Apple stellt iPad mini vor : Die wohl größte Überraschung der gestrigen Veranstaltung dürfte die Vorstellung des neuen iPad der 4. Generation gewesen sein, mit dem im Vorfeld kaum gerechnet wurde, da das bisher aktuelle iPad erst vor rund sieben Monaten präsentiert worden war. Das neueste iPad ist eine verbesserte Version mit neuem A6X-Prozessor, der laut Apple doppelt so schnell ist. Auch das WLAN soll nun doppelt so schnell arbeiten, während die Frontkamera nun die HD-Auflösung von 720p unterstützt und das Tablet den mit dem iPhone 5 eingeführten Lightning-Anschluss besitzt. Die Preise für das Tablet, das laut Apple-Webseite »iPad mit Retina-Display« heißt, beginnen bei 499 Euro für die 16 GByte-Version.

Das iPad mini entspricht fast exakt den Gerüchten aus dem Internet. Das nur 7,2 Millimeter dünne und 200 x 134,7 Millimeter große Tablet verwendet ein 7,9-Zoll-Display mit 1.024 x 768 Pixeln und wiegt 308 Gramm. Auflösung und der A5-Prozessor entsprechen dem iPad 2, so dass das iPad mini als handlichere und aktualisierte Version des älteren iPads angesehen werden kann.

Neu sind der Lightning-Anschluss, WLAN nach allen aktuellen Standards. die 720p-Frontkamera und eine 5-Megapixel-Kamera auf der Rückseite. Das iPad mini wird in Schwarz und Weiß ab 329 Euro mit 16 GByte bis zum Top-Modell mit 64 GByte zum Preis von 529 Euro erhältlich sein. Beide neuen iPads werden ab dem 2. November verkauft, die Cellular-Version des iPad mini mit Mobilfunk-Unterstützung soll später folgen.

Ab sofort sind hingegen die neuen Mac mini-Modelle erhältlich, die mit schnelleren Intel-Prozessoren, mehr Speicher und größerer Festplatte oder SSD ab 630 Euro angeboten werden. Auch eine Server-Version mit Mac OS X Server, 2,3 GHz Core i7-CPU, 4 GByte RAM und zwei Festplatten mit je 1 TByte ist für 1.030 Euro erhältlich.

Neben den neuen Tablets und den Mac Mini-Versionen präsentierte Apple auch das neue 13 Zoll große Macbook Pro mit Retina-Display und mindestens einem Intel Core i5 als Prozessor. Die Preise beginnen hier bei 1.749 Euro für ein Modell mit 2,5 GHz-Prozessor, 8 GByte RAM und 128 GByte SSD.

Der neue iMac ist mit nur noch 5 Millimetern 80 Prozent dünner als der Vorgänger und ist mit 21,5 und 27-Zoll-Display erhältlich. Die Auflösung beträgt 1.920 x 1.080 beziehungsweise 2.560 x 1.440 Pixel. Auch hier ist mindestens ein Intel Core i5-Prozessor und bis zu 32 GByte RAM verbaut, die Grafik übernimmt ein Nvidia-Grafikchip der aktuellen Kepler-Serie. Auf ein optisches Laufwerk verzichtet Apple.

Die eingebaute Hybrid-Festplatte mit 128 GByte Flash-Speicher und bis zu 3 TByte Plattenkapazität wird laut Apple so angesteuert, dass wichtige Daten so gelagert werden, dass besonders schnelles Arbeiten möglich ist. Die Preise beginnen bei 1.349 Euro für die ab November erhältliche 21,5-Zoll-Version, während die 27-Zoll-Variante erst ab Dezember und ab 1.879 Euro verkauft wird.

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