Hardware-News

Aktuelle Nachrichten rund um Hardware und Software, Grafikkarten, Windows und Internet.

Intel-Prozessoren - 14-Nanometer-Herstellung wegen Wirtschaftskrise verschoben

Der nächste Schritt bei der Verkleinerung der Strukturen von Intel-Prozessoren von aktuell 22 Nanometern auf 14 Nanometer wurde von Intel um mindestens ein halbes Jahr verschoben.

Von Georg Wieselsberger |

Datum: 11.11.2012 ; 17:13 Uhr


Intel-Prozessoren : Auch Intel spürt die aktuell schlechte Marktlage bei Prozessoren und hat sich dazu entschlossen, die Einführung des zukünftigen Herstellungsprozesses von CPUs mit 14-Nanometer-Strukturen zu verschieben. Wie The Irish Times meldet, hat Intel aus diesem Grund 600 irische Mitarbeiter aus Leixlip, die bereits für die 14-Nanometer-Produktion in Arizona und New Mexico ausgebildet wurden, mehrere Monate vor dem Zeitplan wieder nach Hause geschickt.

Schon bei der Bekanntgabe des Geschäftszahlen hatte Intel angekündigt, die Produktion aktueller Prozessoren herunterzufahren, um Lagerbestände abbauen zu können. Trotzdem hält Intel grundsätzlich an den Plänen fest, die neue Produktionstechnik im irischen Leixlip einzuführen und trat damit den Befürchtungen der Mitarbeiter entgegen, Intel wolle die 14-Nanometer-Technik nur noch in einem neuen Werk in Oregon einsetzen.

Die für 2013 geplanten Haswell-Prozessoren werden noch mit 22-nm-Stukturen hergestellt. Die Verschiebung wird sich also erst auf die danach geplanten Prozessoren auswirken.

Diesen Artikel:   Kommentieren (42) | Drucken | E-Mail
FACEBOOK:
TWITTER:
 
WEITERE NETZE: Weitersagen
Sagen Sie Ihre Meinung (» alle Kommentare)
Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten!
» Zum Login

Sie sind noch nicht in der GameStar-Community angemeldet?
» Zur kostenlosen Anmeldung
Erster Beitrag  |  » Neuester Beitrag
1 2 3 ... 5 weiter »
Avatar rainbowsixpro1
rainbowsixpro1
#1 | 11. Nov 2012, 17:24
Oder sie kriegen es immo nicht hin..
Naja Ivy Bridge reicht ja noch dicke oder?
rate (7)  |  rate (27)
Avatar Cd-Labs: Radon Project
Cd-Labs: Radon Project
#2 | 11. Nov 2012, 17:27
Zitat von Gamestar:
Die für 2013 geplanten Haswell-Prozessoren werden noch mit 22-nm-Stukturen hergestellt. Die Verschiebung wird sich also erst auf die danach geplanten Prozessoren auswirken.

Die Prozessorengeneration, die den Tick zu Haswell darstellt ist übrigens unter dem Codenamen Broadwell bekannt!
rate (6)  |  rate (3)
Avatar Apocaliptica
Apocaliptica
#3 | 11. Nov 2012, 17:28
Zitat von rainbowsixpro1:
Oder sie kriegen es immo nicht hin..
Naja Ivy Bridge reicht ja noch dicke oder?


Hauptsache einfach mal scheisse geschrieben, oder?
rate (32)  |  rate (6)
Avatar Pu244
Pu244
#4 | 11. Nov 2012, 17:31
Zitat von rainbowsixpro1:
Oder sie kriegen es immo nicht hin..
Naja Ivy Bridge reicht ja noch dicke oder?


