Asus G74SX

Notebooks   |   Datum: 15.08.2011
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Asus G74SX im Test

Tarnkappenbomber mit Geforce GTX 560M

Im Asus G74SX stecken ein Intel-Quad-Core und eine Geforce GTX 560M, das 17,3-Zoll-Display unterstützt Nvidias 3D Vision. Im Test muss das Notebook zeigen, ob es nicht nur schnell sondern auch leise ist.

Von J. Simon Leitner (Notebookcheck.com) |

Datum: 15.08.2011


Spiele-Notebooks haben sich mittlerweile einen festen Platz am Markt erarbeitet, denn die Spitzenmodelle halten durchaus mit dem einen oder anderen Desktop-PC mit. Die höhere Mobilität und der niedrigere Energieverbrauch sprechen für ein Spiele-Notebook, die fehlenden Aufrüstmöglichkeiten dagegen. Zur Speerspitze der leistungsfähigen Spiele-Notebooks gehört die G-Serie von Asus. Die G53- und G73-Notebooks stachen bereits aus der Masse wegen ihrer niedrigen Geräuschkulisse hervor. Jetzt haben wir die 17,3-Zoll-Neuauflage Asus G74S im Test.

Die Eckdaten sind beeindruckend: Intel Core i7-2630QM, Nvidia Geforce GTX 560M und 8,0 GByte Arbeitsspeicher sowie 1,5 TByte Festplattenkapazität. Das Display löst mit der Full-HD-Einstellung 1920x1080 auf, verfügt über eine matte Oberfläche und eine Bildwiederholrate von 120 Hertz – Nvidias 3D-Brille 3D Vision gehört zum Lieferumfang. Die von uns getestete US-Version G74SX-3DE entspricht bis auf den 12,0 statt 8,0 GByte großen Arbeitsspeicher dem derzeit rund 2.000 Euro teuren, deutschen Modell G74SX-91079V. Mit diesen Leistungsdaten und dem hohen Preis richtet sich das Asus G74SX an anspruchsvolle Spieler mit dickem Geldbeutel.

Asus G74SX : Das 17,3-Zoll-Notebook Asus G74SX hat ein erstklassiges Display und eine tolle Tastatur. Das 17,3-Zoll-Notebook Asus G74SX hat ein erstklassiges Display und eine tolle Tastatur.

Gehäuse

Am Design der G-Serie hat Asus wenig verändert. Die Linienführung folgt wie bei den Vorgängermodellen G53 und G73 der eines Tarnkappenbombers. Hier und dort hat der Hersteller aber dezente Veränderungen vorgenommen. Die Softlackoberflächen bieten immer noch eine hervorragende Haptik und sind gegenüber Staubpartikeln und Fingerabdrücken weitgehend unempfindlich, und das Gehäuses ist sehr stabil. Auf übertrieben starken Druck konnten wir im Test zwar geringe Verformungen provozieren, aber das passiert bei praktisch jedem Notebook.

Bauartbedingt lässt sich das Display nur eingeschränkt bis zu 135 Grad öffnen. Für einen Desktop-Ersatz auf dem Schreibtisch ist das aber mehr als ausreichend. Allerdings fehlt dem Bildschirm wie zunehmend mehr Notebooks ein Verriegelungsmechanismus, mit dem sich das Gerät beim Transport besser gegen Stöße sichern ließe.

Eingabegeräte

Die ohnehin schon gelungene Tastatur hat Asus im Vergleich zum G73 nochmals geringfügig verbessert. Es bleibt beim sogenannten Chiclet-Layout, bei dem die Tasten nicht direkt aneinander grenzen sondern wie beim Apple MacBook 15 Zoll von einem Teil des Gehäuses, in diesem Fall einer Aluminiumplatte, eingerahmt werden. Der separate Nummernblock rückt weiter vom übrigen Tastenfeld ab, wodurch die wichtigen Pfeiltasten nun ebenso groß ausgelegt sind wie die normalen Zifferntasten. Das Schreibgefühl stimmt: Die einzelnen Tasten besitzen einen vergleichsweise kurzen Hub bei sauber definiertem Druckpunkt. Selbst bei schnellem Schreiben bleiben die Taster angenehm leise. Auf spezielle Sondertasten hat Asus beim G74SX verzichtet, stattdessen können wir alle Sonderfunktionen in Kombination mit der FN-Taste und einer der F-Tasten aufrufen.

