Megaupload : megaUpload megaUpload Peta-Bytes an Daten und Backups von europäischen Megaupload sind durch die Lösung von 690 Servern für immer verloren. Wie Torrentfreak meldet, ist Kim Dotcom entsetzt und verärgert über dieses Vorgehen des Hosters Leaseweb, da seit der Stilllegung von Megaupload versucht wurde, den Nutzern wieder Zugriff auf diese Daten zu ermöglichen. Außerdem seien die Daten auch als Beweise für Kim Dotcom und Megaupload wichtig.

Glaubt man Kim Dotcom, so wurden die Daten ohne Ankündigung oder Warnung bereits im Februar 2013 gelöscht, er selbst aber erst jetzt darüber informiert. Das sei »absolut unnötig und böse«, so Dotcom, und genau das, was die US-Regierung sich gewünscht habe. Denn auch der Antrag, so viel Geld aus dem Vermögen von Megaupload freizugeben, um die Server komplett zu kaufen, wurde abgelehnt.

Leaseweb hingegen erklärt in einer Stellungnahme, dass man keinerlei Anfragen zur Aufbewahrung oder für einen Zugriff auf die Server erhalten habe. Nach einem Jahr, in dem »niemand irgendein Interesse an den Servern und den Daten gezeigt« habe, habe man Megaupload über die Entscheidung, die Server neu zu nutzen, informiert – ohne eine Antwort zu erhalten. Zur einer neuen Nutzung gehöre auch, alle Daten zuvor komplett zu löschen. Man wünsche Dotcom und dem neuen Dienst Mega aber viel Erfolg.

Dotcom hingegen bleibt dabei, dass niemand von Leaseweb kontaktiert wurde und stattdessen seine Kommunikationsversuche mit dem Hoster ohne Antwort blieben. Als Megaupload noch aktiv war, sei der Chef von Leaseweb sogar nach Hongkong geflogen, um immer mehr Aufträge zu erhalten. Nach der Razzia bei Dotcom habe er nie wieder geantwortet. Nachdem sich einige Hacker bei Dotcom gemeldet hatten, die aufgrund der Löschung Leaseweb angreifen wollten, bat er auf Twitter darum, das nicht zu tun. Die Kunden des Hosters seien unschuldig an der Sache.