2, 1&1 oder Kabel Deutschland haben entsprechende Regelungen und setzen diese für bestimmte Dienste auch teilweise schon um. Zudem halten selbst ohne Drosselung nicht alle Provider die zugesagte Geschwindigkeit ein. Ob Sie bereits gedrosselt werden und wie schnell ihre Leitung wirklich ist, zeigt ein einfacher, kostenloser Test auf www.speedmeter.de.

Der Test zeigt ihnen die Download- und Upload-Geschwindigkeit sowie den für Online-Spieler wichtigen Ping und die maximalen Verbindungen pro Minute an. Liegt die Leistung nur wenige MBit/s unter der zugesagten Geschwindigkeit, so ist dies aufgrund der normalen Schwankungen im Internet kein Problem. Sollte ihre Verbindung jedoch nur einen Bruchteil dessen erreichen, was ihnen ihr Provider verspricht, sollten Sie Ihren Router überprüfen, WLAN testweise durch eine Kabelverbindung ersetzen und, falls hier keine Fehler zu finden sind, sich an ihren Provider wenden. Der Test nennt Ihnen aber auch Provider, die ihnen schnellere Anschlüsse bieten. Wie schnell sie mit ihrem Android-Smartphone oder Tablet im Web unterwegs sind, zeigt die Speedmeter-App bei Google Play.