Oculus-Gesicht & Rift-Ausschlag : Das Oculus-Gesicht: Abdrücke des VR-Headsets nach langer Nutzung. (Bildquelle: Ben Popper/Twitter) Das Oculus-Gesicht: Abdrücke des VR-Headsets nach langer Nutzung. (Bildquelle: Ben Popper/Twitter)

Zu den Problemen bei der Nutzung von Virtual-Reality-Headsets scheint sich nun neben eventueller Übelkeit nun auch noch ein für andere deutlich sichtbares Phänomen zu gesellen. Nach längerer Nutzung eines Oculus Rift verbleiben laut Meldungen mehrerer Tester Abdrücke im Gesicht, die inzwischen Bezeichnungen wie »Oculus-Gesicht« oder »Rift-Ausschlag« erhalten haben.

Allerdings können alle bisherigen Meldungen nur von Nutzern des Oculus Rift stammen, da nur dieses VR-Headset bereits ausgeliefert wird. Ob sich also in einigen Tagen nach der Auslieferung des HTC Vive auch ein »Vive-Face« zu diesem Problem gesellt, bleibt abzuwarten. Einige der betroffenen Personen waren anscheinend mit diesem Spuren in der Öffentlichkeit unterwegs, ohne sich dessen bewusst zu sein und wurden erst durch Scherze von Freunden oder durch Fotos darauf aufmerksam.

Die Meldungen stammen auch nicht von Privatleuten, die sich vielleicht einen Scherz erlauben wollen, sondern unter anderem von den Journalisten Ben Popper von The Verge oder Steve Kovash von Tech Insider. Laut Popper sind die deutlich sichtbaren Abdrücke im Gesicht quasi die Strafe dafür, zu viel Zeit in der virtuellen Realität verbracht zu haben. Eigentlich beschreibt Oculus VR sein VR-Headset als sehr komfortabel tragbar und selbst in den Tests gab es bislang keine Hinweise darauf, dass Probleme dieser Art auftreten können. Der Tragekomfort wurde sogar oft gelobt.

Allerdings machen alle drei Journalisten auch keine Angaben, wie lange sie das Oculus Rift am Stück verwendet haben. Vielleicht tritt das Oculus-Gesicht also wirklich nur auf, wenn man das Headset viele Stunden am Stück und vielleicht zu eng befestigt verwendet. Die Tester dürften für ihre Artikel extrem viel Zeit mit dem Oculus Rift verbracht haben. Ansonsten dürften die Abdrücke wohl zu einem echten Image-Problem für Virtual Reality oder zumindest für das Oculus Rift werden.

Quelle: Steve Kovash, Ben Popper, Ben Popper