Western Digital Green und Blue : Western Digital hat die Green- und Blue-SSD-Serien vorgestellt. Western Digital hat die Green- und Blue-SSD-Serien vorgestellt.

Western Digital ist bislang nur als Hersteller von Festplatten bekannt, hatte jedoch im Jahr 2015 Sandisk übernommen, die seit Jahren Speicherprodukte und SSDs produzieren. Nun hat Western Digital die ersten Solid-State-Laufwerke unter dem eigenen Namen präsentiert, die unter den Bezeichnungen Green und Blue in den Handel kommen werden. Damit nutzt der Hersteller das schon von den hauseigenen Festplatten bekannte Namens- und Farbschema.

Beide Serien verwenden 15 Nanometer hergestellten TLC-Flashspeicher, unterscheiden sich aber durch den Controller, die Leistung und die verfügbaren Speicherkapazitäten. Die WD-Green-SSDs verwenden den Silicon-Motion- Controller SM2256S. Das Modell mit 240 GByte kann Daten mit 545 MByte pro Sekunde lesen und mit 435 MByte pro Sekunde schreiben, die kleinere 120-GByte-Version ist mit 540 Mbyte/s und 405 MByte/s etwas langsamer. Die maximale Schreibleistung liegt bei 80 beziehungsweise 40 TByte.

Die Blue-Serie wird mit Speicherkapazitäten von 250, 500 und 1000 GByte in den Handel kommen. Hier verbaut Western Digital den Marvell-Controller 88SS1074. Die Blue-SSDs lesen Daten mit bis zu 545 MByte pro Sekunde, die Lesegeschwindigkeit gibt Western Digital mit bis zu 525 MByte pro Sekunde an. Hier liegt die maximale Schreibleistung auch wesentlich höher. Die Modelle mit 250, 500 und 1000 GByte sind für 100, 200 und 400 TByte an geschriebenen Daten ausgelegt.

Western Digital gibt aber auf alle Modelle der Green- und Blue-Serien drei Jahre Garantie. Beide Serien sind auch als herkömmliche SSDs mit SATA-Anschluss oder als M.2-Version erhältlich. Die WD-Blue-SSDs kosten 99, 169 und 339 Euro, für die M.2-Version werden 10 Euro Aufschlag fällig. Die Green-Serie wird erst im Laufe des Quartals veröffentlicht.

Quelle: Western Digital