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Wireless Power Consortium - Drahtlose Stromversorgung über kurze Distanzen

Die Firmen ConvenientPower, Fulton Innovation, Logitech, National Semiconductor, Olympus, Philips, Sanyo, Sang Fei und Texas Instruments haben das Wireless Power Consortium gegründet.

Von Georg Wieselsberger |

Datum: 24.12.2008; 09:41 Uhr


Wireless Power Consortium : Wireless Power Consortium Wireless Power Consortium Die Firmen ConvenientPower, Fulton Innovation, Logitech, National Semiconductor, Olympus, Philips, Sanyo, Sang Fei und Texas Instruments haben das Wireless Power Consortium gegründet. Diese Organisation hat das Ziel, auch noch „das letzte Kabel loszuwerden“ und Gadgets oder Mobiltelefone über kurze Distanzen mit Strom zu versorgen oder aufzuladen. Dafür soll auch ein Standard gefunden werden, so dass nicht wie heute üblich jedes kleine Gerät seinen eigenen Adapter benötigt. Eine einzige Station soll für Produkte vieler Firmen ausreichen und auch für zukünftige Geräte verwendet werden können. Zunächst will man einen Standard für Geräte erstellen, die weniger als 5 Watt benötigen. Die verwendete Technik basiert auf elektromagnetischer Induktion.

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Avatar BigBamDaddy
BigBamDaddy
#1 | 24. Dez 2008, 09:51
Ein Standard soll gefunden werden? Bissl leichtgläubig. Als ob eine Basisstation eines Gerätes jemals ein anderes Gerät mit Strom versorgen wird. Pro Gerät eine Station ist doch viel rentabler für die Unternehmen. Zumal es wahrscheinlich jedes Jahr eine neue effizientere Technik geben wird, welche dementsprechend nur von den neueren Geräten unterstützt wird.

Kabelloser Strom ist wirklich nur für wenige Geräte reizvoll. Vor allem bleibt abzuwarten wie groß die Reichweite der Basisstationen sein wird. Wenn ich das Gerät eh relativ Nahe versorgen muss, kann ich auch beim Kabel bleiben.
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SintoX
#2 | 24. Dez 2008, 12:10
Ich habe mir noch nie ein neues Ladegerät für ein Handy oder sowas gekauft. Meist halten die ja länger, als man das Handy hat. Ein neues wird sowieso immer mitgeliefert.
Das könnten die Hersteller sich dann sparen, wobei die Ladegeräte möglicherweise von anderen Herstellern kommen.

Man müsste also weniger Produzieren/Einkaufen. Damit auch weniger versenden, die Kartons können also kleiner werden, man kann mehr Einheiten versenden, die Transportkosten sinken also nochmals...
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Theedee
#3 | 24. Dez 2008, 12:33
Zitat von SintoX:

Man müsste also weniger Produzieren/Einkaufen. Damit auch weniger versenden, die Kartons können also kleiner werden, man kann mehr Einheiten versenden, die Transportkosten sinken also nochmals...


Schön wars, aber nein. Ich arbeite an einer Universität als wissenschaftliche Hilfskraft im Zentrum für Datenverarbeitung. Wir haben im Sommer 900 neue Computer bekommen, bei denen immer Handbuch und VGA-Kabel beilagen, obwohl die niemand braucht. Aber weil es zu aufwändig ist in der Verpackungsstelle was umzuändern ist es denen grad egal. Außerdem kam jeder Rechner in einem fetten Karton an, der knapp 3mal so groß wie das Gehäuse war.
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SintoX
#4 | 24. Dez 2008, 12:37
Bei euch hätte man ja auch bei 900 PCs extra die Kartons öffnen müssen, die Kabel entfernen (falls denen vorher jemand gesagt hat, dass ihr nötigen 900 Kabel rumliegen habt) und die Kartons wieder sauber verschließen. NACH der Produktion ist es natürlich etwas ganz anderes als vorher, wenn man seine Produktion und Verpackungssysteme - auch langfristig - umstellen kann. Die Verpackung, grad bei so großen und schweren Geräten ist logischerweise immer deutlich größen um Beschädigungen beim Transport zu verhindern. Da die Ladung, inbesondere auf dem letzten Weg zum Kunden, meist gar nicht oder schlecht gesichert wird und die Mitarbeiter bei Paketdiensten nicht besonders Vorsichtig mit den Paketen umgehen ist das wahrscheinlich auch sinnvoll.
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Avatar itistoolate
itistoolate
#5 | 24. Dez 2008, 12:59
Zitat von BigBamDaddy:

Kabelloser Strom ist wirklich nur für wenige Geräte reizvoll. Vor allem bleibt abzuwarten wie groß die Reichweite der Basisstationen sein wird. Wenn ich das Gerät eh relativ Nahe versorgen muss, kann ich auch beim Kabel bleiben.

Es geht in erster Linie um portable Geräte wie Mobiltelefone und MP3 Player. Da fände ich sowas äusserst sinnvoll.
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Avatar Haggis McMutton
Haggis McMutton
#6 | 24. Dez 2008, 14:37
Zitat von itistoolate:
Es geht in erster Linie um portable Geräte wie Mobiltelefone und MP3 Player. Da fände ich sowas äusserst sinnvoll.


Ein einheitlicher Standard für kabelgebundenes Aufläden wäre schon toll genug.
Wobei sich USB als solches so langsam durchsetzt.
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Avatar :::PREY:::
:::PREY:::
#7 | 24. Dez 2008, 14:39
Ich denke auch das diese Technik durchaus sinnvoll ist. Es bleibt halt abzuwarten ob es von den Herstellern auch so umgesetzt wird. Das mit den niedrieren Produktionskosten wird bestimmt auch ein Aspekt bei den beteiligten Firmen sein. Ich bin gespannt was die Firmen drasu machen.
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Avatar Mid5
Mid5
#8 | 24. Dez 2008, 19:15
ich find auf keinen Fall das es bei dieser Technik aus Gesundheitlichen Gründen gut zugehen soll, was ist z.B. mit e-smog?
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Avatar Soebe
Soebe
#9 | 24. Dez 2008, 21:56
Zitat von itistoolate:
Zitat von BigBamDaddy:

Kabelloser Strom ist wirklich nur für wenige Geräte reizvoll. Vor allem bleibt abzuwarten wie groß die Reichweite der Basisstationen sein wird. Wenn ich das Gerät eh relativ Nahe versorgen muss, kann ich auch beim Kabel bleiben.

Es geht in erster Linie um portable Geräte wie Mobiltelefone und MP3 Player. Da fände ich sowas äusserst sinnvoll.


In der Spieleindustrie wäre das auch grandios anstatt Batterien, Akkus oder USB... (Jetzt speziell für Konsolen)
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Avatar jemand84
jemand84
#10 | 25. Dez 2008, 03:34
Ich weiß nicht... Also neben meiner Stereoanlage will ich so eine Stromquelle nicht stehen haben ôÔ
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