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Zu viel im Internet - Ursache für oder Folge von Depressionen?

Eine neue Studie hat Belege dafür gefunden, dass übertriebene Internet-Nutzung mit Depressionen in Verbindung steht.

Von Georg Wieselsberger |

Datum: 08.02.2010; 14:14 Uhr


Zu viel im Internet : Internet Internet Die Psychologen der Universität in Leeds, Großbritannien, kommen in der Studie zu dem Schluss, dass Websurfer durch suchtartige Internetnutzung ihre geistige Gesundheit gefährden.

Einige der Nutzer würden sich Verhaltensweisen aneignen, die reale Kontakte zu anderen Menschen durch virtuelle Formen wie Chats oder soziale Netzwerke ersetzen. Die betroffenen Personen halten sich wesentlich öfter und länger auf Webseiten mit nicht jugendfreien Inhalten, Online-Spielen oder Foren auf als durchschnittliche Websurfer.

Laut Dr. Catriona Morrison besteht eine eindeutige Verbindung zu diesem Verhalten und Depressionen. Allerdings ist nicht klar, ob depressive Menschen sich mehr im Internet aufhalten oder zu viel Internet zu Depressionen führt. Dies müsse nun genauer untersucht werden.

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Avatar Imradi
Imradi
#1 | 08. Feb 2010, 14:50
Ich würde mal sagen, beides. Angefangen mit Depressionen stürzt man sich eben in die virtuelle Welt, um vom "Dreck" draussen wegzukommen. Man gewöhnt sich dran, die Folge könnten weitere Depressionen sein.. ein Teufelskreis quasi
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Avatar readme.txt
readme.txt
#2 | 08. Feb 2010, 14:54
Homers Mutter möchte ihren Sohn aus dem Internet haben :wahn: :D
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Avatar vybz
vybz
#3 | 08. Feb 2010, 14:58
Ich denke das Internet wird mehr genutzt von Menschen mit Depressionen, da die reale Außenwelt ehr gemieden wird. Da man mehr Zeit zuhause vor dem PC verbringt nutzt man natürlich das gebotene, somit auch ehr Chats statt reale Treffen draußen, Onlinespiele statt dem Sportverein und jungendfreie Seiten statt dem Partner.
Nun ist ein Chatter, ein Onlinegamer oder jemand der oft auf jugendfreien Seiten surft damit nicht unbedingt depressiv.
Ob man nun wegen Depressionen ehr im Internet ist oder wegen der starken Internetnutzung Depressionen bekommt wird wohl nicht geklärt werden bzw. glaube ich das beides zutrifft.
Allerdings gab es Depressionen schon lange vor dem Internet und es gibt bestimmt auch viele Menschen mit Depressionen die kaum im Internet verkehren.
Nun kann man natürlich streiten ob es gut oder schlecht ist, dass depressive Menschen mehr im Internet sind als andere. Die Einschätzung hängt wohl auch sehr vom Depressiven selbst ab.
Es wird Menschen geben für die z.B. ein Chat die Möglichkeit ist überhaupt wieder mit Menschen in Kontakt zu treten und somit ehr was gutes ist. Andere werden durch den Chat ehr dazu verleitet über das Internet mit Menschen in Kontakt zu treten als dies draußen zu tun und ziehen sich so ehr zurück, vor den PC was dann natürlich ehr negativ wirkt.

Aber diese Diskussion bzw. die Frage an sich ist in meinen Augen irrelevant, da diese Gesellschaft krank macht und nicht das Internet, der genuß von Alkohol oder sonst etwas. Klar alles kann dann die Depression verstärken oder jemanden auch helfen wieder seinen Weg zu finden aber dies kann halt auf alles und jeden zutreffen und somit sollte man sich nicht Gedanken über das Internet in Verbindung mit Depressionen machen, sondern ehr mit den Menschen und ihrem Umfeld, der Gesellschaft und den Enttäuschungen die sie erleben.
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Avatar Jeffrey S
Jeffrey S
#4 | 08. Feb 2010, 15:08
Ja, das kommt der sache schon nahe, ich habe mit 27 jahren bei mir sowas Ähnliches gemerkt und versuche nun dem zu entkommen. Ich habe immer Angst gehapt draussen zu sein. Und versuche seid 2 Jahren mit erfolg das wieder zu Reparieren.Meine Empfehlung!

InternetSeiten zu meiden in dem bis zu 80% nur TOD, Krise, Krieg, Krankheiten erwähnt werden. Z.B Bild.de

Oder wenigstens nicht um 10Uhr 12Uhr oder 14Uhr dort zu Servern(Surfen) vorallem nicht um 18Uhr und 22Uhr und besser garnicht 00Uhr.. (24Uhr)
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Avatar Phoenixclaw
Phoenixclaw
#5 | 08. Feb 2010, 15:08
Besser hätte ich es auch nicht formulieren können. =)
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Avatar DeSoya
DeSoya
#6 | 08. Feb 2010, 15:23
Das Problem ist nicht direkt das Internet, sondern die Vereinsamung sowie die stetige Gewöhnung des Hirns an die immer gleichen Inhalte: soziale Netzwerke, Pornographie, Spiele etc. Man stumpft ab, wird gleichgültig und verkümmert sozial und intellektuell.
Die Ursachen dafür liegen aber (wie zum Beispiel auch beim Alkoholismus) tiefer. Wenn ein Mensch dem Netz verfällt, kann man das sicher nicht auf die Formel "Internet macht doof und einsam" herunterbrechen. So, nun aber genug von mir.
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Avatar Sp00kyFox
Sp00kyFox
#7 | 08. Feb 2010, 16:35
lustig wie extra nicht jugendfreie inhalte betont werden ^^
auf jeden fall kann es auch ursache oder eben folge sein von depressionen. gibt ja zB auch in den sozialen netzwerken immer öfter mobbing was ja wohl auch zu depressionen führen kann.
umgekehrt kann natürlich das inet auch jemanden helfen, der zB depressiv geworden ist, durch seine soziale umwelt, und womit er eben mit dem inet einen ersatz hat, den er sich zurecht schneiden kann, wie er das möchte.
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Avatar Mr.Wolverine
Mr.Wolverine
#8 | 08. Feb 2010, 17:05
"durchschnittliche Websurfer"

öhm was heißt das ? wo fängt der durchschnitt an und wo hört er auf ? sind im durchschnitt auch hardcore gamer enthalten ? solche aussagen finde ich immer prickelnd weil sie im grund nichts aussagen...

hmm und was sagt uns der artikel ? also bis auf die überschrift nichts, und eine frage ist selten eine antwort.

Wolve
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Avatar Hypnotize
Hypnotize
#9 | 08. Feb 2010, 20:05
oh nein jetzt wissen sie über mich bescheid *duck*
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Avatar Dementor
Dementor
#10 | 09. Feb 2010, 01:10
MHmm..

Darf ich also Krankenkassen- und Arbeitslosengeld beziehen? Cool.. I guess
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