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Viren & Trojaner - Angriff auf CPU ignoriert Betriebssystem

Aktuell nutzen Viren & Trojaner die Sicherheitslücken in Betriebssystemen und anderen Programmen für ihre Angriffe aus.

Von Georg Wieselsberger |

Datum: 12.11.2010; 13:12 Uhr


Viren & Trojaner : W32 / Sircam-A Sicherheit Totenkopf W32 / Sircam-A Sicherheit Totenkopf Doch laut einem Bericht von Technology Review, haben Forscher der »Ecole Superiore d'Informatique, Electronique, Automatique« (ESIEA) eine Möglichkeit entdeckt, bei der der Prozessor des Systems von Schadsoftware ausgenutzt werden kann. Das verwendete Betriebssystem spielt dann keine Rolle mehr.

Als erster Schritt ist allerdings die Identifikation des verwendeten Prozessors notwendig, was nach Ansicht des Experten Anthony Desnos durch die jeweiligen Einschränkungen und Rechenfehler der CPUs bei bestimmten Berechnungen möglich ist. Für jede CPU müsse eine Anzahl von Kalkulationen gefunden werden, die ihn eindeutig bestimmt. Danach könnten Fehler im Prozessor für Angriffe auf das System ausgenutzt werden. Die Forscher nennen Beispiele für Prozessoren von AMD, Intel, Sparc, Digital Alpha und auch den PlayStation-3-Prozessor Cell.

Ein Schutz gegen derartige Schadsoftware wäre deutlich schwieriger als bisher, während die Entwicklung derartiger Viren nach Ansicht der Forscher sogar sehr einfach ist. Die Attacken wären sehr präzise auf bestimmte Ziele ausgerichtet und könnten dennoch große Rechner-Netzwerke mit ähnlicher Hardware betreffen. Ein Beispiel sei der vor kurzem aufgetretene Stuxnet-Wurm, der Industrieanlagen angreift und vermutlich für Ziele im Iran oder China gedacht war.

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Avatar aForce
aForce
#1 | 12. Nov 2010, 13:20
Intel hat bereits angekündigt den CPU mit einer art Antivirus zu koppeln, daher vlt ja auch die Übernahme von McAffe neulich


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Avatar SpaceMarine4372
SpaceMarine4372
#2 | 12. Nov 2010, 13:22
Dieser Kommentar wurde ausgeblendet, da er nicht den Kommentar-Richtlinien entspricht.
Avatar Clawhammer
Clawhammer
#3 | 12. Nov 2010, 13:25
Gruselige Vorstellung wenn einem die neue 1000 Euro Intel CPU Zersägt weil man sich einen Virus gefangen hat...
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Avatar Slayer80
Slayer80
#4 | 12. Nov 2010, 13:25
Zitat von SpaceMarine4372:
Wer crack/pornsurft sollte sich mal gedanken machen.


was hat das damit zu tun? wer sich beim "crack- und pornsurfen" was einfängt is selber schuld.
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Avatar Calidor85
Calidor85
#5 | 12. Nov 2010, 13:33
Zitat von Slayer80:
was hat das damit zu tun? wer sich beim "crack- und pornsurfen" was einfängt is selber schuld.


HAHAHA, wie in der Realität :D!
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Avatar Zauberpilz
Zauberpilz
#6 | 12. Nov 2010, 13:33
Kann man die CPU dann umtauschen?
Oder gilt die Garantie in solchen Fällen nicht?
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Avatar Hatschi18
Hatschi18
#7 | 12. Nov 2010, 13:51
Zitat von Zauberpilz:
Kann man die CPU dann umtauschen?
Oder gilt die Garantie in solchen Fällen nicht?


Warum solltest du? Die CPU funktioniert einwandfrei. Das wäre als wenn du ein Rasenmäher umtauschen willst, weil dein Kind zu viel Dead Rising 2 gespielt hat und damit über seine Schwester gefahren ist.

Der Händler haftet nicht für den Gebrauch, sondern nur für Mängel die schon vor dem Kauf vorhanden waren.
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Avatar Gobofanatic
Gobofanatic
#8 | 12. Nov 2010, 14:01
Zitat von Calidor85:


HAHAHA, wie in der Realität :D!


Epic xD!
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Avatar Ayur
Ayur
#9 | 12. Nov 2010, 14:02
Zitat von gamestar.de:
Ein Beispiel sei der vor kurzem aufgetretene Stuxnet-Wurm, der Industrieanlagen angreift und vermutlich für Ziele im Iran oder China gedacht war.


Wos? Eigentlich hat der Lücken in Windows und der Siemens-Software benutzt. Dass es dann später SPS umprogrammieren kann hat ja damit absolut nichts zu tun oO
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Avatar CooLZockeR
CooLZockeR
#10 | 12. Nov 2010, 14:21
Zitat von Ruyk:

P.S. Und eine CPU kann natürlich auch keine Schaden davon nehmen. Sie rechnet einfach falsch.


Und falsch rechnen ist kein Schaden ?
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