Gefährliches Samsung Galaxy Note 7 : Samsung rät davon ab, das Galaxy Note 7 zu verwenden. Stattdessen soll es so schnell wie möglich umgetauscht werden. Samsung rät davon ab, das Galaxy Note 7 zu verwenden. Stattdessen soll es so schnell wie möglich umgetauscht werden.

Als die Probleme mit den Akkus des Samsung Galaxy Note 7 bekannt wurden, sah es noch so aus, als könnte der südkoreanische Hersteller das Problem schnell in den Griff bekommen. Doch nun zeigt sich, dass die Auslieferung von fehlerhaften und deswegen gefährlichen Akkus weitreichende Konsequenzen hat. Die Brandgefahr besteht anscheinend auch während der normalen Nutzung und nicht nur beim Laden.

In den USA hatten Fluggesellschaften und die Flugaufsicht davon abgeraten, dass Galaxy Note 7 während des Flugs zu nutzen und zugleich empfohlen, es auch nicht als Gepäck aufzugeben. Inzwischen hat Samsung sogar selbst dazu aufgerufen, das Smartphone auszuschalten, es nicht mehr aufzuladen oder zu nutzen und so schnell wie möglich umzutauschen. In der Zwischenzeit sollten die Kunden ihr altes Smartphone verwenden, sofern dieses noch vorhanden ist.

Marktforscher gehen inzwischen davon aus, dass die Kosten für den Umtausch samt Verkaufsausfällen und dem Imageverlust einen Schaden von rund fünf Milliarden US-Dollar bei Samsung anrichten könnten. Insgesamt hat Samsung bis zum Rückruf rund 2,5 Millionen Exemplare des Galaxy Note 7 verkauft und stand in Deutschland kurz vor dem Verkaufsstart. Daher sind nur sehr wenige Kunden in Deutschland betroffen, die ihre Geräte aber ebenfalls austauschen können.

Auf einer speziellen Webseite hat Samsung UK Informationen zu dem Problem veröffentlicht und geht hier noch davon aus, dass es nicht mehr als die bekannten 35 Fälle gibt. Auch der Grund für die in Brand geratenen Akkus wird beschrieben. Die Untersuchung habe ergeben, dass innerhalb des Akkus Anode und Kathode durch einen sehr seltenen Produktionsfehler in Kontakt geraten können. Das sorgt für eine Überhitzung und dann für die gemeldeten Brände. Samsung bestätigt aber nicht, dass alle fehlerhaften Akkus von der eigenen Tochterfirma SDI stammen, wie mehrere Quellen gemeldet hatten.

Quelle: Reuters, Samsung