Asus G74SX : Die Tastatur verfügt über eine in drei Stufen regelbare Beleuchtung. Die Tastatur verfügt über eine in drei Stufen regelbare Beleuchtung. Das Touchpad ist mit 10,5 mal 6,3 Zentimeter ausreichend groß und besitzt gute Gleiteigenschaften. Die beiden zugehörigen Maustasten lassen sich sehr angenehm bedienen. Das Scrollen mit zwei aufgelegten Fingern (Multitouch) ist zwar möglich, allerdings nicht gut umgesetzt. Kein getestetes Programm (Browser, Explorer) reagierte unmittelbar auf unsere Eingaben. Ab Werk wird das Touchpad zudem vorübergehend deaktiviert, sobald wir eine Taste drücken. Beim Spielen ohne zusätzliche Maus verwirrt das eher als zu helfen. Da holen wir besser eine Maus hervor und schalten das Touchpad mit FN+F9 gleich ganz ab.

Ausstattung

Zentrales Feature unseres Testgerätes mit der Typenbezeichnung G74SX-3DE ist das 120-Hertz-Display, das für Nvidias 3D-Brille 3D Vision freigegeben ist; die entsprechende Shutter-Brille gehört zum Lieferumfang. In Deutschlang gilt das nur für die Variante G74SX-91079V mit entspiegeltem Display. Den Empfänger hat der Hersteller neben der Webcam in den Displayrahmen eingebaut, passende Hilfsprogramme etwa zur Wiedergabe von 3D-Medien sind vorinstalliert. Klassische Bloatware tummelt sich auf dem G74SX aber nur vereinzelt. Die Herstellergarantie umfasst 24 Monate Vor-Ort-Abhol-Service und liegt damit im üblichen Rahmen.

Asus G74SX :

Anschlüsse links

Die Anschlüsse befinden sich an den äußeren Seiten des G74SX, links die Audio-Ports (Kopfhörer, Mikrofon) gefolgt vom optischen Laufwerk, im Falle unseres Testgerätes einem Blu-ray-Combo-Laufwerk, zwei USB-2.0-Anschlüssen sowie einer Kensington-Diebstahlsicherung. An der rechten Seiten liegen der Kartenleser und je eine USB-2.0- und -3.0-Buchse sowie VGA, HDMI und der Netzwerkanschluss. Die Übertragungsgeschwindigkeit am USB-2.0-Port lag im Test bei guten 28,1 MByte pro Sekunde. Mit GBit-LAN, WLAN nach 802.11a/b/g/n-Standard und Bluetooth 3.0 ist das Asus G74SX hinreichend kommunikativ. Die Aufteilung der Anschlüsse geht in Ordnung, vor allem der vergleichsweise große Abstand zwischen den USB-Anschlüssen hilft im Alltagseinsatz sehr. Dass das G74SX aber weder eSATA, Firewire, Displayport oder ein Expresscard-Slot für individuelle Erweiterungen bietet, ist der Preisklasse von 2.000 Euro unangemessen.

Der Klang der integrierten Lautsprecher ist gemessen an den Möglichkeiten ordentlich. Unterschiedlichste Musikrichtungen klingen akzeptabel, und auch bei Spielen kann das G74SX vorübergehend ein anständiges Headset oder ausgewachsene Lautsprecher ersetzen. Die Maximallautstärke ist jedoch etwas niedrig angesetzt.

