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Ein Dorf wehrt sich gegen Google - Street View-Auto gestoppt

Ein britisches Dorf will keine Street View-Aufnahmen erlauben.

Von Georg Wieselsberger |

Datum: 03.04.2009; 14:55 Uhr


Ein Dorf wehrt sich gegen Google : Street View Auto Street View Auto Wir schreiben das Jahr 2009 und ganz Großbritannien wird zur Zeit durch die Street View-Autos von Google fotografiert. Ganz Großbritannien? Nein. Ein kleines Dorf namens Broughton wehrt sich gegen die Aufnahmen. Der Ort wurde in letzter Zeit zum Ziel mehrere Einbrüche, daher hielten die Einwohner ohnehin Ausschau nach verdächtigen Autos oder Personen. Nachdem der Street View-Wagen von Paul Jacobs entdeckt wurde, rief er die anderen Einwohner zusammen, die sich vor das Auto stellten und es damit aufhielten.

Dem Fahrer warfen sie vor, dass Fotografien der Häuser nicht nur ihre Privatsphäre verletzen, sondern auch weitere Kriminelle anlocken würden. Noch bevor die ebenfalls alarmierte Polizei in Broughton ankam, gab der Google-Fahrer auf, drehte um und verlies den Ort. Google erklärte zu dem Vorfall, man benutze öffentliche Straßen und verletze keine Gesetze. Außerdem würde man Wünschen nach der Entfernung eines Fotos innerhalb weniger Stunden nachkommen.

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Avatar rtv05
rtv05
#1 | 03. Apr 2009, 15:21
richtig so, irgendso ein dorf muss man doch nicht sehen, zwar fänd ich eine Variante wie das man das Bild dann retouschiert besser, aber was solls.
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Avatar kylroy
kylroy
#2 | 03. Apr 2009, 15:27
wie wäre es mit erst mal genehmigung einholen? langsam nerven die jungs...
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Avatar raxxxor18
raxxxor18
#3 | 03. Apr 2009, 15:33
Schöne anspielung auf Asterix :P

Zur News: also DAS ist Paranoia.
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Avatar FLOO7
FLOO7
#4 | 03. Apr 2009, 15:42
Zitat von kylroy:
wie wäre es mit erst mal genehmigung einholen? langsam nerven die jungs...

sehe ich wie du.
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Avatar Nanoko
Nanoko
#5 | 03. Apr 2009, 15:42
Ich finde es sollten alle Personen, Autos, Fahräder etc. herausgeschnitten werden, dann würde das viel besser aussehen und es würde sich keiner beschweren, währe aber ein Mords Aufwand und unbezahlbar.
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Avatar Mad Ollie
Mad Ollie
#6 | 03. Apr 2009, 15:45
[I]"drehte um und verlies den Ort"[/I]

Ein [i]Verlies[/i] spielte in der Sache vermutlich keine Rolle... :ugly:
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Avatar Syrion
Syrion
#7 | 03. Apr 2009, 15:53
Witzige Vorstellung, wie da der Google-Mitarbeiter gemütlich mit seinem Wagen durch das Dorf fährt und plötzlich von einem wütenden Mob überfallen wird :ugly:
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Avatar Lonewolff
Lonewolff
#8 | 03. Apr 2009, 15:53
Zitat von Nanoko:
Ich finde es sollten alle Personen, Autos, Fahräder etc. herausgeschnitten werden, dann würde das viel besser aussehen und es würde sich keiner beschweren, währe aber ein Mords Aufwand und unbezahlbar.
Sämtliche Gesichter und Nummernschilder werden bereits unkenntlich gemacht.

Ich kann die grundsätzlichen Bedenken verstehen, glaube aber nicht, dass jemals per Google recherchiert werden wird wie und wo man am besten einbrechen kann. Ob die Einbrecher nun in Google ein Foto von Haus XY betrachten können oder einmal am Wochenende zuvor durch eine Straße spazieren gehen bringt das gleiche Resultat..
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Avatar Mad Ollie
Mad Ollie
#9 | 03. Apr 2009, 15:58
Zitat von Lonewolff:
Sämtliche Gesichter und Nummernschilder werden bereits unkenntlich gemacht.

Naja, wie man an diversen Beispielen sieht, läßt sich eine Person gelegentlich auch ohne ihr Gesicht oder ein Fahrzeug auch ohne sein Nummernschild wiedererkennen. ;)

Vielleicht sollte Google zumindest vorher ankündigen, wann und wo sie ihren Wagen losschicken, so daß man wenigstens die Möglichkeit hat, ihm aus dem Weg zu gehen.
Andererseits müßten sie dann vermutlich jede Menge Anti-Google-Plakate und sonstige Scherzkekse aus ihren Bildern wegretuschieren. :ugly:
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Avatar jayD80
jayD80
#10 | 03. Apr 2009, 16:04
Und das im Land der Überwachungskameras! Dagegen finde ich diese Street-Fotos noch harmlos. Im Gegenteil, so manche Affären wurden ja schon hierdurch aufgedeckt ;) Big Brother hat in UK ohnehin schon in den hintersten Winkeln Einzug gehalten, also versteh ich die ganze Aufregung von der Logik nicht ganz.
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