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Google Maps vertraut - Frau verklagt Google wegen Unfall

Eine Amerikanerin hat Google wegen eines Unfalls verklagt, an dem Google Maps schuld sein soll.

Von Georg Wieselsberger |

Datum: 31.05.2010; 09:46 Uhr


Google Maps vertraut  : Google Maps Klage wegen Unfall Google Maps Klage wegen Unfall Lauren Rosenberg folgte laut SearchEngineLand zu Fuß einer Route, die Google Maps auf ihrem Blackberry anzeigte. Diese Route führte auch knapp 800m am Deer Valley Drive entlang.

Trotz des normalen Straßennamens handelt es sich dabei aber um die Utah State Route 224, einen Highway ohne jeglichen Fußgängerweg, auf dem hohe Geschwindigkeiten erlaubt sind. Dort wurde die Frau dann von einem Auto erfasst, überlebte den Unfall aber und hat Klage gegen Google wegen fahrlässiger, unsicherer Angaben verklagt.

Obwohl Google Maps auf einem PC bei dieser Route ein Warnhinweis wegen fehlender Gehwege anzeigt, soll dieser auf dem Blackberry nicht zu sehen gewesen sein. Warum die Frau jedoch nicht selbst erkannt hat, dass es gefährlich sein könnte, auf einem Highway (siehe Bild) zu Fuß unterwegs zu sein, ist nicht bekannt.

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Avatar A*to*the*Z
A*to*the*Z
#1 | 31. Mai 2010, 09:52
haha man manche leude sind echt krass xD
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Avatar Fisto
Fisto
#2 | 31. Mai 2010, 10:01
lol also da sieht man mal wie dumm manche leute sind!

Und bevor nun Paar Meinen typisch amerikaner... sag ich gleich so dumme gibts bei uns auch! erst letzte woche einer in der Zeitung gewesen der mit seinem Auto (teurer Mercedes) in einer Gasse komplett festsaß und man ihn rausschneiden musste weil sein Navi gesagt hat er soll da durch fahren...
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Avatar JestaBlunt
JestaBlunt
#3 | 31. Mai 2010, 10:17
jaja, blindes vertrauen...wie in die politik...
SSKM, sag ich da nur... denn wie sagt eine alte weisheit: vorsicht ist die mutter der porzellankiste ^^ ... oder vorsicht ist besser als nachsicht...
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Avatar Necrol
Necrol
#4 | 31. Mai 2010, 10:33
Zitat von Fisto:
lol also da sieht man mal wie dumm manche leute sind!

Und bevor nun Paar Meinen typisch amerikaner... sag ich gleich so dumme gibts bei uns auch! erst letzte woche einer in der Zeitung gewesen der mit seinem Auto (teurer Mercedes) in einer Gasse komplett festsaß und man ihn rausschneiden musste weil sein Navi gesagt hat er soll da durch fahren...


Dumm lass ich mal dahingestellt. Vor einigen Jahren gab es in Amerika 6/7 Anwaltskanzleien. Die suchten über dutzende Anzeigen in Zeitungen möglichst skurrile Gründe um irgend jemanden auf Schadensersatz zu verklagen. Sämtliche Kosten trugen dabei die Kanzleien, im Erfolgsfall nahmen die dann die schon erwähnten 6/7 der Summe.
Falls es das immer noch kann das aber durchaus Naivität und anschließend Berechnung sein.

Das Rechtssystem ist halt anders bei denen. Und ganz ehrlich, wenn man hierzulande aus der eigenen Dummheit/Naivität an das Geld anderer kommen könnte, würden solche Klagen bei uns auch sehr zahlreich sein.
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Avatar Bauer87
Bauer87
#5 | 31. Mai 2010, 10:55
Mich wollte Google Maps schon durch eine Sackgasse fahren lassen — toll! Ich habe aber rechtzeitig bemerkt, dass an Ende keine Straße sondern eine massive Hauswand auf mich wartet.

In den USA wäre man wahrscheinlich in der Aussicht auf Schadensersatz dagegen gefahren. XD
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Avatar TalRasha[LD]
TalRasha[LD]
#6 | 31. Mai 2010, 11:13
Der Mist ist sicherlich nicht von der Frau ausgegangen, sondern von irgend einer Kanzlei die google durch einen Vergleich möglichst viel Kohle abschöpfen möchten.

Bevor sowas vors Gericht geht, zahlt Google lieber im Vergleich 50 000 Dollar und spart sich so Image Verluste und Kosten durch Anwälte.
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Avatar Wheeljack
Wheeljack
#7 | 31. Mai 2010, 11:16
In einem Land, wo der Darwinismus teilweise verleugnet wird, braucht man Gesetze, um auch den größten Idioten durchzubringen.
Kaffeebecher mit der Warnung "Achtung heiß!", Mikrowellen mit dem Hinweis, auf keinen Fall Haustiere damit zu trocknen oder Wohnmobile mit Tempomaten, die laut Anleitung aber nicht dazu geeignet sind, von alleine zu fahren, damit sich der Fahrer hinten nen Kaffee eingießen kann...
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Avatar Dante Hicks
Dante Hicks
#8 | 31. Mai 2010, 11:25
Zitat von TalRasha[LD:
]Der Mist ist sicherlich nicht von der Frau ausgegangen, sondern von irgend einer Kanzlei die google durch einen Vergleich möglichst viel Kohle abschöpfen möchten.

Bevor sowas vors Gericht geht, zahlt Google lieber im Vergleich 50 000 Dollar und spart sich so Image Verluste und Kosten durch Anwälte.


Das ist sicherlich auch einer der Gründe warum Anwälte in den USA als Seelenlose Teufelsanbeter bezeichnet werden... anscheinend nicht völlig zu Unrecht^^

Was ist eigentlich aus dem Kerl geworden, der in den USA Gott verklagt hat um zu beweisen wie lächerlich und dämlich dass Rechtssystem in den USA geworden ist.
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Avatar RaT
RaT
#9 | 31. Mai 2010, 11:32
Zitat von TalRasha[LD:
]Der Mist ist sicherlich nicht von der Frau ausgegangen, sondern von irgend einer Kanzlei die google durch einen Vergleich möglichst viel Kohle abschöpfen möchten.

Bevor sowas vors Gericht geht, zahlt Google lieber im Vergleich 50 000 Dollar und spart sich so Image Verluste und Kosten durch Anwälte.


Mit Sicherheit nicht! Google wird kein Geld verschenken. Wenn sie das machen kommt jeder Dümpel daher und verklagt Google um mal eben schnell 50.000 zu machen. Google hat genug Geld um sich gute Anwälte leisten zu können und den Prozess zu gewinnen, falls es tatsächlich zu einem kommt.
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Avatar Neumi
Neumi
#10 | 31. Mai 2010, 11:43
Ich hab so das Gefühl, als hätte sie's drauf angelegt.

Davon abgesehen glaube ich das mit dem Vergleich nicht. Google würde darunter mehr leiden als unter einer abgeschmetterten Klage (und diese Klage hat nun wirklich keine Erfolgssussicht). Sie würden damit einen Präzedenzfall schaffen.
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