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Avatar Lemu54
Lemu54
#1 | 15. Aug 2011, 18:30
Schön, dass ihr hier ab und zu Tests von der mMn sehr gute Seite notebookcheck.com bringt! [:
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Avatar Codevine
Codevine
#2 | 15. Aug 2011, 18:37
Ist das ein IPS-Panel? (Display)
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Avatar Elrond
Elrond
#3 | 15. Aug 2011, 18:39
Nettes Teil, aber ich wäre da sowas von zu geizig dafür. Aber ich brauch zum Glück auch keinen Spiele-PC zum Rumschleppen. ^^
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Avatar achnequark
achnequark
#4 | 15. Aug 2011, 18:41
Tarnkappenbomber? Ich finde es geschmacklos, einen Pc wie eine Tötungsmaschine aussehen zu lassen(oder aussehen lassen zu wollen)! Ich will doch mit einem Pc spielen und mich nicht wie ein Kriegbefürworter ausstatten. Es gibt nämlich einen großen Unterschied zwischen Sooter-Spieler und Soldatenwannabe.
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Avatar NeM
NeM
#5 | 15. Aug 2011, 18:47
Man macht 3 abgeschrägte Kanten rein und schon erinnerts (angeblich) an einen Tarnkappenbomber? Wtf..
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Avatar DEVIL151
DEVIL151
#6 | 15. Aug 2011, 18:50
Will ich haben :)
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Avatar low ping
low ping
#7 | 15. Aug 2011, 18:52
Bei dem Teil muss man jetzt schon die Auflösung runterschrauben um flüssig spielen zukönnen. Wie soll das denn erst in zwei bis drei Jahren sein? Man kann ein Notebook fast nicht aufrüsten. Beim PC wechsel ich einfach die GraKa und schon kann ich wieder die nächsten drei Jahre alle Spiele in voller Quali spielen. Um mit einem Notebook dann wieder Spielen zukönnen muss ich wieder 2000€ ausgeben, das ist 10 mal soviel wie für eine vernünftige GraKa. Notebooks dieser Preisklasse sind unnötig. Um mobil mal im Inet zu surfen oder was zu tippen reicht auch ein Netbook oder Mittelklasse-Notebook für 400 €
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Avatar munich34
munich34
#8 | 15. Aug 2011, 18:56
Zitat von achnequark:
Tarnkappenbomber? Ich finde es geschmacklos, einen Pc wie eine Tötungsmaschine aussehen zu lassen(oder aussehen lassen zu wollen)! Ich will doch mit einem Pc spielen und mich nicht wie ein Kriegbefürworter ausstatten. Es gibt nähmlich einen großen Unterschied zwischen Sooter-Spieler und Soldatenwannabe.


Sind deswegen Leute mit Alienware-Pc's gleich Außerirdische?^^
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Avatar dave1921
dave1921
#9 | 15. Aug 2011, 18:58
Ich persönlich finde den Preis ein bisschen hoch. Für ca. 1800 € gibt es schon ein Alienware mit der wesentlich stärkeren AMD 6990 und FullHD. Das dürfte auch für aktuelle Spiele ausreichen.
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Avatar zereberu
zereberu
#10 | 15. Aug 2011, 19:02
Zitat von achnequark:
Tarnkappenbomber? Ich finde es geschmacklos, einen Pc wie eine Tötungsmaschine aussehen zu lassen(oder aussehen lassen zu wollen)! Ich will doch mit einem Pc spielen und mich nicht wie ein Kriegbefürworter ausstatten. Es gibt nähmlich einen großen Unterschied zwischen Sooter-Spieler und Soldatenwannabe.


naja, wenn man bedenkt, dass heutzutage so ziemlich jede Tötungsmaschine von nem PC gesteuert wird, das Internet/PC vom Militär mitentwickelt wurde und es all das ohne das Militär warscheinlich gar nicht gäbe oder nur sehr viel später...

Ist es nicht sehr weit hergeholt einen PC so aussehen zu lassen
Das Militär ist nun mal seid URzeiten die Treibende Kraft hinter aller Technologie und wird es immer sein.

Außerdem zwingt dich keiner es zu kaufen und wenn doch, kannst ja n paar Hippiblümchen und ein Peacezeichen draufkleben.

@Topic
Finde das design nicht schlecht, wobei mir Alienwaredesigns besser gefallen.
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