Razer Blade : Razer Blade 14 Razer Blade 14

Zumindest in den USA bietet Razer bereits seit einiger Zeit Notebooks für ambitionierte Mobil-Gamer an. Diese in nur geringen Stückzahlen lieferbaren Geräte sind allerdings mit 17 Zoll Displays ausgestattet und daher recht unhandlich beim Transport. Mit Razers erstem 14-Zoll-Notebook, dem Razer Blade , ist dem Hersteller allerdings eine durchaus beeindruckende Schrumpfkur gelungen.

Das Razer Blade ist trotz seines Gewichtes von nur 1,9 Kilogramm technisch hochwertig ausgestattet. Für die nötige Rechenleistung soll ein bislang nicht näher benannter Haswell-Prozessor der i7-Reihe von Intel sorgen. Die Grafikausgabe übernimmt Nvidias Geforce GTX 765M mit 2 Gigabyte GDDR5-RAM. Mit ihren 768 Shadereinheiten und einer Speicheranbindung von 128 Bit reißt die GPU zwar keine Bäume aus, angesichts der auf 1600 x 900 Bildpunkte begrenzten Auflösung des Displays dürfte die Performance aber dennoch für viele Spiele ausreichen. Beim Arbeitsspeicher setzt Razer auf 8 Gigabyte DDR3L-Speicher mit 1600 Megahertz. Für den nötigen Festspeicher sorgt eine SSD mit 128 Gigabyte - gegen einen noch nicht bekannten Aufpreis sollen es auch 256 Gigabyte werden dürfen. Eine Festplatte verbaut der Hersteller indes nicht mehr.

Razers CEO und Creative Director Min-Liang Tan zeigt sich auf der Produktpräsentation in San Francisco sichtlich stolz auf das Razer Edge. Ein Kilogramm weniger Gewicht als das Alienware M14X, eine Akkulaufzeit von bis zu 6 Stunden und mit 16,8 Millimetern Bauhöhe sogar schlanker als das MacBook Air sprechen laut Tan für sich. »Das Razer Blade ist unglaublich dünn, extrem leistungsfähig und total auf Gaming ausgelegt« wirbt Tan für den Gaming-Miniatur-Boliden.

Zwei Dinge jedoch könnten interessierte Gamer am Razer Blade stören: Der Preis liegt mit 1.799 US-Dollar auf einem sehr stattlichen Niveau und die Verfügbarkeit wird wie bei anderen Razer-Notebooks auch eher schlecht ausfallen. Zudem ist das Razer Blade vorerst nur in den USA und in Kanada erhältlich. Aufgrund der sehr geringen Produktionskapazitäten des Fertigungspartners dürfte sich an diesem Umstand auch so schnell nichts ändern. Tan empfiehlt solange einen Flug in die USA um dort ein Gerät zu erwerben - so würden es bereits zahlreiche europäische Razer-Kunden machen.

Razer Blade 14 - Seitenansicht aufgeklappt