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AMD Temash - Ultra-Effiziente Prozessoren auf der CES im Januar

AMD wird auf der Consumer Electronics Show (CES) im Januar die ersten Geräte-Prototypen mit »Ultra Low Power«-Prozessoren präsentieren.

Von Georg Wieselsberger |

Datum: 29.11.2012 ; 10:58 Uhr


AMD Temash : Die unter dem Codenamen »Temash« aufgeführten Prozessoren mit Grafikkern sollen besonders stromsparend sein und im Jahr 2013 die erst vor kurzem eingeführten CPUs wie den AMD Z-60 ablösen. Eigentlich wird auf der CES die Präsentation marktreifer Geräte mit Z-60-Prozessor erwartet, nun meldet XbitLabs, dass AMD dort auch schon erste Prototypen mit den Nachfolgern hinter verschlossenen Türen zeigen wird.

Etwas leistungsfähiger sollen die auf der gleichen Technik basierenden »Kabini«-Prozessoren sein. Die in beiden Fällen eingesetzten neuen »Jaguar«-CPU-Kerne wurden nicht nur in Sachen Energieverbrauch überarbeitet, sondern unterstützen auch wichtige Features wie SSE 4.2 oder die schnellen AVX-Vektor-Befehle für Multimedia.

Die neuen APUs wären daher auch für x86- und Windows-kompatible Mobilgeräte interessant. Gerade in diesem Bereich sieht AMD laut seiner neuen Strategie eine große Wachstumschance.

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Avatar -Razor
-Razor
#1 | 29. Nov 2012, 11:13
AMD wird in Zukunft ein gehöriges Wörtchen mitreden wenn es um zukunftsweisende Prozessoren geht. GPGPU ist das Paradebeispiel. Bis heute ist GPGPU weitesgehend eine "Entweder-Oder-Lösung", es ist nur sehr aufwändig nutzbar. Die Kommunikation zwischen CPU und GPU ist ein unüberwindbarer Flaschenhals und sowieso die Achillesferse des PCs, bedingt durch die angesprochene modulare Bauweise.

AMD umgeht dieses Problem mit der HSA, schafft einheitliche Adressräume und koheränkte Speicherpools. Die Next Gen Konsolen greifen zum Beispiel darauf zurück und sie werden GPGPU massiv ausnutzen. Ob sich die HSA jemals auf dem Desktop durchsetzen wird, steht bisher noch in den Sternen. In vielen, vielen Jahren vielleicht mal. Ein Gaming-PC bestehend aus normaler CPU und dedizierter GPU wird Probleme bekommen, mit der Performance einer vollausgelasteten HSA APU mit stacked memory mithalten zu können. Wie immer wird der PC das auf die primitive Art lösen: 1000€+ Hardware mit 300W+ Verbrauch zusammenstecken und dann mit der Brechstange den Code vergewaltigen.
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Avatar BMF_RedHot
BMF_RedHot
#2 | 29. Nov 2012, 12:51
Zitat von -Razor:
Wie immer wird der PC das auf die primitive Art lösen: 1000€+ Hardware mit 300W+ Verbrauch zusammenstecken und dann mit der Brechstange den Code vergewaltigen.


Würde mich nicht wundern wenn du recht hast.
Bei den Next-Gen Konsolen wirds auch bei den PC Herstellern ordentlich in den Kassen klingeln....
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Avatar hebelman
hebelman
#3 | 29. Nov 2012, 14:37
Zitat von -Razor:
AMD wird in Zukunft ein gehöriges Wörtchen mitreden wenn es um zukunftsweisende Prozessoren geht. GPGPU ist das Paradebeispiel. Bis heute ist GPGPU weitesgehend eine "Entweder-Oder-Lösung", es ist nur sehr aufwändig nutzbar. Die Kommunikation zwischen CPU und GPU ist ein unüberwindbarer Flaschenhals und sowieso die Achillesferse des PCs, bedingt durch die angesprochene modulare Bauweise.

