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OCZ RevoDrive Hybrid - SSD und Festplatte auf einer Steckkarte

OCZ hat auf der Computex eine PCI-Express-Steckkarte vorgestellt, auf der eine SSD mit einer Festplatte kombiniert wird.

Von Georg Wieselsberger |

Datum: 02.06.2011; 15:26 Uhr


OCZ RevoDrive Hybrid : Das OCZ RevoDrive Hybrid sieht auf den ersten Blick etwas seltsam aus, denn auf Steckkarten befinden sich normalerweise keine Festplatten. Doch OCZ will mit dem RevoDrive Hybrid die Vorteile von Festplatten mit denen der Solid-State-Laufwerke in einem Produkt kombinieren.

Die PCI-Express-4x-Steckkarte ist mit mindestens 60 und maximal 960 GByte Flash-Speicher ausgestattet, der in einzelne Bereiche aufgeteilt ist, die als SSDs im RAID-0-Verbund arbeiten. Die Festplatte ist zwischen 500 GByte und 1 TByte groß.

Zum Lieferumfang gehört eine Software namens Dataplex, die das Caching zwischen SSD und Festplatte übernimmt und laut OCZ dabei mehr Leistung bietet als die Smart-Response-Technik der neuen Intel Z68-Chipsätze. Die Lese- und Schreibgeschwindigkeiten gibt OCZ mit 575 und 500 MByte pro Sekunde an. Das OCZ RevoDrive Hybrid soll ab Juli im Handel ab 350 US-Dollar, umgerechnet knapp 245 Euro, erhältlich sein.

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Avatar Vertex
Vertex
#1 | 02. Jun 2011, 15:42
Worin liegt der Vorteil eines solchen Systems?
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Avatar flollum
flollum
#2 | 02. Jun 2011, 15:49
Zitat von Vertex:
Worin liegt der Vorteil eines solchen Systems?


Im Geld verdienen der Firma ;)
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Avatar RWitschi
RWitschi
#3 | 02. Jun 2011, 15:52
WG Kollege hat sich ne 320GB PCI-E SSD für 800 Euro geholt. Das ding geht ab wie die Sau... Wenn das auf 400 Euro runterfällt hol ichs mir auch.
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Avatar Vertex
Vertex
#4 | 02. Jun 2011, 15:55
Zitat von flollum:

Im Geld verdienen der Firma ;)

Darauf könnte man natürlich jedes Produkt herunterbrechen :P
Ich mein natürlich von der technischen Seite der Dinge.
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Avatar Terko
Terko
#5 | 02. Jun 2011, 16:06
500GB - 1 TB bei ner Lese und Schreibgeschwindigkeit von 500mb/sec und das für 245 euro?

Als normale SSD würde das über 1000 euro kosten und wäre langsamer.

Der einzige Nachteil den ich da evntl sehe is das erhöhte Ausfallrisiko
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Avatar Nanakie1982
Nanakie1982
#6 | 02. Jun 2011, 16:06
Zitat von Vertex:
Worin liegt der Vorteil eines solchen Systems?


häufig benötigte daten wie windows werden auf der ssd abgelegt und daten die man weniger oft nutzt wie music und videos auf der hdd
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Avatar mh0001
mh0001
#7 | 02. Jun 2011, 16:11
Zitat von Vertex:

Darauf könnte man natürlich jedes Produkt herunterbrechen :P
Ich mein natürlich von der technischen Seite der Dinge.


Eine große SSD, auf der wirklich alle Daten inkl. Musik, Videos und Dokumente Platz haben, wäre zu teuer, also baut man einen SSD+HDD-Kombispeicher und fügt eine Software bei, die anhand der Zugriffshäufigkeit und dem Datei-Format die Daten zwischen SSD und HDD hin- und herschiebt. Häudig genutzte Programme verschiebt der Controller dann wenn er gerade nichts zu tun hat von der HDD auf die SSD, Musik und nur gelegentlich genutzte Software lagert sich mit der Zeit auf der HDD aus. Ich schätze mal der Unterschied zur Selbstbau-Hybridlösung mit getrennter HDD und SSD liegt darin, dass man hier dann nicht eine SSD- und eine HDD-Partition hat, sondern jede Partition auf beides zugreift, d.h. man braucht sich nicht selber drum kümmern was man worauf installiert.
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Avatar Helldiver
Helldiver
#8 | 02. Jun 2011, 16:15
Erinnert an die Momentum XT
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Avatar Game(R)ST
Game(R)ST
#9 | 02. Jun 2011, 16:20
Also Karten als SSD/Festplatte die noch einen Treiber dazwischen brauchen sind nicht so das Wahre für ein startendes System. Wer Windows schnell booten will, ist mit einer SATA-SSD besser bedient.

Auch allgemein sind diese Dinge, selbst mit den 500MB/s Transferraten nicht unbedingt schnell. Eine gute SSD wie die Curcial C300 und C400/m4 bieten hohe IOP/S-Werte, die wesentlich interessanter sind für ein startendes System und sogar für viele Spiele, da oft nur kleine Pakete nachgeladen werden müssen.

Kurz um, sicher ein schönes Stück Technik, aber wenn es auf "Bootzeiten" und "Ladegeschwindigkeit" von Programmen ankommt, ist mit einer normalen SSD ebenso gut beraten. PCIe-SSDs lohnen sich nur, wenn man noch eine kleine SSD für das Betriebssystem hat.

Die Transferraten die die SSD erreicht, erreicht man aber auch per SATA3-Anschluss, ich sag mal dazu aber, ich habe ne C300 SATA2 und die IOP/S für Random-Read/Write sind sehr gut und wesentlich wichtiger.

Kurz um, für den normalen Benutzer eher sinnlos und auch in einer Workstation müsste man es sich schwer überlegen.
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Avatar Myrrdhin
Myrrdhin
#10 | 02. Jun 2011, 16:50
Zitat von Game(R)ST:
Also Karten als SSD/Festplatte die noch einen Treiber dazwischen brauchen sind nicht so das Wahre für ein startendes System. Wer Windows schnell booten will, ist mit einer SATA-SSD besser bedient.

Auch allgemein sind diese Dinge, selbst mit den 500MB/s Transferraten nicht unbedingt schnell. Eine gute SSD wie die Curcial C300 und C400/m4 bieten hohe IOP/S-Werte, die wesentlich interessanter sind für ein startendes System und sogar für viele Spiele, da oft nur kleine Pakete nachgeladen werden müssen.

Kurz um, sicher ein schönes Stück Technik, aber wenn es auf "Bootzeiten" und "Ladegeschwindigkeit" von Programmen ankommt, ist mit einer normalen SSD ebenso gut beraten. PCIe-SSDs lohnen sich nur, wenn man noch eine kleine SSD für das Betriebssystem hat.

Die Transferraten die die SSD erreicht, erreicht man aber auch per SATA3-Anschluss, ich sag mal dazu aber, ich habe ne C300 SATA2 und die IOP/S für Random-Read/Write sind sehr gut und wesentlich wichtiger.

Kurz um, für den normalen Benutzer eher sinnlos und auch in einer Workstation müsste man es sich schwer überlegen.



Wenn man keine Ahnung hat ...

Das Teil hat ganz klar Vorteile, der einzige Nachteil ist wirklich der Preis.
Hier mal der Test der Revo x2 (nur SSD, kein HDD attached). Den Unterschied merkst du enorm, grad wenn man mehrere Sachen gleichzeitig macht (sind im Test auch einige Beispiele und die Performanceunterschiede aufgefuehrt:

http://www.guru3d.com/article/ocz-revodriv e-x2-240gb-review/1
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