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eBay erzwingt kostenlosen Versand - Ab Mitte Juni in sieben Kategorien

Verkäufer müssen auf eBay in Zukunft in vielen Unterkategorien eine kostenlose Versandart anbieten. Damit soll den Käufern die Kaufentscheidung erleichtert werden.

Von Georg Wieselsberger |

Datum: 17.04.2009; 13:53 Uhr


eBay erzwingt kostenlosen Versand : eBay logo groß eBay logo groß eBay wird Mitte Juni viele technische Neuerungen und Regeländerungen auf der Auktionsplattform einführen. Neben einem neuen Layout und neuen Funktionen sorgt vor allem eine Maßnahme für Diskussion: die zwangsweise Einführung des kostenlosen Versandes für Verkäufer in bestimmten Bereichen. Zunächst betrifft dies Unterkategorien in Kleidung & Accessoires, Audio & Hi-Fi, Foto and Camcorder, Computer, TV, Video & Elektronik, Handy & Organizer sowie PC- & Videospiele.

Hier muss als erste nationale Versandart die kostenlose Variante angeboten werden, weitere Versandarten sind nach wie vor möglich. eBay sieht in den Versandkosten einen wichtigen Faktor bei Kaufentscheidungen und erhofft sich daher mehr Verkäufe mit kostenlosem Versand. Für Verkäufer soll es im Gegenzug Sonder- und Rabattaktionen geben. Welche Änderungen eBay insgesamt plant, wird auf einer eigenen Webseite erklärt.

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Avatar Boncha
Boncha
#1 | 17. Apr 2009, 14:10
April A....
oh mist, kein Aprilscherz T_T

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Avatar mafogo
mafogo
#2 | 17. Apr 2009, 14:47
da werden die versandkosten halt auf den sofortkaufen Preis drauf geschlagen...

und bei Privatpersonen wird die anzahl der verkäufer zurück gehen, falls das auch diese betrifft. wär ja n bissl doof, wenn man bei ner auktion 2€ verdient, aber 2,50 € Versandkosten hat...
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Avatar Theedee
Theedee
#3 | 17. Apr 2009, 14:49
Cooooooooool, die Regelung ergibt überhaupt keinen Sinn, weil der Versand nunmal nicht kostenlos ist.

Den Verkäufer zu zwingen als erste Versandmethode eine billige zu nehmen, also zum Beispiel MaxiBrief für 2.20 in der Kategorie mp3 Player KÖNNTE ja sinnvoll sein, aber das hier?

Außerdem sollte jeder in der Lage sein die Versandkosten zu prüfen, und wenn ein Verkäufer extrem hohe Versandkosten verlangt, kann man da soweit ich weis auch die Reisleine ziehen wenn man es übersehen hat.
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Avatar Ludwig
Ludwig
#4 | 17. Apr 2009, 14:53
Zitat von Theedee:
Cooooooooool, die Regelung ergibt überhaupt keinen Sinn, weil der Versand nunmal nicht kostenlos ist.


Die wollen nicht, dass so viele Leute als Startpreis 1 Euro verlangen. Je höher der Startpreis, desto mehr Gebühren kassiert ebay. Aus deren Sicht macht das schon Sinn, allerdings halte ich das realistisch betrachtet für einen Schuss ins eigene Knie. Viele Anbieter werden fernbleiben, weil es sich einfach nicht mehr rechnet.
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Avatar Krabbler
Krabbler
#5 | 17. Apr 2009, 14:57
Tja, eBay hat in der Vergangenheit bewiesen, wie man gegen die Benutzer vorgeht und was soll man sagen? Sie bleiben sich treu...

Der Anfang vom Ende, wenn man mich fragt.
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Avatar JayJay
JayJay
#6 | 17. Apr 2009, 15:23
Zitat von Ludwig:
Die wollen nicht, dass so viele Leute als Startpreis 1 Euro verlangen.


Dann hätten sie nicht die Angebotsgebühren für 1-Euro-Auktionen streichen sollen. Die Handlungen von ebay sind völlig inkonsistent und widersprüchlich.
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Avatar kimmerin
kimmerin
#7 | 17. Apr 2009, 15:53
Als primär als Käufer agierender Ebaynutzer finde ich die Regelung eigentlich sehr gut. Gerade bei Dingen wie DVDs, wo der Verkaufspreis eher im unteren Bereich zu suchen ist, hat es micht in der Vergangenheit sehr gestört, dass man immer herumrechnen muss, wie hoch man sein Gebot setzen möchte, damit man im Anschluss nicht mehr zahlt als man eigentlich zahlen wollte.

Es geht ja gerade noch, wenn die Versandgebühren in der Listenübersicht mit angegeben sind, aber oft genug steht da nichts und man muss den Artikeltext durchlesen, um dort den Betrag zu erkennen.

Ich kenne leider nicht die Gebührenstruktur bei Ebay, wenn man etwas verkauft, daher weiss ich nicht, wie sich das auf die Gebühren auswirkt, wenn man einen Artikel statt mit 1 EUR mit z.B. 3,50 EUR einstellt (mal von 2,50 EUR Versandgebühren und dem bisherigen "Mindestgewinn" von 1 EUR ausgehend).

Insgesamt zumindest aus Käufersicht ein Schritt zu mehr Transparenz, was den Kaufpreis angeht. Ein Nebeneffekt dürfte dann aber sein, dass Dinge wie "ab dem zweiten Artikel nur noch ein EUR Versand pro Artikel zusätzlich" nicht mehr möglich sind, schliesslich sind die Versandkosten dann nicht mehr reduzierbar. Evtl. ergeben sich hierdurch sogar höhere Kosten für den Käufer.


Grüße, Lothar
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Avatar Sempai02
Sempai02
#8 | 17. Apr 2009, 15:56
Also kleine Artikel gleich verschenken, ab 20€uro bei Amazon verkaufen. Ade Ebay, höchstens als Käufer werde ich da noch agieren.
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Avatar JayJay
JayJay
#9 | 17. Apr 2009, 16:13
Zitat von kimmerin:

Ich kenne leider nicht die Gebührenstruktur bei Ebay, wenn man etwas verkauft, daher weiss ich nicht, wie sich das auf die Gebühren auswirkt, wenn man einen Artikel statt mit 1 EUR mit z.B. 3,50 EUR einstellt (mal von 2,50 EUR Versandgebühren und dem bisherigen "Mindestgewinn" von 1 EUR ausgehend).


45 Cent Angebotsgebühr und 20 Cent mehr Verkaufsprovision. Das heißt, von dem einen Euro bleiben dem Verkäufer nach Abzug der Versandkosten und Gebühren noch 27 Cent. Das lohnt sich natürlich...
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Avatar kylroy
kylroy
#10 | 17. Apr 2009, 17:30
damit ist ebay erstmal für mich gestorben. sind das eigentlich idioten?
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