AMD Trinity-Prozessoren : Bisher waren die »Trinity«-APUs nur für Notebooks erhältlich, doch nun hat AMD auf der Computex in Taiwan auch die Desktop-Versionen für den Sockel FM2 vorgestellt. Die Quadcore-APUs (Accelerated Processing Unit) verwenden im Gegensatz zu den Vorgängern wie dem AMD A8 -3850 keine CPU-Kerne der Phenom II-Generation, sondern setzen auf den optimierten Bulldozer-Nachfolger »Piledriver«. Die Grafikkerne verwenden ebenfalls eine modernere Technik, die der einer Radeon HD 6970 entspricht, aber noch nicht die aktuelle GCN-Technik der Radeon HD 7970 .

Das neue Flaggschiff der APUs ist der A10-5800K mit vier CPU-Kernen, die 3,8 GHz schnell sind und im Turbo-Modus 4,2 GHz erreichen. Das K-Kürzel bedeutet wie bei aktuellen Intel-Prozessoren das Vorhandensein eines freien Multiplikators. Der Radeon HD 7660D-Grafikkern ist 800 MHz schnell und besitzt 384 Shader-Einheiten. Die TDP liegt bei 100 Watt. Dahinter folgt der fast identische A10-5700, der allerdings nur 3,4 beziehungsweise 4 GHz im Turbo-Modus schnell ist und die Shader-Einheiten mit 760 MHz betreibt. Dafür sinkt die TDP auf 65 Watt.

Der A8-5600K ist 3,6 und 3,9 GHz schnell und verwendet einen 760 MHz schnellen Radeon HD 7560D-Grafikkern mit 256 Shader-Einheiten. Die TDP gibt AMD mit 100 Watt an. Auch hier gibt es mit dem A8-5500 ein sehr ähnliches Modell, dass sich nur durch die langsameren Taktraten von 3,2 und 3,7 GHZ für die CPU-Kerne unterscheidet und eine TDP von 65 Watt besitzt.

Alle aufgeführten APUs besitzen 4 MByte L2-Cache, aber keinen L3-Cache. AMD plant weitere Modelle der A6- und A4-Serie, zu denen es aber noch keine Details gibt. Wann genau die neuen Prozessoren erhältlich sein werden, ist noch nicht bekannt, es ist jedoch ein Termin im August im Gespräch.