Asrock : Herstellerlogo: Asrock Herstellerlogo: Asrock OCWorkbench haben das neue Micro-ATX ConRoe1333-D667-Mainboard von Asrock ausführlich getestet. Die Hauptplatine unterstützt alle Prozessoren des LGA775-Sockels, allerdings keine Quadcores. Basierend auf dem 945GC A2-Chipsatz hat das Board auch integrierte DirectX 9-Grafik durch den Intel Graphics Media Accelerator 950, dem bis zu 224 MB des vorhandenen RAM zugewiesen werden können. Éin PCIe-16x-Slot ist ebenfalls vorhanden. Zwei Steckplätze für Arbeitsspeicher lassen maximal 4 GB DDR2-667 oder -533 zu. Weitere Anschlüsse: 4x SATA, 1x IDE und Floppy,. 10/100 LAN, 4 USB (weitere 4 intern), 7.1 HD-Audio, 2x PCI, 1x HDMR und ein PCIe 1x. Das Motherboard benötigt nur einen ATX-Stromanschluss mit 20 Pins.

In den Benchmarks erzielt das Board sehr gute Ergebnisse, die praktisch identisch sind mit einem Intel P965-Vergleichboard mit ansonsten gleicher Hardware. Nur im SiSoft-Sandra Speichertest kann sich letzteres klar absetzen. Dies hat jedoch auf keinen der anderen Benchmarks wie Doom 3, Chronicles of Riddick, F.E.A.R oder die synthetischen Tests PCMark 05, 3DMark 05 oder 3DMark 06 einen Einfluss. Dort sind alle Ergebnisse innerhalb der Messgenauigkeit identisch. Als Grafikkarte war eine Asus EN7900GT im Einsatz.

Übertaktungsversuche waren ebenfalls erfolggreich. Stabil und ohne Probleme lief ein Intel E6300 statt 1,86 Ghz mit 2.48 Ghz bei einem Bustakt von 355 Mhz. Nachdem der SATA-Controller weitere Übertaktungen nicht akzeptierte, erreichte man mit einer IDE Festplatte dann letztlich 420 Mhz Bustakt und eine CPU-Frequenz von 2939 Mhz. Allerdings war damit auch der PCIe-Takt weit ausserhalb der Spezifikationen, so dass Probleme mit Grafikkarten hier nicht ausgeschlossen sind.

Das neue Asrock-Board ist bisher noch kaum erhältlich, ein Händler in Australien führt es für umgerechnet 62 Euro. Für diesen Preis kann man das ASRock ConRoe1333-D667 bei der gebotenen Leistung durchaus als Schnäppchen bezeichnen.