AMD umgeht dieses Problem mit der HSA, schafft einheitliche Adressräume und koheränkte Speicherpools. Die Next Gen Konsolen greifen zum Beispiel darauf zurück und sie werden GPGPU massiv ausnutzen. Ob sich die HSA jemals auf dem Desktop durchsetzen wird, steht bisher noch in den Sternen. In vielen, vielen Jahren vielleicht mal. Ein Gaming-PC bestehend aus normaler CPU und dedizierter GPU wird Probleme bekommen, mit der Performance einer vollausgelasteten HSA APU mit stacked memory mithalten zu können. Wie immer wird der PC das auf die primitive Art lösen: 1000€+ Hardware mit 300W+ Verbrauch zusammenstecken und dann mit der Brechstange den Code vergewaltigen.


Sicher ist eine Grafikkarte+CPU einer APU mit den selben Leistungsmerkmalen unterlegen, aber so schlimm ist das nicht.
Die Konsolen haben nämlich einen starken Nachteil sie sind nicht aufrüstbar. Man braucht vielleicht heute ein Hardwarepaket von 1000 EUR um mit ner Konsole mitzuhalten bzw. sie zu übertrumpfen, aber in 2 Jahren kriegt man die selbe Hardware hinterhergeworfen.
Da aber die Konsolen wenigsten 5 Jahre auf dem Markt sind, kriegt man ein um einiges leistungsstärkeren PC in 4 Jahren für lau im Aldi als Werbegeschenk hinterhergeworfen ums mal zu übertreiben.
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Avatar Kehool
Kehool
#4 | 29. Nov 2012, 14:46
Zitat von -Razor:
Ein Gaming-PC bestehend aus normaler CPU und dedizierter GPU wird Probleme bekommen, mit der Performance einer vollausgelasteten HSA APU mit stacked memory mithalten zu können. Wie immer wird der PC das auf die primitive Art lösen: 1000€+ Hardware mit 300W+ Verbrauch zusammenstecken und dann mit der Brechstange den Code vergewaltigen.


ich denke bei der momentanen entwicklung, d.h. immer mehr CPUs haben standardmäßig eine iGPU, kann man damit rechnen dass der PC irgendwann ebenfalls diese richtung einschlagen wird, vielleicht werden die neuen konsolen diesen prozess sogar beschleunigen (wird auch zeit dass konsolen mal wieder etwas zur technologischen entwicklung beitragen :) )

AMD macht ja bereits schritte in die richtige richtung, die sea island karten sollen gemeinsam mit der CPU (oder eben APU) auf den systemspeicher zugreifen können
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Avatar Saebelschuetze86
Saebelschuetze86
#5 | 29. Nov 2012, 15:02
Zitat von -Razor:
Die Kommunikation zwischen CPU und GPU ist ein unüberwindbarer Flaschenhals und sowieso die Achillesferse des PCs, bedingt durch die angesprochene modulare Bauweise.Ein Gaming-PC bestehend aus normaler CPU und dedizierter GPU wird Probleme bekommen, mit der Performance einer vollausgelasteten HSA APU mit stacked memory mithalten zu können. Wie immer wird der PC das auf die primitive Art lösen: 1000€+ Hardware mit 300W+ Verbrauch zusammenstecken und dann mit der Brechstange den Code vergewaltigen.


Was für ein Unfug ! Was glaubst du wohl was die heutigen CPUs mit integrierter GPU machen ? Damit kannst du bereits heute schon HSA auf dem PC nutzen und musst gar nicht auf deine supertollen Konsolen warten. Ist nen Ding, gell ?

Habe übrigens einen bösen Gamer PC, der nicht ins Hintertreffen gerät weil der so clever ist und eine zweite Grafikkarte in der CPU hat.

Und da es durchaus Hersteller gibt die bereits HSA unterstützen....

Photoshop sei mal genannt.

Das ist im Grunde nichts weiter als damals mit der FPU die beim 486SX zum letzten mal dediziert war und ab dem 486DX auf dem CPU Die, später kam dann MMX dazu, AMDs 3Dnow usw.. Das sind alles Befehlserweiterungen die ja erstmal in Hardware gegossen worden sind. Genauso kann man die GPU betrachten.

