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Filehoster Mega - Kim Dotcom verlässt Mega, plant politische Partei und Musikdienst Baboom (Update)

Kim Dotcom ist als Managing Director des Filehosters Mega zurückgetreten, um sich um sein Auslieferungsverfahren und andere Aufgaben zu konzentrieren.

Von Georg Wieselsberger |

Datum: 06.09.2013 ; 14:18 Uhr


Filehoster Mega : Kim Dotcom hat dieses Magazin abfotografiert, dass ihn gleich zum Premier-Minister Neuseelands machen wollte. Kim Dotcom hat dieses Magazin abfotografiert, dass ihn gleich zum Premier-Minister Neuseelands machen wollte.

Der CEO von Mega, Vikram Kumar, erklärte zum Rücktritt von Kim Dotcom als Management Director des Filehosters, dass sich Dotcom nun auf sein Auslieferungsverfahren, aber auch auf den geplanten Musik-Dienst und auf die Gründung einer Partei konzentrieren wolle.

Der ursprünglich Megabox genannte Musikdienst, der nun einen anderen Namen erhalten wird, soll kostenlose, werbefinanzierte Dienste für Nutzer bieten, an deren Erlös die Künstler höher beteiligt werden als bei anderen Angeboten. Laut Torrentfreak arbeiten 22 Entwickler an dem neuen Dienst, der in einigen Monaten starten soll.

Außerdem will Dotcom eine Partei gründen, für die er auch einen Entwurf eines Programms geschrieben hat. Diese Partei soll an den Wahlen in Neuseeland im nächsten Jahr teilnehmen. Er selbst könne zwar entgegen eines Magazin-Berichtes nicht gewählt werden, weil er kein Neuseeländer sei, aber er könne Präsident der geplanten Partei werden. Erste Treffen mit möglichen Kandidaten stünden bald bevor.

Update: In einem Interview mit der Washington Post geht Kim Dotcom davon aus, dass seine Auslieferung an die USA sehr unwahrscheinlich ist. Selbst die ihm und den anderen Mitgründern von Megaupload vorgeworfenen Urheberrechtsverletzungen seien in Neuseeland kein Grund für eine Auslieferung.

Der neue Dienst Mega soll in der Zukunft als Aktiengesellschaft an der Börse gehandelt werden und so bis zu 30 Millionen US-Dollar an Kapital erhalten. Würde man die gleichen Kriterien anlegen wie Konkurrent Dropbox, dann sei Mega schon jetzt 100 Millionen US-Dollar wert. Mit dem Börsengang sollen neue Dienste wie der nun wohl »Baboom« statt Megabox genannte Musikdienst finanziert werden.

Was die politische Karriere angeht, so sind die Anwälte von Kim Dotcom seiner Aussage nach darauf gestoßen, dass es ausreicht, mehr als ein Jahr in Neuseeland zu leben und als Wähler registriert zu sein, um für ein Amt zu kandidieren. Diese Voraussetzungen erfülle er ab November. „Ich werde am Dienstag mehr dazu erfahren, wenn ich mich mit meinen Anwälten treffe, aber momentan sieht es so aus, als könnte ich selbst kandidieren“, so Dotcom. Doch diese Ansicht hat sich laut einer aktuellen Nachricht von Dotcom auf Twitter nicht bestätigt.

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Avatar Pabbenduke
Pabbenduke
#1 | 06. Sep 2013, 14:37
Der Mann macht sich doch nur lächerlich....
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Avatar Sgt. Payne
Sgt. Payne
#2 | 06. Sep 2013, 14:37
Man kann es auch übertreiben...
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Avatar CooLZockeR
CooLZockeR
#3 | 06. Sep 2013, 14:39
Schon lustig, was Big Kim sich alles vorstellt.
Nur denke ich, das seine Partei (falls es denn klappt),
noch mehr eine Randerscheinung sein wird, als bei uns die Piraten.
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Avatar EDDH
EDDH
#4 | 06. Sep 2013, 14:44
Der will doch nur Steuererleichterungen für Parteien ...
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Avatar heisback4
heisback4
#5 | 06. Sep 2013, 14:46
Keine gute Idee, er sollte besser "Internetrebell" bleiben.
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Avatar Rem Tilak
Rem Tilak
#6 | 06. Sep 2013, 14:51
Kim wird scheitern.
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Avatar Elendstourist
Elendstourist
#7 | 06. Sep 2013, 14:53
Man muss ihn einfach lieben. Er macht was er will, er lebt wie er will und niemand kann ihm an die Karre pissen, ein Anti-Held der heutigen Zeit.
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Avatar Huddi79
Huddi79
#8 | 06. Sep 2013, 14:53
Was ein Vollidiot, nimmt den Kerl jemand noch für Voll?
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Avatar BlackwolfGLM
BlackwolfGLM
#9 | 06. Sep 2013, 14:56
Und vielleicht hat er als Präsident der geplanten Partei mehr Sicherheit vor der Auslieferung? Hm, aus seiner Sicht evtl. einen Versuch wert.
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Avatar Sn0wblind
Sn0wblind
#10 | 06. Sep 2013, 14:59
Zitat von Huddi79:
Was ein Vollidiot, nimmt den Kerl jemand noch für Voll?


Ja die Amerikanische Regierung XD

Und in Neuseeland ist der gute Kimi sehr beliebt .. also mal nicht unterschätzen.
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