Hardware-News

Aktuelle Nachrichten rund um PC-Hardware, Grafikkarten, Windows und Internet.

Internetsperren - Neuseeland sucht Mittelweg

In vielen Ländern werden Internetsperren diskutiert oder sollen eingeführt werden, bei denen alleine die Beschuldigung durch Rechteinhaber ausreicht, um Zugänge zu sperren.

Von Georg Wieselsberger |

Datum: 19.12.2009; 12:49 Uhr


Internetsperren : Überwachung Big Brother Überwachung Big Brother In Neuseeland hat die Regierung nun ein neues Gesetz (PDF, Englisch) vorbereitet, das einen neuen Ansatz verfolgt. Die bisherigen Vorschläge, direkt Internetsperren durch Provider vorzunehmen, seien sehr negativ aufgenommen wurden, heißt es in dem Entwurf. Daher sei dieser Weg nicht zu empfehlen.

Aus diesem Grund sollen Rechteinhaber über die Provider Warnungen an Internet-Nutzer verschicken können, die ihrer Meinung nach ihre Urheberrechte verletzen. Auch hier sollen drei Warnungen ausgesprochen werden, bevor weitere Schritte eingeleitet werden. Doch danach erfolgt nicht etwa automatisch eine Sperre, sondern der Rechteinhaber muss dann vor einem entsprechenden Urheberrechts-Tribunal eine Strafe von bis zu 15.000 neuseeländischen Dollar beantragen.

Dort müssen aber auch Beweise für den behaupteten Schaden vorgebracht werden. Dann können Strafen beantragt werden, die auch Internetsperren vorsehen. Doch die Betroffenen Nutzer haben die Möglichkeit, eine gerichtliche Anhörung zu verlangen.

Täglich aktuelle Hardware-News? Jetzt Newsletter bestellen!

Diesen Artikel:   Kommentieren (12) | Drucken | E-Mail
FACEBOOK:
TWITTER:
 
WEITERE NETZE: Weitersagen
Sagen Sie Ihre Meinung (» alle Kommentare)
Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten!
» Zum Login

Sie sind noch nicht in der GameStar-Community angemeldet?
» Zur kostenlosen Anmeldung
Erster Beitrag  |  » Neuester Beitrag
Avatar SGIAI22
SGIAI22
#1 | 19. Dez 2009, 13:01
Gibt es überhaupt einen Mittelweg bei diesem Thema?
Auf jeden Fall hört es sich um Längen besser an, als das was man uns anzubieten hat.

MfG
rate (15)  |  rate (3)
Avatar RTR494
RTR494
#2 | 19. Dez 2009, 13:30
jede woche kommt ein neuer staat der über internet sperren diskutiert, die sollten alle lieber das klima problem und die arbeitslosigkeit in den griff bekommen!!!
rate (17)  |  rate (3)
Avatar 4ssaiki
4ssaiki
#3 | 19. Dez 2009, 13:34
Das klingt ja sogar einigermaßen vernünftig.
rate (7)  |  rate (4)
Avatar »Dragoon«
»Dragoon«
#4 | 19. Dez 2009, 14:03
Dieser Kommentar wurde ausgeblendet, da er nicht den Kommentar-Richtlinien entspricht.
Avatar dlbone
dlbone
#5 | 19. Dez 2009, 14:03
wieso schreibt denn keiner einfach mal ins Gesetzbuch "Straftaten im Internet sind gleich zu verfolgen und zu anden wie Straftaten außerhalb des Internets"?
DAmit hätte dann doch wohl keiner ein Problem..
rate (3)  |  rate (4)
Avatar SefieChan
SefieChan
#6 | 19. Dez 2009, 15:21
Zitat von »Dragoon«:
"...Beweise für den behaupteten Schaden vorgebracht werden."
Sowas, klingt ja glatt nach Rechtsstaat.

made my day. Oder um Hagen Rether zu zitieren "Stellen sie sich vor, die USA wären ein Christliches Land und würden bei einem Angriff die andere Wange hinhalten." So in etwa könnte man über die meisten Industrienationen sagen "Stellen sie sich vor, das wär ein Rechtsstaat und man würde nachdenken und Sperren und Schranken einbauen, bevor Bürgerrechte verletzt und ausgeräumt werden dürfen!"
rate (5)  |  rate (1)
Avatar dasAge
dasAge
#7 | 19. Dez 2009, 17:26
Dieser Kommentar wurde ausgeblendet, da er nicht den Kommentar-Richtlinien entspricht.
Avatar falseee
falseee
#8 | 19. Dez 2009, 18:44
Wird die Filesharer nicht freuen, aber dieses System erscheint (in der Kurzbeschreibung von Gamestar) doch recht sinnvoll.

Die Frage ist nur, ob die Internet Provider pikante Daten (Verbindungen, aufgerufene Websites) herausgeben müssen, oder nicht.
rate (4)  |  rate (0)
Avatar Falkum
Falkum
#9 | 19. Dez 2009, 22:55
Ja kann ich zustimmen, der Text ließt sich ganz vernünftig, das könnte man auch mal unseren Politikern vorlegen. Achso sry nein. Guido will ja kein englisch *ugly*
Vielleicht hab ichs überlesen, aber Gamestar hat glaub ich vergessen zu erwähnen, das Text nur über p2p verbindungen redet, keine direkt downloads ala rapidshare... Das zeigt natürlich, das der Autor auch nicht so ganz auf dem neusten Stand ist.
Trotzdem, es würde zumindest das Geldeinsammeln von privaten Firmen beenden die Drohbriefe quer durch die Bundesrepublik schicken. Ein Freund von mir hat mal so ein ding bekommen. Der Wortlaut war ungefähr " entweder sie bezahlen jetzt 500€ oder wir verklagen sie solange, bis sie ihr Haus verkaufen müssen, um die Kosten dafür bezahlen zu können"

Ein vernüpftiger Strafkatalog vorausgesetzt könnte dieser Gesetzesvorschlag wirklich zukunftsweisend sein.
rate (1)  |  rate (0)
Avatar Falkum
Falkum
#10 | 19. Dez 2009, 22:58
sry für den Doppelpost, aber ich kann i-wie nicht editieren. ich meinte 5000€
rate (0)  |  rate (0)


PROMOTION
Nichts verpassen!
 
top Top
Suchen
GAMEPRO MEDIA © IDG Entertainment Media GmbH - alle Rechte vorbehalten GAMEPRO MEDIA