Hardware-News

Aktuelle Nachrichten rund um PC-Hardware, Grafikkarten, Windows und Internet.

Asus - Keine selbstproduzierten Mainboards mehr

Asus ist einer der bekanntesten Hersteller von Mainboards, hat jedoch die Produktion in die Tochterfirma Pegatron ausgelagert, die aber noch immer zu 100% Asustek gehörte.

Von Georg Wieselsberger |

Datum: 13.12.2009; 12:54 Uhr


Asus : Herstellerlogo: ASUStek Herstellerlogo: ASUStek Doch auch Pegatron, die übrigens auch die Asus Grafikkarten herstellen, will der Hauptkonzern Asustek laut DigiTimes nun loswerden. An der Börse in Taiwan gab man bekannt, dass man ganz aus der Eigenproduktion aussteigen möchte.

Das heißt aber nicht, dass es in Zukunft keine oder weniger Asus-Mainboards mehr geben wird, ganz im Gegenteil. Da man nicht mehr von einem Hersteller abhängig ist, könnte Asus das komplette Spektrum von Einsteiger- bis Luxusplatine mit eigenen Entwürfen, aber verschiedenen Auftragsherstellern abdecken.

Anscheinend wird die Produktion eigener Designs in eigener Regie immer teurer. Vor allem die Abspaltung der Fabriken von AMD und die Gründung von Globalfoundries machte dies deutlich. Meistens sind stehen diese Produktionsstätten nur den eigenen Produkten offen. Wirtschaftskrisen treffen dann gleich doppelt.

Täglich aktuelle Hardware-News? Jetzt Newsletter bestellen!

Diesen Artikel:   Kommentieren (7) | Drucken | E-Mail
FACEBOOK:
TWITTER:
 
WEITERE NETZE: Weitersagen
Sagen Sie Ihre Meinung (» alle Kommentare)
Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten!
» Zum Login

Sie sind noch nicht in der GameStar-Community angemeldet?
» Zur kostenlosen Anmeldung
Erster Beitrag  |  » Neuester Beitrag
1
Avatar Apeking
Apeking
#1 | 13. Dez 2009, 16:03
Solange die Qualität der Produkte nicht darunter leidet ist das ja nicht so schlimm, bin nämlich sehr zufrieden mit meinem P5Q Mainboard und würd mir jederzeit wieder eins von ASUS kaufen.
rate (17)  |  rate (0)
Avatar Corvus_sb80
Corvus_sb80
#2 | 13. Dez 2009, 16:27
Zitat von Apeking:
Solange die Qualität der Produkte nicht darunter leidet ist das ja nicht so schlimm, bin nämlich sehr zufrieden mit meinem P5Q Mainboard und würd mir jederzeit wieder eins von ASUS kaufen.


Hm, nachdem mein P5B nach BIOS-Update nicht mehr funktioniert und durch nix mehr zu retten war, bin ich vorsichtig mit ASUS. Hab jetzt ein Gigabyte mit Dual-Bios, damit sowas nicht nochmal passiert.
rate (3)  |  rate (14)
Avatar methylenblau
methylenblau
#3 | 13. Dez 2009, 17:39
Warum sollte ein Produkt aus einer fremden Fabrik billiger sein als aus meiner eigenen? :confused:
Es sei denn, ich verkaufe zu wenig Produkte, so das sich die Produktion nicht rechnet.
rate (0)  |  rate (9)
Avatar Darkstriker
Darkstriker
#4 | 13. Dez 2009, 19:01
@methylenblau: Der Skaleneffekt der bei grösseren Produktionsvolumen auftritt ist wesentlich grösser, wenn nicht nur die Produktion einer Firma versorgt wird. AMD durfte z.B. bis vor kurzem seine Produktion nicht auslagern, wodurch dessen Gewinnmarge wesentlich geringer ausfiel als die von Intel (bei x86 Prozessoren aufgrund der Lizenzvereinbarung für x86-kompatibele Prozessoren zwischen Intel und AMD).
Globalfoundries produziert nun auch für andere Hersteller als AMD wodurch für AMD sowohl der Produktionspreis niedriger geworden ist und zugleich AMD krisensicherer geworden ist, da man selbst bei niedriger Nachfrage nicht die Fixkosten der Produktionsstätten hat und somit wesentlich flexibeler ist. Hinzu kommt, dass Globalfoundries auch mehr Resourcen hat wodurch bei hoher Nachfrage nach AMD-Produkten das Produktionsvolume wesentlich einfacher erhöht werden kann.

Der Skaleneffekt ist vor allem bei High-Tech Produkten sehr stark present. Das ist an Vorbilder wie SD Karten zu sehen, die teils einfach mircoSD Karten sind, die in einen Adapter gesteckt wurden. Einfach weil es sich nicht lohnt, mehrere Produktionslinien zu benitzen.
rate (7)  |  rate (0)
Avatar Thoran-Crow
Thoran-Crow
#5 | 13. Dez 2009, 21:59
Sehr seltsame Entwicklung. Hab erst vor ein paar Tagen noch einen WSJ Artikel gelesen in dem es darum ging das zahlreiche Konzerne jetzt verzweifelt wieder Unternehmen einkaufen von denen sie sich vor ein paar Jahren getrennt haben. Gründe dafür sind die bessere Qualitätskontrolle, eine verbesserte Zusammenarbeit von Zulieferer und Produzent sowie die teils besseren Preise. Ich hoffe das Asus das nicht in ein paar Jahren bereuen wird.
rate (1)  |  rate (0)
Avatar wuselsurfer
wuselsurfer
#6 | 14. Dez 2009, 13:13
@ Darkstriker:
Der qualifizierteste Kommentar seit langem.
Genau so ist es.
Und solange die Entwicklung und Kontrolle bei Asus bleibt, warum nicht.
Seit 1998 habe ich nur Asus oder Gigabyte verbaut und hatte nie größere Sorgen.
Das A7N8X D2 im Zweitrechner läuft und läuft und läuft ...
rate (0)  |  rate (0)
Avatar Tanatas
Tanatas
#7 | 15. Dez 2009, 21:09
Grüße

Finde ich auch, nunja...schade.
Wenn man auf Qualität steht, zugegeben Asus ist eher "langweilig" - Altherren-Kram eben aber grundsolide, ist Asus erste wahl(und bei mir immer gewesen).
Eher nichts für Over-Clocker und Hätte-wäre-wenn-vieleicht-mal-nützlich-Technik fans.

Aber die 120€ aufwärts haben mir bei Asus nie "weh" getan, denn die waren immer sicher angelegt, sehr verlässliche Firma mit hohen Standards beim Material.

Hoffe das bleibt so.
rate (0)  |  rate (0)
1


PROMOTION
Nichts verpassen!
 
Sie sind hier: GameStar > Hardware > News > Mainboards > Asus
top Top
Suchen
GAMEPRO MEDIA © IDG Entertainment Media GmbH - alle Rechte vorbehalten GAMEPRO MEDIA