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OCZ - Entlässt rund 30 Prozent der Mitarbeiter

Der SSD-Hersteller OCZ strukturiert um und stellt zahlreiche Produkte ein. Nun teilt das Unternehmen mit, dass es sich von rund 30 Prozent seiner Mitarbeiter getrennt hat.

Von Dennis Ziesecke |

Datum: 01.11.2012 ; 16:40 Uhr


OCZ : Vor einigen Monaten musste das US-Amerikanische Unternehmen OCZ eingestehen, seine Bilanzen falsch berechnet zu haben - Rabattaktionen und Rückvergütungen wurden versehentlich nicht mitberechnet. Daraufhin gab der Aktienkurs von OCZ um 46 Prozent nach. Auch die Debatte um gefälschte Produktbewertungen beim Shoppingportal geizhals.at waren für das Ansehen des SSD-Herstellers eher weniger zuträglich.

Nun gab das Unternehmen in einer Pressemitteilung bekannt, sich von 28 Prozent seiner Mitarbeiter getrennt zu haben. Dabei handelt es sich allerdings nicht um die Mitarbeiter in der Produktion: Die Mitarbeiterzahl in OCZs Fabrik in Taiwan wurde zusätzlich um etwa 32 Prozent reduziert. OCZ spricht in diesem Zusammenhang von Effizienzsteigerungen. OCZ reagiert damit auf den anhaltend niedrigen Aktienkurs - erfahrungsgemäß reagiert die Börse sehr positiv auf Entlassungen.

Nachdem sich OCZ bereits vor einiger Zeit aus dem Markt für Arbeitsspeicher zurückgezogen hat, soll nun auch die SSD-Produktpalette verkleinert werden. So sollen rund 150 Produktvarianten eingestellt werden. Vor allem das Value-Segment mit preisgünstigen Einstiegs-SSDs soll um 80 Prozent verringert werden. OCZ will seinen Fokus in Zukunft auf Mainstream- und Highend-Laufwerke verlegen.

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Avatar kadney
kadney
#1 | 01. Nov 2012, 16:56
Bitte korrigieren:

"es wurde vergessen, Rabattaktionen und Rückvergütungen wurden versehentlich nicht mitberechnet."

"Daraufhin gab der Aktienkurs von OCZ um 46 Prozent ein."
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Avatar Morrich
Morrich
#2 | 01. Nov 2012, 17:07
"Vor allem das Value-Segment mit preisgünstigen Einstiegs-SSDs soll um 80 verringert werden. OCZ will seinen Fokus in Zukunft auf Mainstream- und Highend-Laufwerke verlegen."

Das liest sich so, als hätte das value Segment deutlich mehr als 80 Produktvarianten.

Dem ist aber nicht so. Hier fehlt das "Prozent" hinter der 80.
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Avatar youKilledjollow
youKilledjollow
#3 | 01. Nov 2012, 17:08
Dieser Kommentar wurde ausgeblendet, da er nicht den Kommentar-Richtlinien entspricht.
Avatar Pu244
Pu244
#4 | 01. Nov 2012, 17:11
Erst falsche Produktbewertungen dann Falsche Zahlen.

Hinzukamen extreme Probleme mit der Haltbarkeit welche mich dazu bewegt hatten statt einer Vertex 4 eine Samsung 830 zu nehmen.

Es scheint als wollen die Manager das Buch "wie ruiniere ich meinen guten Ruf in 6 Monaten" schreiben...

Zitat von youKilledjollow:
Sollten sich von Apple schlucken lassen, vllt wirds dann was mit gübstigen SSDs im iMac :)


Und mit haufenweise kaputten SSDs, es gibt Dinge die will man sich garnicht antun.
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Avatar cicadahi
cicadahi
#5 | 01. Nov 2012, 17:20
aha
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Avatar abu
abu
#6 | 01. Nov 2012, 17:33
Zitat von :
Vor allem das Value-Segment mit preisgünstigen Einstiegs-SSDs soll um 80 verringert werden.


Nur um 80 SSDs - das geht ja noch.
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Avatar FisTeRwoLf
FisTeRwoLf
#7 | 01. Nov 2012, 18:24
OCZ ist so gut wie tot. Arbeitsspeicher hab ich damals gerne von denen gekauft, waren schnell und günstig (nur mit manchen Boards nicht kompatibel (vor allem mit Asus)). Aber seitdem sind sie gestorben, Netzteile kann man vergessen (Eins gekauft und nie wieder Eins) und die SSD´s kann man sowieso in die Tonne kloppen...
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Avatar Zouk
Zouk
#8 | 01. Nov 2012, 18:38
Schon ein starkes Stück, Bilanzenposten weglassen in so einer Größenordnung, nicht schlecht. Fehler können ja jedem passieren, aber ich frage mich, auf welchem Konto dann nicht gegengebucht wurde? Das fällt doch total auf, dafür gibts doch Buchhaltung. Wenn die Rabatte und Rückvergütungen nicht gebucht worden sind, was nicht so ansich nicht sein kann, außer die Kunden mussten voll bezahlen und haben dann etwas wiederbekommen, was dann nicht verbucht wurde. Ist doch einfach nur eine Farce, wir wollen alle gar nicht wissen, wie die Unternehmen sich Ihre Bilanzen zurecht schummeln (Beispiel Daimler, schön den Gewinn ins Ausland verlegen und in Deutschland Verluste fahren).
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Avatar JulianTB
JulianTB
#9 | 01. Nov 2012, 18:59
Hm, und heute morgen hat sich meine 1 Jahr alte OCZ Vertex2 in die ewigen Jagdgründe verabschiedet. Es scheint da hab ich beim Kauf ja genau auf das richtige Unternehmen gesetzt... :|
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Avatar Bredator
Bredator
#10 | 01. Nov 2012, 19:19
Merkwürdig. Hatte mir bei Release eine Vertex2 120GB gekauft. Dürfte schon etwas über 2 Jahre alt sein und tut nach wie vor genau das, was sie soll. Sie ist in meinem Hauptrechner jetzt allerdings einer Samsung 830 gewichen und verrichtet seitdem ihren Dienst im Notebook. Tadellos. Trotzdem habe ich auch von guten Bekannten und Freunden die reinsten Horrorgeschichten von OCZ SSDs gehört, die seitdem das Unternehmen verfluchen und meiden, wie der Teufel das Weihwasser.

Gefälschte Bewertungen haben mir das Unternehmen aber ziemlich unsympatisch gemacht, weshalb ich eben auch keine Vertex3 oder 4 gekauft habe, sondern die Samsung - und eben wegen erwähnter Horrorstorys. Backups mache ich zwar einigermaßen regelmäßig, aber so eine SSD braucht sich nur mal den falschen Tag raussuchen um abzurauchen (gilt aber auch für HDDs) und mehrere Tage Arbeit wären im Eimer. Ich sollte mir wohl mal eine weitere Backup-Strategie ausdenken...
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