Facebook : Facebook testet den Daumen nach unten. (Bildquelle: Techcrunch) Facebook testet den Daumen nach unten. (Bildquelle: Techcrunch)

Facebook hatte erst vor einiger Zeit die Anzahl möglicher Reaktionen auf Beiträge und Nachrichten erweitert, da ein Like nicht wirklich passt, wenn ein Freund traurige oder ärgerliche Ereignisse beschreibt. Inzwischen gibt es fünf weitere Möglichkeiten, die andere Emotionen ausdrücken können, von Liebe über Lachen, Erstaunen, Traurigkeit bis hin zur Wut. Diese neuen Reaktionen sind sogar so beliebt, dass Facebook sie intern höher bewertet als den klassischen Daumen nach oben, um für Nutzer interessante Beiträge zu erkennen.

Daumen nach unten wurde bisher abgelehnt

Allerdings fehlt noch immer der von vielen gewünschte Daumen nach unten, um eine klare Ablehnung des Beitrags deutlich machen zu können. Bisher war das für Facebook eine zu negative Reaktion, die beispielsweise auch zu einer Art Mobbing missbraucht werden könne, doch nun testet das soziale Netzwerk tatsächlich ein »Dislike«.

Eine kleine Anzahl von Nutzern können in einer aktuellen Version des Messenger-Dienstes neben den schon erwähnten Möglichkeiten auch den Daumen nach unten auswählen. Die Reaktion ist dann für alle Teilnehmer einer Unterhaltung sichtbar.

Kleiner Test für den Messsnger

Gegenüber Techcrunch hat Facebook diesen Test bestätigt. Man führe immer Tests durch, um den Messenger interessanter zu machen und nun laufe ein kleiner Test, bei dem Nutzer die Möglichkeit erhalten, ein Emoji zu teilen, das ihr Gefühl zu einer Nachricht ausdrückt. Der Messenger ist allerdings nur ein Teil von Facebook und der Daumen nach unten scheint demnach nur für direkt verschicke Nachrichten zwischen Nutzern gedacht zu sein.

Für die Pinnwand scheint Facebook ein ähnliches Feature nicht zu planen. Außerdem habe Facebook gegenüber Techcrunch auch klargestellt, dass das Dislike im Messenger eher wie ein »Nein« gedacht sei, ähnlich wie der Daumen nach oben ein »Ja« repräsentiere.

Quelle: Techcrunch