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Apple droht Verkaufsverbot - iFone siegt über iPhone

In Mexiko unterlag Apple einem mutigen Telekommunikationsunternehmen in einem Rechtsstreit um Namensrechte. Das mexikanische Unternehmen will nun ein Verkaufsverbot für das iPhone in Mexiko gerichtlich durchsetzen.

Von Dennis Ziesecke |

Datum: 03.11.2012 ; 13:20 Uhr


Apple droht Verkaufsverbot : Ein in Mexiko City ansässiges Telekommunikationsunternehmen mit dem Namen iFone wurde von Apple verklagt. Apple versucht seit 2009 den Markennamen iPhone für Telekommunikationsdienste nach Klasse 38 sichern. Dabei handelt es sich um Dienstleistungen, die es laut Nizza-Klassifikation

»(...) zumindest einer Person ermöglichen, mit einer anderen durch ein sinnesmäßig wahrnehmbares Mittel in Verbindung zu treten. Solche Dienstleistungen umfassen diejenigen,
(1) welche es einer Person gestatten, mit einer anderen zu sprechen,
(2) welche Botschaften von einer Person an eine andere übermitteln und
(3) welche akustische oder visuelle Übermittlungen von einer Person an eine andere gestatten (Rundfunk und Fernsehen).«

Laut Apple seien die Namen iPhone und iFone phonetisch zu ähnlich um gemeinsam auf dem Markt bestehen zu dürfen - allerdings trägt das Unternehmen iFone seinen Namen bereits seit 2003. Apple argumentierte vor Gericht, das beklagte Unternehmen biete keine Dienstleistungen nach Klasse 38 an - was die Richter in Mexiko nicht nachvollziehen konnten, da iFone auch im Bereich der Internettelefonie tätig ist. In den Klassen 9 und 28 für elektronische Geräte hat Apple bereits die entsprechenden Namensrechte in Mexiko. Klasse 38 ist allerdings für Dienste wie iMessage und Facetime relevant.

Nachdem ein Gericht in Mexiko City diesen Antrag allerdings auch in zweiter Instanz ablehnte, zeigt sich iFone streitlustig: Das Unternehmen will nun Gegenklage einreichen. So verlangt iFone im Gegenzug 40 Prozent des Verkaufserlöses und ein Verkaufsverbot für iPhones in Mexiko - oder eine Namensänderung der Smartphones für den mexikanischen Markt. Finanziell hat iFone allerdings bereits stark unter dem Rechtsstreit gelitten, daher wolle das Unternehmen laut Firmenchef Antonio Trevino mit einer Gegenklage auch Schadenersatz von Apple fordern.

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Die Rückseite des iPhone 5 besteht aus gebürstetem Aluminium, ähnlich wie beim ersten iPhone. Beim schwarzen Modell ist die Backplate in schwarz gehalten.
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Avatar Hawkyy
Hawkyy
#1 | 03. Nov 2012, 13:33
Lächerlich.
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Avatar Sigma-Palabriel
Sigma-Palabriel
#2 | 03. Nov 2012, 13:34
Hawky... und wie!

Ich halte mich grundsätzlich bei solchen Themen zurück, aber ich muss es loswerden:
ich mag Apple einfach nicht.
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Avatar bu9me-not
bu9me-not
#3 | 03. Nov 2012, 13:35
Oh nein die Iphone Zombies erreichen Mexico, hoffentlich wissen Sie das man den Daumen abschlagen muss und nicht den leeren Kopf.
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Avatar Flynix
Flynix
#4 | 03. Nov 2012, 13:39
Wer anderen immer die Lutscher wegnimmt, muss halt auch mal damit rechnen an eine Maggie zu geraten xD

edit.: oh gott, ein Fön ? Jetzt ist es aus.
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Avatar R3VO
R3VO
#5 | 03. Nov 2012, 13:39
Wow, Apple macht sich ja immer beliebter.
Warum nicht gleich den Apfel patentieren lassen? Oder den Buchstaben i ?

Edit: Meine sogar aus anderer Quelle erfahren zu haben, dass das Verkaufsverbot für iPhones in Mexiko bereits durchgesetzt wurde.
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Avatar FlyingBottle
FlyingBottle
#6 | 03. Nov 2012, 13:41
Können gleichartige Produkte oder Dienstleistungen denn am Markt nicht einfach durch hochwertigere Verarbeitung, neue Technologien, guten Service und ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis anstatt durch die besseren Anwälte glänzen?
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Avatar Speede83
Speede83
#7 | 03. Nov 2012, 13:44
Auch wenn das doch recht dreist ist von dem mexikanischem Unternehmen, stehe ich voll hinter denen, da Apple überall versucht, alles was nur gerichtlich möglich ist, zu ihrem Vorteil zu nutzen. Dann ist es nur richtig so, wenn andere Unternehmen das auch machen.

Ich werde diesen Streit sehr amüsiert zugucken.
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Avatar Njordin
Njordin
#8 | 03. Nov 2012, 13:44
good guy, bad guy? bei dieser Frage nicht wichtig, Fakt ist dass ein ärmeres Mexiko und eine finanziell wesentlich schwächere Firma hier ordentlich Land gewinnt gegenüber dem Äppel-Riesen. Gebts diesen Säcken, vielleicht hat der Ei-Fon hype dann wenigstens dort ein Ende.
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Avatar SonnyD
SonnyD
#9 | 03. Nov 2012, 13:45
Zitat von R3VO:
Wow, Apple macht sich ja immer beliebter.
Warum nicht gleich den Apfel patentieren lassen? Oder den Buchstaben i ?


Haben sie....die Stadt New York hatte mal einen Apfel als Logo für eine Umweltschutzkampagne genommen, Apple hat dagegen geklagt, wies ausging weiß ich nicht mehr
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Avatar 486er
486er
#10 | 03. Nov 2012, 13:46
Bitter.

Die Strategie war wohl für den iMer. ;-)
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