Google : Google wird mehr und größere Werbung bei seinen Diensten einblenden, vor allem auf Smartphones. (Bildquelle: Google) Google wird mehr und größere Werbung bei seinen Diensten einblenden, vor allem auf Smartphones. (Bildquelle: Google)

Eigentlich ist das Blog Inside Adwords für die Werbepartner von Google gedacht, doch die dort angekündigten Veränderungen betreffen natürlich auch die Nutzer von Google-Diensten. Wie Google in einem neuen Beitrag schreibt, sind Smartphones und Tablets inzwischen für mehr als die Hälfte des gesamten Web-Traffics verantwortlich. Smartphones seien für viele Nutzer laut deren eigenen Aussagen fast schon »an der Hüfte angewachsen«, ein »Butler« oder gar eine »Rettungsleine«.

Mit Smartphones würden die Leute heute den ganzen Tag bestimmen, was sie wissen und wohin sie gehen wollen, was sie tun und was sie kaufen wollen. Damit auch die Werbepartner - und natürlich Google selbst - mehr davon profitieren können, kündigt der Blogbeitrag mehr und größere Werbung in vielen Bereichen der Google-Diensten an.

Reine Text-Anzeigen sollen nun statt einer 25 Zeichen langen Überschrift zwei Überschriften mit 30 Zeichen anzeigen können. Auch die Beschreibung wächst von zwei Zeilen mit 35 Zeichen auf eine Zeile mit 80 Zeichen an. Tests solcher Anzeigen hätten um 20 Prozent höhere Klickraten ergeben. Auch für lokale Suchergebnisse und Google Maps kündigt Google Veränderungen an. So können sich Unternehmen prominenter platzieren lassen, wenn ein Nutzer beispielsweise nach einem Schuhgeschäft oder einer KFZ-Werkstätte in der Nähe sucht.

Bei Google Maps experimentiert das Team aktuell auch mit bezahlten Markern, die auf Cafés, Tankstellen oder Restaurants rund um die angezeigte Strecke hinweisen. Die meisten Veränderungen betreffen vor allem die mobilen Angebote, aber auch die Web-Suche auf PCs soll angepasst werden und einen größeren Werbebereich vor den eigentlichen Suchergebnissen anzeigen. Dafür werden allerdings die bislang rechts davon platzierten Anzeigen entfernt. Die meisten Anpassungen sollen im Laufe des Jahres umgesetzt werden.

Quelle: Google, YouTube