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MSI Big Bang - P55-Board mit Hydra-Chip?

Auf einer Webseite sind Bilder eines MSI-Mainboards mit dem Namen Big Bang aufgetaucht, auf dem auch ein Hydra-Chip der israelischen Firma Lucid verbaut ist. Dieser soll es ermöglichen unterschiedliche Grafikkarten gleichzeitig zu nutzen.

Von Georg Wieselsberger |

Datum: 12.08.2009; 12:21 Uhr


MSI Big Bang : MSI Big Bang Hydra MSI Big Bang Hydra Über den Hydra-Chip von Lucid war es lange still, doch nun soll der Chip, der unter anderem die Nutzung von ATI- und Nvidia-Grafikkarten gleichzeitig ermöglichen soll, laut Iopanel.net mit einem Knall wieder auf der Bildfläche erscheinen.

Sogar mit einem Big Bang, denn so soll das P55-Mainboard von MSI heißen, dass den Hydra-Chip einsetzt. Es ist allerdings nicht klar, welche Version des Chips verwendet wird. Die einfachere Variante erlaubt es, verschiedene Karten des gleichen Herstellers zur Zusammenarbeit zu bewegen, die dies sonst nicht können, die zweite Version ermöglicht die erwähnte Zusammenarbeit von Karten verschiedener Hersteller.

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Avatar mAiKrOo
mAiKrOo
#1 | 12. Aug 2009, 12:33
Meiner Meinung nach DER SCHRITT IN DIE EINZIG RICHTIGE RICHTUNG...
Denn so müssen weniger bewanderte Spieler, die sich nachträglich für eine SLI/Crossfire - Lösung entscheiden unter umständen nicht feststellen, dass auf ihrem Board der falsche Chipsatz werkelt, bzw. die gewünschte 2. oder 3. Karte nicht mit der bereits vorhandenen zusammen arbeitet.

Weiter so MSI
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Avatar Xanta
Xanta
#2 | 12. Aug 2009, 12:35
Naja begeistert bin ich nicht, lieber ne gute Single GPU Karte kaufen als 2 schlechte Grakas im SLI Verbund + Mikroruckler.. und dann bringt der Chip auch nichts.
Kann mir vorstellen, dass die Ruckler stärker werden.
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Avatar Eramur
Eramur
#3 | 12. Aug 2009, 12:45
und wie soll das mit sli/crossfire klappen? welche brdige nimmt man dann?
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Avatar Nickless
Nickless
#4 | 12. Aug 2009, 13:09
hmm klingt interessant aber nichtmal für SLI / Crossfire sondern: ATI für Grafik und Nvidia für andere Tätigkeiten PhysX z.b. nur mal um nen neuen Gedankengang anzubringen.
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Avatar Morhaith
Morhaith
#5 | 12. Aug 2009, 13:37
ich verfolge den hydra chip schon eine ganze weile, und bin auch eher skeptisch... wenn es so funktioniert, wie es soll ist es eine super sache... leider gibt es nicht wirklich viele informationen darüber wie genau der chip arbeitet... laut dem was ich im letzten jahr mitbekommen und mir teilweise selbst zusammengereimt habe funktioniert der chip "in etwa" so:

- der hydra chip wird vom system als grafikkarte erkannt, und als solche installiert

- die eingebauten grafikkarten werden vom hydra chip verwaltet (eventuell hat der chip einen eigenen speicher, in dem die jeweiligen treiber installiert werden!?)

- angeblich soll mit hydra micro rucklern der gar aus gemacht werden... wie genau sie das anstellen (wollen) ist mir nicht ganz klar... jedoch gibt es andeutungen das KEIN AFR zur anwendung kommt.

die (soweit ich weiss) ungeklärten punkte sind:
- was ist mit gpgpu berechnungen (stichwort stream/cuda/physx)?

- was passiert mit grafikkarten mit unterschiedlichen features (beispiel eine directx10 und eine directx11 grafikkarte).... stehen dann nur die features zur verfügung, die alle angeschlossenen grafikkarten beherrschen? werden "fehlende" features auf den grafikkarten emuliert?...

- wie sieht es mit unterschieldich grossem v-ram aus?
wird dann der speicherausbau der "kleinsten" karte für alle verwendet?... oder haben sie es geschafft, dass nicht jede grafikkarte die gleichen daten im framebuffer haben müssen?....


fragen über fragen..... wenn jemand noch infos zum hydra hat, mitte her damit.... ich interessiere mich schon sehr für das teil
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Avatar SILen(e
SILen(e
#6 | 12. Aug 2009, 16:43
War es nicht so, dass Windows Vista und damit mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auch Windows 7 keine zwei verschiedenen Grafikkartentreiber gleichzeitig erlauben? Das würde ich hier als größeres Problem sehen^^
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Avatar z1pfL
z1pfL
#7 | 12. Aug 2009, 19:42
Zitat von Lykanthrop:
und wie soll das mit sli/crossfire klappen? welche brdige nimmt man dann?


