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Mooresches Gesetz noch lange gültig? - Neue Materialien statt Silizium

Viele Forscher erwarten, dass ungefähr zum Jahr 2020 mit dem 22nm-Prozess eine physikalische Grenze für Strukturverkleinerungen erreicht wird, die auch die Gültigkeit des Mooreschen Gesetzes damit endet.

Von Georg Wieselsberger |

Datum: 15.12.2008; 13:38 Uhr


Mooresches Gesetz noch lange gültig? : HW-Schwerpunkt: Prozessor-Upgrades HW-Schwerpunkt: Prozessor-Upgrades Viele Forscher erwarten, dass ungefähr zum Jahr 2020 mit dem 22nm-Prozess eine physikalische Grenze für Strukturverkleinerungen erreicht wird, die auch die Gültigkeit des Mooreschen Gesetzes damit endet. Nach diesem Gesetz verdoppelt sich ungefähr alle 18 Monate bis zwei Jahre die Anzahl der Transistoren in aktuellen Prozessoren. Doch Quanten-Effekte und Wärme sollen sich bei derart kleinen Strukturen zu stark auf die bisherigen Materialien Kupfer und Silizium auswirken. Forscher am National Physical Laboratory (NPL) in England gehen davon aus, dass mit neuen Materialien diese Grenze überwunden werden kann. So soll Germanium, das mit Mangan versetzt und magnetisiert wurde, in Form von Nano-Drähten ganz neue Strukturen für Transistoren ermöglichen. Da Germanium dem Silizium sehr ähnlich sei, könnte man herkömmliche Elektronik auf Silizium-Basis gut mit den neuen Techniken kombinieren. Die Germanium-Nano-Drähte konnten schon in zehn Jahren einsatzfähig sein.

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Avatar terantel
terantel
#1 | 15. Dez 2008, 13:55
Germanium das habe ich jetz noch nie gehört,ein rein deutsches metall
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Avatar ZockerZecke
ZockerZecke
#2 | 15. Dez 2008, 14:04
Zitat von terantel:
Germanium das habe ich jetz noch nie gehört,ein rein deutsches metall


Neja, sagen wir ein Halbleiter wie Silizium eben auch...
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Avatar Akuma
Akuma
#3 | 15. Dez 2008, 14:06
Zitat von terantel:
Germanium das habe ich jetz noch nie gehört,ein rein deutsches metall


hach ja dumme kommentare wieder :uff:

zur news: nett,könnte interresant werden,aber erst in 10 jahren?^^ naja schneller wäre woll besser.
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Avatar dr.zod
dr.zod
#4 | 15. Dez 2008, 14:11
Haben wir die Rechte darauf?^^
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Avatar ZockerZecke
ZockerZecke
#5 | 15. Dez 2008, 14:14
Zitat von Akuma:

zur news: nett,könnte interresant werden,aber erst in 10 jahren?^^ naja schneller wäre woll besser.


Die Technik muss ja Marktreif und nicht nur in Labors anzuwenden sein. Es sollen viele "Chips" in großer Stückzahl herzustellen sein und das bedarf eben seine Entwicklungszeit ;-) Zumal die Technik bisher nicht mal zu existieren scheint, was eben erst die Erforschung dieser technik nötig macht und dann die wietere Entwicklung hin zur "Massenanfertigung"...
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Avatar Gamma1
Gamma1
#6 | 15. Dez 2008, 14:20
Deutsches Qualitäts Metall !!!! :D

Ne find's toll wie sich die Technik entwickelt.
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Avatar Melfice
Melfice
#7 | 15. Dez 2008, 14:29
Bleibt nur noch die Frage nach dem Preis.
Germanium wird es ja nicht wie Silizum "wie sand am Meer" geben
aber an sich eine nette Sache. und für alle die nicht wissen was Germanium ist googelt danach oder passt im chemieunterricht besser auf ;))!!!
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Avatar Ulsterman
Ulsterman
#8 | 15. Dez 2008, 14:30
Germanium ist kein Metall, sondern ein Halbmetall. Und die Kommentare einiger Leute zeigen mal wieder die volle Nerdigkeit :rolleyes: Keine Ahnung von gar nix, aber Hauptsache Computer an und rumspammen.

Das Problem ist, dass Germanium zwar insgesamt relativ häufig auf der Erde vorkommt, es aber keine größeren Lagerstätten gibt. Die Weltproduktion liegt bei nur etwa 100 Tonnen pro Jahr, und Germanium ist selbst als Rohmaterial 80 bis 100mal teurer als gleich viel Silizium von gleicher Qualität.
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Avatar Hirogen
Hirogen
#9 | 15. Dez 2008, 14:37
Zitat von wiki:

Als Halbleiter war es das führende Material in der Elektronik, bis es vom Silicium verdrängt wurde.


Warum wohl, vielleicht weil es zerbrechlicher als Silizium ist?
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Avatar Spartan190
Spartan190
#10 | 15. Dez 2008, 15:11
Was ist eig. mit dem Stoff Graphen? Das könnte man wahrschienlich nicht verwenden weil es kein Halbleiter ist oder?
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