| | |
| Samstag, 20.03.2010 Hardware - News - Vermischtes Provider durchsucht Datenpakete - Ohne Kundenwissen Virgin Media ist einer der größten Provider Großbritanniens, der auch für Privatkunden Internetanschlüsse mit bis zu 50 Mbit bietet. Nun will man bei 40 Prozent seines Netzwerks die übertragenen Datenpakete durchsuchen – ohne Wissen oder Zustimmung der Kunden.
Die Vorgehensweise, den Internetverkehr zu analysieren, entspricht in etwa dem Projekt »Phorm«, das die British Telecom und andere Provider für gezielte Werbung einsetzen wollten. Auch hier fanden Versuche ohne Wissen der Kunden statt, was die EU-Kommission im April 2009 zum Anlass nahm, ein Verfahren gegen Großbritannien im Bereich Privatsphäre und Schutz personenbezogener Daten zu eröffnen. Besondere Sorgen dürften sich die Filesharer des Landes aber kaum machen, selbst wenn sie Kunden von Virgin Media sind. Es dürfte beispielsweise schwer fallen, den Inhalt von passwortgeschützten, komprimierten Archiven durch einzelne Pakete zu ermitteln, sofern kein verräterischer Dateiname vorhanden ist. Außerdem hat der Provider zugegeben, dass für die Analyse verschlüsselten Datenverkehrs die notwendige Rechenleistung fehlt – genauer kann man seine Kunden nicht darauf hinweisen, wie sie sich vor der Datenschnüffelei schützen, egal ob sie an illegalem Filesharing teilhaben oder nicht. Der deutsche Kulturstaatsminister Neumann hatte kürzlich in einem Interview erklärt, er verfolge interessiert, wie man in Frankreich und Großbritannien gegen Urheberrechtsverletzungen im Internet vorgeht. » Sagen Sie Ihre Meinung! [6] Mehr zum Thema: Internet,
Provider,
Datenpakete,
Provider,
Untersuchung,
Analyse,
Kunde,
Filesharing,
P2P Google-Anzeigen Promotion
Sagen Sie Ihre Meinung (» alle Kommentare)
Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten!
» Zum Login Sie sind noch nicht in der GameStar-Community angemeldet? » Zur kostenlosen Anmeldung
Erster Beitrag
|
» Neuester Beitrag
1
cyzz
#1 | 29. Nov 2009, 16:09
"der deutsche kulturstaatsminister neumann" ist ein widerlicher faschist.
hoffentlich hat der typ keine kinder. cc
Gabumon
#4 | 30. Nov 2009, 00:05
naja ein einzelnes Datenpaket sagt nicht viel aus
und Filesharing software shared die downloads eher selten in der richtigen reihenfolge, und da blickt dann wirklich nur das Bittorent und eMule beim Kunden zuhause durch wie es die Pakete einsortieren darf Sprich müsste man erstmal ne software schreiben die alle datenpakete eines kunden in die richtige reihenfolge bringt, das geht zwar durchaus, ist aber technisch schwierig und braucht ewigkeit .. und man hat immer noch nicht viel davon, man müsste den traffic von mehreren Tagen dann speichern und darunter sind dann natürlich auch noch normale "pakete" vom Surfen, Youtube gucken etc .. das dürfte technisch kaum zu realisieren sein
Thinkle2
#5 | 30. Nov 2009, 01:33 Zitat von Gabumon: naja ein einzelnes Datenpaket sagt nicht viel aus und Filesharing software shared die downloads eher selten in der richtigen reihenfolge, und da blickt dann wirklich nur das Bittorent und eMule beim Kunden zuhause durch wie es die Pakete einsortieren darf Sprich müsste man erstmal ne software schreiben die alle datenpakete eines kunden in die richtige reihenfolge bringt, das geht zwar durchaus, ist aber technisch schwierig und braucht ewigkeit .. und man hat immer noch nicht viel davon, man müsste den traffic von mehreren Tagen dann speichern und darunter sind dann natürlich auch noch normale "pakete" vom Surfen, Youtube gucken etc .. das dürfte technisch kaum zu realisieren sein sie sagten ja schon, dass ihnen dafür die rechenleistung fehlt, aber man könnte das ganze natürlich im SETI@home style von den eigenen kunden durchführen lassen! :D
| |