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| Samstag, 20.03.2010 Hardware - News - Vermischtes Ex-Google-Mitarbeiter über die Arbeit bei Google - Zu viele Debatten über Kleinkram Google kann sich nicht entscheiden und debattiert über zu viele Kleinigkeiten.
Google habe seit seiner Gründung niemanden in der Führung gehabt, der die Grundlagen des Designs verstanden habe, sondern sich stets an die Entwickler gewandt, die jedes Problem auf Logik reduzieren würden, um dann Daten erheben, bevor sie eine Entscheidung treffen. Es sei tatsächlich wahr, dass Google sich nicht zwischen zwei Blautönen habe entscheiden können und deswegen 41 Schattierungen zwischen diesen Tönen getestet habe, um festzustellen, welche Farbe die bessere sei. Kürzlich habe er eine Debatte darüber führen müssen, ob ein Rahmen eines Fensters 3, 4 oder 5 Pixel breit sein solle und sei gebeten worden, seinen Standpunkt zu belegen. In so einer Umgebung könne er nicht arbeiten und sei den Diskussionen über solchen Kleinkram müde geworden. Es gäbe in dieser Welt interessantere Designprobleme zu lösen. Er sei dennoch dankbar für die Möglichkeit, bei Google zu arbeiten. Er werde Dinge wie kostenloses Essen oder die Besuche von Prominenten vermissen, aber sicher nicht die Design-Philosophie, die nur von reinen Daten lebe. » Sagen Sie Ihre Meinung! [16] Mehr zum Thema: Google,
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Thoran-Crow
#1 | 22. Mar 2009, 11:25
google mag zwar mit seiner designphilosohie nichts besonderes oder extravagantes schaffen, verhindert damit aber auch katastrophal schlechte designs.
JayJay
#2 | 22. Mar 2009, 11:34 Zitat von Thoran-Crow: google mag zwar mit seiner designphilosohie nichts besonderes oder extravagantes schaffen, verhindert damit aber auch katastrophal schlechte designs. So wie auf gamestar.de, meinst du? :ugly:
Mr. Kostik
#3 | 22. Mar 2009, 11:47
googles seiten sind schlicht und funktional, und das schätze ich so sehr daran.
Jarafi
#4 | 22. Mar 2009, 12:48
Also ich finde das wirklich lustig das die Geschärftfürher keine Ahnung haben und sich mit solchen Dingen beschäftigen, wie pixelbreite eine srahmens oder 34 blautöne weil man sich nicht entscheiden kann.
Brainshiver
#5 | 22. Mar 2009, 13:09
Eine solche Kritik in Richtung eines Unternehmens, dass dermaßen erfolgreich ist, ist schon mutig.
BigBamDaddy
#6 | 22. Mar 2009, 15:17
Denk mal das ist die richtige Entscheidung für ihn gewesen. Sich mit so einem Kleinkram zu beschäftigen ist in der Tat ein wenig ermüdend. Da bleibt dann einfach keinen Platz mehr für Kreativität und individuelle Leistungen.
squieky
#7 | 22. Mar 2009, 18:24
Das ist halt wie Microsoft und Firefox.
Die einen legen einfach irgendwas fest ohne darüber nachzudenken ob es anderen gefällt, während die anderen aufwendig Infos reinholen. Warscheinlich wurde er entlassen weil er nicht imstande war von seiner Arroganz und Klugscheißerei abzulassen. Google ist reich geworden, ohne den Typ. Nun mucken die kleinen auf und wissen alles besser weil sie einem 3 Jahre am Rockzipfel gehangen haben. Wer kennt das nicht? Das kommt doch überall vor. Zuerst bei den eigenen Kindern und später halt im Job - die Erziehung machts. Und das hier welche fehlt sieht man daran das er öffentlich seinen Ex-Arbeitgeber runtermacht. Von solchen Leuten halte ich nichts. Klassische Selbstüberschätzung wo man der Meinung ist man wüsste alles und am Ende merkt das nicht nur Webdesign zum Erfolg führt. Designer gibt es Millionen, nur da entscheidet wohl doch was anderes ...
Maifeuer
#8 | 22. Mar 2009, 18:32
Naja, so arbeitet google eben und ich schätze man kann sagen, sie fahren ganz gut damit :D
Teschnertron
#9 | 22. Mar 2009, 19:43
Das er rausgeflogen ist, stand da aber nicht, hörte sich eher so an, als ob er selbst gekündigt hätte.
Und wer kündigt, hat immer einen Grund, warum er das getan hat. Ich kenne niemanden, der in einer Firma gekündigt hat und dann nur Gutes zu berichten wusste. Ob der genannte Grund der Wahrheit entspricht, oder nur als Ausrede dient, steht natürlich auf einem anderen Blatt.
clown
#10 | 22. Mar 2009, 23:52
Die Kommentare hier klingen, als wären einige davon überzeugt, dass Google wegen des richtigen Blautons und dem Pixel mehr oder weniger im Fensterrahmen so erfolgreich sei.
Mich nervt es außerdem, wenn man so schwätzt, wie Dieter Bohlen: Alles, was erfolgreich ist, ist gut und über jeden Zweifel erhaben. Dieselben, die hier sabbeln, schimpfen morgen wieder über Microsoft.
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