Hardware-News

Aktuelle Nachrichten rund um Hardware und Software, Grafikkarten, Windows und Internet.

Intel Haswell und Zukunftspläne - Produktion läuft an, 14 nm auf Kurs

Im Rahmen des Conference Call zum Jahresabschluss 2012 teilte Intel nicht nur relativ schlechte Quartalsergebnisse mit sondern bestätigte auch einige Informationen zu Haswell und der kommenden CPU-Produktion in 14 nm.

Von Dennis Ziesecke |

Datum: 18.01.2013 ; 16:54 Uhr


Intel Haswell und Zukunftspläne : Wie Intel mitteilte, läuft aktuell die Produktion der Haswell genannten und in 22 nm gefertigten Core-i-Prozessoren der vierten Generation an. Der Hersteller will so bereits im ersten Quartal die Qualifizierung für den Verkauf der CPUs erreichen und Haswell dann im zweiten Quartal 2013 der Öffentlichkeit vorstellen und auf den Markt bringen.

Der auf Haswell im Jahr 2014 folgende »Tick« namens Broadwell soll dann das Haswell-Innenleben für die Fertigung in 14 nm Strukturbreite schrumpfen. Die Fertigung in 14 Nanometern soll laut Intels CEO Paul Otellini bereits ab Ende diesen Jahres anlaufen, so dass einem Verkaufsstart von Broadwell Mitte 2014 nichts im Wege stehen dürfte.

Intel zeigt sich zudem optimistisch bezüglich der folgenden Fertigungsschritte: Zuerst sollen die Produktionskapazitäten für 14 nm ausgebaut werden, doch bereits Ende 2015 steht der Umstieg auf 10 nm an. Sein dem Wettbewerb teilweise deutlich überlegenes Fertigungs-Knowhow möchte Intel aber entgegen einiger anderslautender Gerüchte nicht auch anderen Herstellern zur Verfügung stellen. Wie Intel sehr eindeutig mitteilte plant man nicht, großflächig als Foundry aufzutreten. Vor allem im Bereich des NAND-Flash wird Intel aber weiterhin mit ausgewählten Partnern zusammenarbeiten.

Diesen Artikel:   Kommentieren (24) | Drucken | E-Mail
Sagen Sie Ihre Meinung (» alle Kommentare)
Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten!
» Zum Login

Sie sind noch nicht in der GameStar-Community angemeldet?
» Zur kostenlosen Anmeldung
Erster Beitrag  |  » Neuester Beitrag
Avatar low ping
low ping
#1 | 18. Jan 2013, 17:10
Die Entwicklung geht so schnell vorran, so schnell kann man gar nicht aufrüsten. Es sei denn, man hat genug Geld, aber wer kann das schon behaupten :(
rate (7)  |  rate (4)
Avatar Ragona
Ragona
#2 | 18. Jan 2013, 17:18
man muss auch nicht jede Generation kaufen :)
rate (22)  |  rate (0)
Avatar Rawday
Rawday
#3 | 18. Jan 2013, 17:18
14nm...oha, das ist allerdings heftig!!
Man bedenke ein Atomdurchmesser beträgt rund 0,2nm. Nicht mehr lange und der Schrumpfprozess wird am Ende angekommen sein, denn irgendwann greift die Physik ein. Sprich Coloumbkraft, Kernkräfte etc... :)
rate (16)  |  rate (0)
Avatar Coolstyle
Coolstyle
#4 | 18. Jan 2013, 17:18
Zitat von low ping:
Die Entwicklung geht so schnell vorran, so schnell kann man gar nicht aufrüsten. Es sei denn, man hat genug Geld, aber wer kann das schon behaupten :(

Is ned so schlimm, wennst die PC Teile klug einkaufst, zahlst einmal an Tausender, aber brauchst 2-3 Jahre ned aufrüsten und kann somit mehrere Hardwaregenerationen überspringen die mittlerweile eh jährlich kommen. Vielleicht irgendwann a neue Grafikkarte, aber das wars schon. Manche Spiele muss man ja ned im Anschlag spielen, es geht auch mit 1-2 Jahre alter hardware, vorallem bei den momentan auf Konsolen optimierten Spielen. Die NextGen werden diesen Zyclus auch ned großartig ändern, wenn man sich anschaut wie der Spielemarkt funktioniert.
rate (8)  |  rate (0)
Avatar Dod
Dod
#5 | 18. Jan 2013, 17:19
Zitat von low ping:
Die Entwicklung geht so schnell vorran, so schnell kann man gar nicht aufrüsten. Es sei denn, man hat genug Geld, aber wer kann das schon behaupten :(


Aber wenns mal ein Jahr lang keine bahnbrechende neue Entwicklung und mindestens blahblubb Prozent Leistungssteigerung gibt, ist man als Hersteller hier im Forum doch auch komplett unten durch, oder? ;)
rate (6)  |  rate (0)
Avatar EDDH
EDDH
#6 | 18. Jan 2013, 17:34
14 bzw 10 nm ..... WTF
rate (3)  |  rate (1)
Avatar badtaste21
badtaste21
#7 | 18. Jan 2013, 17:38
Zitat von Coolstyle:

