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Geheime Daten auf gebrauchten Festplatten - US-Raketensystem, Patientendaten, Dienstpläne

Auf gebrauchten Festplatten finden sich nach wie vor viele persönliche Daten bis hin zu geheimen militärischen Informationen.

Von Georg Wieselsberger |

Datum: 08.05.2009 ; 13:42 Uhr


Geheime Daten auf gebrauchten Festplatten : Festplatten - Standardteaser Festplatten - Standardteaser Das Security Research Center der British Telecom hat zusammen mit Universitäten in Wales, Australien und den USA über 300 gebrauchte Festplatten gekauft und anschließend untersucht. Die Laufwerke kamen aus Großbritannien, den USA, Deutschland, Frankreich und Australien und wurden über eBay oder PC-Verkäufe und -Messen erworben. 34 Prozent der Festplatten enthielten entweder persönliche Daten, die den Nutzer identifizierbar machen oder Daten einer Firma oder Organisation. Viele dieser Informationen hatten das Potential, missbräuchlich genutzt zu werden.

Der größte Fund stammte von einer Festplatte, die auf eBay gekauft wurde. Auf diesem Laufwerk waren beispielsweise Details zu Versuchsstarts des THAAD-Rakentensystems (Terminal High Altitude Area Defence) zu finden, dass beispielsweise im Irak eingesetzt wurde. Die gleiche Platte enthielt auch Sicherheitsbestimmungen, Baupläne von Gebäuden und persönliche Daten über Mitarbeiter der Firma Lockheed, die THAAD entwickelt hat. Andere Festplatten enthielten Patientendaten, Röntgenbilder, Dienstpläne und vertrauliche Schreiben. Die Forscher zeigten sich entsetzt, dass Firmen und Organisationen vertrauliche Informationen nach wie vor nicht auf sichere Weise vernichten.

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FKDon
#1 | 08. Mai 2009, 14:39
Will und kann ich net verstehen, weshalb man bei den niedrigen Preisen die Festplatte nicht einfach mechanisch zerstört :/
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Avatar Sun Liao
Sun Liao
#2 | 08. Mai 2009, 14:47
muss man ja nichtmal, es reicht ja einfaches überschreiben...
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Avatar Sun Liao
Sun Liao
#3 | 08. Mai 2009, 14:48
muss man ja nichtmal, einfaches überschreiben reicht...
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Avatar DEagle
DEagle
#4 | 08. Mai 2009, 15:08
Zitat von Sun Liao:
muss man ja nichtmal, es reicht ja einfaches überschreiben...


blödsinn die daten kann man trotzdem rekonstruieren
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Avatar Werdackel
Werdackel
#5 | 08. Mai 2009, 15:12
Ich habe kürzlich auch erst eine Festplatte mit CBL überschrieben; das kann jeder: CD rein --> PC starten --> Festplatte wählen und warten!!
Ok, es hat schon recht lange gedauert 250 GB zu überschreiben (13 h), aber bevor höchst brisante Daten in die falschen Hände gelangen ... .
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Avatar MikeDee
MikeDee
#6 | 08. Mai 2009, 15:18
Es reicht die Daten einmal zu überschreiben, dass man es mehrmal überschreiben muss ist eine Legende.

Wenn es um ein einziges Bit geht, von dem man ganz genau weiß, wo es steht, dann kann man es (in einem der genannten Beispiele) mit 56 Prozent Wahrscheinlichkeit korrekt rekonstruieren. Für ein Byte müsste man dann aber schon 8 Mal richtig liegen, was nur noch mit 0,97 Prozent Wahrscheinlichkeit klappt. Tja, und bei größeren Datenmengen jenseits von einem Byte ...

[url]http://www.heise.de/security/Sicheres -Loeschen-Einmal-ueberschreiben-genuegt--/news /meldung/121855[/url]
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Avatar JokerGermany
JokerGermany
#7 | 08. Mai 2009, 15:21
Zitat von DEagle:
Zitat von Sun Liao:
muss man ja nichtmal, es reicht ja einfaches überschreiben...


blödsinn die daten kann man trotzdem rekonstruieren


http://www.heise.de/security/Sicheres-Loes chen-Einmal-ueberschreiben-genuegt--/news/meld ung/121855
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Avatar NxGRaziel
NxGRaziel
#8 | 08. Mai 2009, 16:04
Dieser Kommentar wurde ausgeblendet, da er nicht den Kommentar-Richtlinien entspricht.
Avatar Gokux
Gokux
#9 | 08. Mai 2009, 16:06
Das Problem ist, dass die speziellen "Datenvernichtungsfirmen" leider sehr oft die Festplatten einfach weiterverkaufen, statt sie zu vernichten und die betroffenen Firmen wissen auch nichst davon :/
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Avatar Rollora
Rollora
#10 | 08. Mai 2009, 16:26
Zitat von Gokux:
Das Problem ist, dass die speziellen "Datenvernichtungsfirmen" leider sehr oft die Festplatten einfach weiterverkaufen, statt sie zu vernichten und die betroffenen Firmen wissen auch nichst davon :/

das würde man sich bei den in den News erwähnten Firmen nie trauen.

BTW: ich warte auf die Festplatten von Area 51 ;-)
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