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Megaupload - Kim Dotcom entsetzt über Löschung aller EU-Server

Der Server-Hoster Leaseweb hat die verbleibenden 630 Server des stillgelegten Dienstes Megaupload gelöscht, auf denen Daten von EU-Kunden gespeichert waren.

Von Georg Wieselsberger |

Datum: 20.06.2013 ; 10:29 Uhr


Megaupload : megaUpload megaUpload Peta-Bytes an Daten und Backups von europäischen Megaupload sind durch die Lösung von 690 Servern für immer verloren. Wie Torrentfreak meldet, ist Kim Dotcom entsetzt und verärgert über dieses Vorgehen des Hosters Leaseweb, da seit der Stilllegung von Megaupload versucht wurde, den Nutzern wieder Zugriff auf diese Daten zu ermöglichen. Außerdem seien die Daten auch als Beweise für Kim Dotcom und Megaupload wichtig.

Glaubt man Kim Dotcom, so wurden die Daten ohne Ankündigung oder Warnung bereits im Februar 2013 gelöscht, er selbst aber erst jetzt darüber informiert. Das sei »absolut unnötig und böse«, so Dotcom, und genau das, was die US-Regierung sich gewünscht habe. Denn auch der Antrag, so viel Geld aus dem Vermögen von Megaupload freizugeben, um die Server komplett zu kaufen, wurde abgelehnt.

Leaseweb hingegen erklärt in einer Stellungnahme, dass man keinerlei Anfragen zur Aufbewahrung oder für einen Zugriff auf die Server erhalten habe. Nach einem Jahr, in dem »niemand irgendein Interesse an den Servern und den Daten gezeigt« habe, habe man Megaupload über die Entscheidung, die Server neu zu nutzen, informiert – ohne eine Antwort zu erhalten. Zur einer neuen Nutzung gehöre auch, alle Daten zuvor komplett zu löschen. Man wünsche Dotcom und dem neuen Dienst Mega aber viel Erfolg.

Dotcom hingegen bleibt dabei, dass niemand von Leaseweb kontaktiert wurde und stattdessen seine Kommunikationsversuche mit dem Hoster ohne Antwort blieben. Als Megaupload noch aktiv war, sei der Chef von Leaseweb sogar nach Hongkong geflogen, um immer mehr Aufträge zu erhalten. Nach der Razzia bei Dotcom habe er nie wieder geantwortet. Nachdem sich einige Hacker bei Dotcom gemeldet hatten, die aufgrund der Löschung Leaseweb angreifen wollten, bat er auf Twitter darum, das nicht zu tun. Die Kunden des Hosters seien unschuldig an der Sache.

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Avatar Chriss85
Chriss85
#1 | 20. Jun 2013, 10:35
Dieser Kommentar wurde ausgeblendet, da er nicht den Kommentar-Richtlinien entspricht.
Avatar oernzen
oernzen
#2 | 20. Jun 2013, 10:37
Alles andere als witzig, die Netzfreiheit leidet.
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Avatar Halleluja
Halleluja
#3 | 20. Jun 2013, 10:40
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Avatar Klangfarben
Klangfarben
#4 | 20. Jun 2013, 10:40
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Avatar leafspring
leafspring
#5 | 20. Jun 2013, 10:48
Das war kein geschickter Schachzug von Leaseweb.
Da wird sich der ein oder andere Kunde jetzt überlegen, inwieweit er einem Hoster noch trauen kann, der europäische Server platt macht, weil die Amis es gerne hätten.

Denn daran besteht imo kein großer Zweifel. Kim D hat hier keinen wirklichen Grund zu lügen und der Hoster würde Megaupload vorher informieren, wenn sie Daten zur Wiederverwendung der Server zu löschen planen.
Der einzige Grund, es still und heimlich zu tun, ist die Vermeidung von Widerspruch und die Unumkehrbarkeit der Aktion.
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Avatar Phoenixclaw
Phoenixclaw
#6 | 20. Jun 2013, 10:49
Da hatten die USA sicher die Finger im Spiel.
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Avatar DrProof
DrProof
#7 | 20. Jun 2013, 10:53
Der Zugriff auf die Daten war doch auch noch nicht wieder freigegeben oder? Jetzt hat man also lauter Kunden die ihre Daten verloren haben? Hm.. ja da würde ich erstmal vor Gericht ziehen. :)
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Avatar badtaste21
badtaste21
#8 | 20. Jun 2013, 10:57
Mit solchen Aktionen drängen sie Leute wie mich zu der Einstellung das die "Bösen" nicht die Hoster sind... ziemlich unüberlegt würde ich meinen.
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Avatar Helldiver
Helldiver
#9 | 20. Jun 2013, 10:57
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Avatar UpToYou
UpToYou
#10 | 20. Jun 2013, 10:58
Wer diesen Proll von Kim Dot Com noch unterstüzt ist wirklich verloren... Wie kann man diesem arrogantem Typen noch weiterhin Geld in den Rachen schmeißen.. Das soetwas generell passieren kann ist eine Sache aber bei dem Typen... Kennste den Wayne?
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