Is ned so schlimm, wennst die PC Teile klug einkaufst, zahlst einmal an Tausender, aber brauchst 2-3 Jahre ned aufrüsten und kann somit mehrere Hardwaregenerationen überspringen die mittlerweile eh jährlich kommen. Vielleicht irgendwann a neue Grafikkarte, aber das wars schon. Manche Spiele muss man ja ned im Anschlag spielen, es geht auch mit 1-2 Jahre alter hardware, vorallem bei den momentan auf Konsolen optimierten Spielen. Die NextGen werden diesen Zyclus auch ned großartig ändern, wenn man sich anschaut wie der Spielemarkt funktioniert.


Man sollte aber auch dazu sagen das man dann einen wesentlich höheren Wertverlust in Kauf nimmt als bspw. bei einem soliden 700 € System, welches ja i.d.R. auch gut 2 Jahre taugt.

Hängt natürlich auch von den eigenen Ansprüchen ab. Wer um eine GTX 680 nicht herum kommt wird auch mit einem 1000 € System alle 1-2 Jahre aufrüsten müssen.

Zudem bringt es zum spielen bspw. nahezu nichts auf einen i7 3770k zurück zu greifen - noch nicht.

---

Leistung lässt sich bei Hardware nicht oder nur bedingt auf Vorrat kaufen.
rate (3)  |  rate (0)
Avatar Bredator
Bredator
#8 | 18. Jan 2013, 17:48
Schlechte Quartalszahlen!? 2,5 Milliarden Dollar Gewinn!? So ein schlechtes Quartal will ich auch mal haben. Eins würde reichen.
rate (13)  |  rate (1)
Avatar Morrich
Morrich
#9 | 18. Jan 2013, 18:04
Zitat von Bredator:
Schlechte Quartalszahlen!? 2,5 Milliarden Dollar Gewinn!? So ein schlechtes Quartal will ich auch mal haben. Eins würde reichen.


Im Vergleich zu den Vorjahren ist es ein schlechtes Ergebnis. Und in der Wirtschaft zählt heutzutage eben nur das.
Wachstum, Wachstum und nochmals Wachstum ist angesagt.

Dass es irgendwann immer eine Marktsättigung gibt, interessiert das heutige Weltwirtschaftssystem nicht.
Da kannst du über Jahre am absoluten Limit produzieren und verkaufen, deine Aktien werden dennoch sinken, weil du einfach nicht wächst.
Das ist natürlich völlig bescheuert, aber so ist das eben im Land der Anal-Lysten und Spekulanten.


@Topic: Intel hat in meinen Augen zwei Optionen um in Zukunft wieder besser dazustehen.
Entweder sie bekommen mal ihren Arsch hoch und entwickeln gescheite CPUs für Tablets, Smartphones usw., oder aber sie gehen doch irgendwann den Weg der Foundry und machen auch einen auf Auftragsfertiger.
Allein mit ihren x86 Notebook und Desktop CPUs können die auch nicht mehr lange überleben.
rate (3)  |  rate (6)
Avatar Pu244
Pu244
#10 | 18. Jan 2013, 18:11
Zitat von low ping:
Die Entwicklung geht so schnell vorran, so schnell kann man gar nicht aufrüsten. Es sei denn, man hat genug Geld, aber wer kann das schon behaupten :(


Sandy Bridge ist 10% schneller als Bloomfield, Ivy Bridge ist 10% schneller als Sandy Haswell ist wiederum 10% schneller als Ivy. Alles in allem 33% mehr Leistung in 4,5 Jahren, nicht wirklich bewegend. Und Broadwell soll CPU mäßig gar nicht schneller sein.

Anders sieht es aus wenn man auf der integrieren GPU zocken würde, da sind die Fortschritte gigantisch.
rate (6)  |  rate (2)

PROMOTION
NEWS-TICKER
Mittwoch, 22.10.2014
12:51
12:46
12:38
12:36
12:11
11:35
11:13
10:59
10:50
10:42
10:31
10:00
09:18
09:15
08:35
08:34
08:31
Dienstag, 21.10.2014
19:30
18:38
18:34
»  Alle News
 
Sie sind hier: GameStar > Hardware > News > Prozessoren > Intel Haswell und Zukunftspläne
top Top
Werde Fan von GameStar auf FacebookFacebook Aboniere den YouTube-Kanal von GamestarYouTube Besuche Gamestar auf Google+Google+ GameStar auf Twitter folgenTwitter Alle RSS-Feeds von GameStar.deRSS-Feeds Jetzt GameStar-Newsletter bestellenNewsletter
© IDG Entertainment Media GmbH - alle Rechte vorbehalten