das wundert mich auch jetzz gerade so...
ich meine du kannst ja ned enfach ne hd4870 und ne gtx 285 zusammenpacken - laut dem chip ja, abe womit verbindet man dann die karten?

und dann müssena uch noch treiber entwickelt werden, nvidia und ati müssen das supporten und müssten zusammen einen treiber für sowas entwickeln...

ne, ne, ne, das wird noch ne weile dauern bis man nvidia UND ati karten in einen pc packen kann.....
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Avatar m30cti
m30cti
#8 | 12. Aug 2009, 22:54
So unlogisch ist das alles doch gar nicht ;-)

Die Bridge ist in dem Fall der Hydra-Chip, die Kommunikation zwischen System/CPU und Grafikkarten läuft über ihn. Damit entfällt auch der Zwang, für jede Grafikkarte einen Treiber DIREKT im Windows installiert zu haben, denn dort befindet sich NUR der von Hydra. Vermutlich benutzt dieser dann die anderweitig abgelegten Treiberdaten, um mit den jeweiligen Karten korrekt zu arbeiten. Meines Erachtens kann man sich das wie ein Tunnelsystem vorstellen. Der Hydratreiber leitet die entsprechenden Befehle einfach an die jeweils angesprochene Grafikkarte weiter, oder empfängt die Ergebnisse (CUDA, Physix etc.).

Das Prinzip finde ich nicht so unschlüssig. Problematischer wird nur sein, wie gut oder schlecht die Hydratreiber sein werden UND wieviel Leistung sie im Vergleich zur regulären Treiberinstallaton kosten. Und Leistungsverluste wird es zwangsläufig geben, dafür gewinnt man an Flexibilität.
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Avatar Kugelfang
Kugelfang
#9 | 12. Aug 2009, 23:19
Zitat von m30cti:
So unlogisch ist das alles doch gar nicht ;-)

Die Bridge ist in dem Fall der Hydra-Chip, die Kommunikation zwischen System/CPU und Grafikkarten läuft über ihn. Damit entfällt auch der Zwang, für jede Grafikkarte einen Treiber DIREKT im Windows installiert zu haben, denn dort befindet sich NUR der von Hydra. Vermutlich benutzt dieser dann die anderweitig abgelegten Treiberdaten, um mit den jeweiligen Karten korrekt zu arbeiten. Meines Erachtens kann man sich das wie ein Tunnelsystem vorstellen. Der Hydratreiber leitet die entsprechenden Befehle einfach an die jeweils angesprochene Grafikkarte weiter, oder empfängt die Ergebnisse (CUDA, Physix etc.).

Das Prinzip finde ich nicht so unschlüssig. Problematischer wird nur sein, wie gut oder schlecht die Hydratreiber sein werden UND wieviel Leistung sie im Vergleich zur regulären Treiberinstallaton kosten. Und Leistungsverluste wird es zwangsläufig geben, dafür gewinnt man an Flexibilität.



Also ich denke ja eher, dass man sich die Bridge selber löten muss, das passende zubehör liegt dem Mainboard bei, sowie einem Lötkolben und einem 5 Minuten "lötkolben-handbuch".

Danach, wenn alles richtig verlötet ist, macht der chip nicht alles allein!

Er teilt lediglich das bild, so das eine Karte die linke & eine Karte die rechte Seite eines bildes rendert.

Also wird links per GTX285 und rechts per HD4890 gerendert, je nach spiel ist die eine, mal die andere 10-20 FPS schneller. Dadurch dass es keine Microruckler geben kann (jede rechnet ja für sich ein teil des bildes) entstehen Macroruckler, welche sehr offentsichtlich sind, da ein bild immer schneller gerendert ist als das andere.

Desweiteren sind tolle vergleiche zwischn DX10 und DX10.1 möglich, da die linke Seite unmöglich in DX10.1 gerendert werde kann -die G Force kanns ja gar nich.

Genauso verhält es sich mit PhysiX.

Also werden wir viel spaß mit den neuen Boards von MSI haben.

Mfg Eric
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Avatar Morhaith
Morhaith
#10 | 12. Aug 2009, 23:34
@kugelfang
wie genau das alles von statten geht weiss von uns allen niemand... wie gut oder schelcht es funktionieren wird, werden wir in kürze in tests lesen dürfen....

@SILen(e
unter windows 7 kann man mehrere verschiedene grafiktreiber installieren...


@Z1pfl
die kommunikation läuft über hydra.... die grafikkarten müssen untereinander nicht kommunizieren, und brauchen demzufolge keine bridge.... im notfall geht ja jetzt schon bei crossfire die kommunikation ohne bridge über den PCIe
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