Und was den angeblichen Flaschenhals angeht, darum geht es überhaupt nicht, sondern eben darum das alles auf einem Die vorhanden ist und damit der gemeinsame Code in einem Adressraum ablaufen kann. Der Von Neumann Flaschenhals zum Hauptspeicher ist da immer noch vorhanden oder sollen Gigabyte Daten im Die gespeichert werden ? Die FPU ist auch nicht in erster Linie aus Geschwindigkeitsgründen auf den Die gewandert.
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Avatar Pu244
Pu244
#6 | 29. Nov 2012, 15:09
Zitat von -Razor:
AMD wird in Zukunft ein gehöriges Wörtchen mitreden wenn es um zukunftsweisende Prozessoren geht. GPGPU ist das Paradebeispiel. Bis heute ist GPGPU weitesgehend eine "Entweder-Oder-Lösung", es ist nur sehr aufwändig nutzbar. Die Kommunikation zwischen CPU und GPU ist ein unüberwindbarer Flaschenhals und sowieso die Achillesferse des PCs, bedingt durch die angesprochene modulare Bauweise.

AMD umgeht dieses Problem mit der HSA, schafft einheitliche Adressräume und koheränkte Speicherpools. Die Next Gen Konsolen greifen zum Beispiel darauf zurück und sie werden GPGPU massiv ausnutzen. Ob sich die HSA jemals auf dem Desktop durchsetzen wird, steht bisher noch in den Sternen. In vielen, vielen Jahren vielleicht mal. Ein Gaming-PC bestehend aus normaler CPU und dedizierter GPU wird Probleme bekommen, mit der Performance einer vollausgelasteten HSA APU mit stacked memory mithalten zu können. Wie immer wird der PC das auf die primitive Art lösen: 1000€+ Hardware mit 300W+ Verbrauch zusammenstecken und dann mit der Brechstange den Code vergewaltigen.


Leider hat man das Problem das sich nicht alle Probleme gut auf GPUs lösen lassen und da bleibt die klassische CPU nahezu unschlagbar. Ande habe beispielsweise mit Qualitätsproblemen zu kämpfen, beispiel Videokompression, hier ist die Graka über 10 mal schneller, dafür hat die CPU eine bessere Qualität. Langfristig muß ein einheitlicher Standard her der sich auch durchsetzt, dann haben Konsolen gegen einen PC mit dedizierter Graka keine Chance, so wie immer.
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Avatar Cd-Labs: Radon Project
Cd-Labs: Radon Project
#7 | 29. Nov 2012, 15:49
Wenn man sich anguckt, wie sehr das Motorola Razr i mit dem doch ziemlich beschränkten Intel Atom abgeht, könnte AMD mit Temash ordentlich Boden wettmachen!

Dann hätten sie wieder ein weiteres Standbein im Prozessoren/APU-Markt!
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Avatar Kehool
Kehool
#8 | 29. Nov 2012, 16:12
Zitat von Cd-Labs: Radon Project:
Wenn man sich anguckt, wie sehr das Motorola Razr i mit dem doch ziemlich beschränkten Intel Atom abgeht, könnte AMD mit Temash ordentlich Boden wettmachen!

Dann hätten sie wieder ein weiteres Standbein im Prozessoren/APU-Markt!



die momentane entwicklung ist wirklich spannend.. hätten intel und AMD nicht solche absatzprobleme mit klassischen desktop CPUs hätte man sich vielleicht nie so energisch in diese bereiche gewagt, insofern hat die schwierige marktlage wohl auch etwas gutes
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Avatar THeininger
THeininger
#9 | 29. Nov 2012, 22:40
da könnte Amd richtig Geld verdienen weil ich glaube das das high end zur zeit eh voll ausreicht aber stromsparende cpus mit guter Leistung da könne man noch sehr viel machen bez. stromsparend ist ja bei den Strompreisen ein willkommenes Thema. also nicht nur in mobilen geräten sondern auch Desktops is da großer bedarf.
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