Toshiba OCZ TL100 SSD : Toshiba OCZ TL100 SSD (Bildquelle: Toshiba) Toshiba OCZ TL100 SSD (Bildquelle: Toshiba)

Die neue SSD-Serie Toshiba OCZ TL100 verwendet TLC-Flashspeicher, einen hauseigenen Controller und soll laut Hersteller ein Upgrade von einer Festplatte auf ein Solid-State-Laufwerk erschwinglicher machen. Die neuen SSDs sind als schnelles Bootlaufwerk oder auch als Datenspeicher für Notebooks gedacht. Da SSDs weniger Energie benötigen als Festplatten, steigt bei Notebooks sogar die Akkulaufzeit. Die Geschwindigkeit gibt Toshiba mit bis zu 550 MByte pro Sekunde beim Lesen und bis zu 530 MByte pro Sekunde beim Schreiben von Daten an.

Die Laufwerke in 2,5-Zoll-Format sind nur 7 Millimeter hoch und sollen in Kürze in den Handel kommen. In den USA liegt der empfohlene Verkaufspreis für das 120-GByte-Laufwerk bei 44,99 US-Dollar, während die SSD mit 240 GByte 67,99 US-Dollar kosten soll. In Deutschland dürften die Preise bei rund 45 und 65 Euro und damit auf dem Niveau der bereits erhältlichen OCZ TR150-Serie liegen. Trotz des günstigen Preises verspricht Toshiba, dass die Käufer nicht auf Qualität verzichten müssen und bietet außerdem eine erweiterte Garantie, die auch in Deutschland gilt.

Bei einem festgestellten Defekt wird nach Rücksprache mit dem OCZ-Support innerhalb eines Geschäftstages ein Ersatzlaufwerk versandt, dem ein vorfrankiertes Label zur Rücksendung des defekten Gerätes beiliegt. Innerhalb der Garantie sind allerdings nur Schreibleistungen von 27 GByte pro Tag bei der 120-GByte-Version und von 54 GByte pro Tag bei der 240-GByte-Variante abgedeckt. Insgesamt sind damit 30 beziehungsweise 60 TByte an geschriebenen Daten innerhalb der Garantie möglich. Für Nutzer, die ständig sehr viele Daten speichern müssen, sind die neuen SSDs daher weniger geeignet. Das geht allerdings auch schon aus der Beschreibung der empfohlenen Einsatzzwecke hervor.

Quelle: Toshiba