1: Dann schickt man aber die Leute nicht nach Hause sondern läßt sie Sonderschichten fahren
2: ein Technologiekonzern der stehenbleibt geht langfristig unter

Intel hat Probleme von denen AMD nur träumen kann. Für die Kunden extrem schlecht, für AMD gut da sie quasi ein halbes Jahr gewonnen haben.
rate (21)  |  rate (4)
Avatar Dr.Popeye
Dr.Popeye
#5 | 11. Nov 2012, 17:42
Dieser Kommentar wurde ausgeblendet, da er nicht den Kommentar-Richtlinien entspricht.
Avatar MrLonghui
MrLonghui
#6 | 11. Nov 2012, 17:44
naja, ohne konkurenz kann man sich das auch leisten...
rate (19)  |  rate (3)
Avatar DaveGi
DaveGi
#7 | 11. Nov 2012, 17:47
Naja solange AMD sich nicht bessert, kann Intel ja alles machen :)

Wenn man nur bedenkt, dass mit starker Konkurrenz heutzutage schon 12nm Prozessoren auf dem Markt sein könnten.....

Naja egal, zum Gamen reicht die heutige Generation auch aus :D
rate (15)  |  rate (2)
Avatar LordOfTheWar
LordOfTheWar
#8 | 11. Nov 2012, 17:47
Es lieber langsamer angehen zu lassen als nacher alles zusammenbrechen zu sehen ist Klüger als einfach ohne Rücksicht auf Verluste neue Produkte heraus zu bringen.
rate (6)  |  rate (4)
Avatar Cd-Labs: Radon Project
Cd-Labs: Radon Project
#9 | 11. Nov 2012, 17:53
Zitat von Pu244:


1: Dann schickt man aber die Leute nicht nach Hause sondern läßt sie Sonderschichten fahren
2: ein Technologiekonzern der stehenbleibt geht langfristig unter

Intel hat Probleme von denen AMD nur träumen kann. Für die Kunden extrem schlecht, für AMD gut da sie quasi ein halbes Jahr gewonnen haben.

Ich glaube es ehrlich gesagt nicht, dass Intel das nicht absichtlich macht:
Ich meine, die haben im letzten Jahr zwölf Milliarden Dollar gewinn gemacht!
Das ist nochmal eine halbe Lucasfilmsübernahme mehr Gewinn, als Nvidia und AMD ZUSAMMEN an UMSATZ machen!
Wie auch schon in der News steht, Intel will Lagerbestände abbauen und dafür muss man halt die nächsten Gernerationen etwas verschieben:

Würde mich nicht wundern, wenn schon Haswell zufällig nur noch ganz knapp im Zeitplan liegen wird!


Die Zahlen:
http://www.3dcenter.org/news/nvidia-gescha eftsergebnisse-q32012-nvidia-mit-umsatz-und-ge winnsprung
rate (7)  |  rate (0)
Avatar BaronSengir
BaronSengir
#10 | 11. Nov 2012, 18:12
Ich glaube eher das sie es verschieben weil sie es sich einfach leisten können. Zuwenig Druck der Konkurrenz. Leider.
Zumindest kann es viele Gründe geben und jeder davon wir mehr oder weniger eine Rolle dabei gespielt haben. Es nur ein die "Wirstschaftskrise" zu schieben halte ich doch eher für Tunnelblick.
rate (8)  |  rate (0)
1 2 3 ... 5 weiter »

PROMOTION
NEWS-TICKER
Samstag, 19.04.2014
13:15
12:04
10:54
10:30
10:22
09:55
09:52
09:00
07:09
Freitag, 18.04.2014
18:05
18:00
17:26
16:45
15:15
13:56
13:29
12:59
12:05
11:55
11:54
»  Alle News
 
Sie sind hier: GameStar > Hardware > News > Prozessoren > Intel-Prozessoren
top Top
Werde Fan von GameStar auf FacebookFacebook Aboniere den YouTube-Kanal von GamestarYouTube Besuche Gamestar auf Google+Google+ GameStar auf Twitter folgenTwitter Alle RSS-Feeds von GameStar.deRSS-Feeds Jetzt GameStar-Newsletter bestellenNewsletter
© IDG Entertainment Media GmbH - alle Rechte vorbehalten