Asus G750

Notebooks   |   Datum: 20.08.2013
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Asus G750JW im Test

Tarnkappen-Notebook mit Haswell und Geforce GTX 765M

Asus steckt in das neue Asus G750 neben einer Geforce GTX 765M auch einen Core i7 4700HQ. Was diese Kombination aus kleinster GTX-Grafikkarte und Haswell-Architektur leistet, zeigt Ihnen unser Test.

Von Florian Glaser (Notebookcheck.com), Jan Purrucker |

Datum: 20.08.2013


Asus G750JW : In den neusten Modellen von Asus ROG-Laptops stecken Haswell-CPUs und Kepler-Grafikkarten. Im Test haben wir die günstigste Version mit der Geforce GTX 765M. In den neusten Modellen von Asus ROG-Laptops stecken Haswell-CPUs und Kepler-Grafikkarten. Im Test haben wir die günstigste Version mit der Geforce GTX 765M.

Seit 2006 veröffentlicht Asus unter dem Markennamen »Republic of Gamers« Hardware-Komponenten, die laut Hersteller speziell auf die Bedürfnisse von Spielern abgestimmt sind. Neben Mainboards, Grafikkarten und Eingabegeräten zählen dazu auch die ROG-Notebooks der G-Reihe. Mit dem Asus G750JW haben wir die neuste Generation dieser Spiele-Boliden im Test und überprüfen in Zusammenarbeit mit Notebookcheck.com, wie viel Spieleleistung in dem 1.400 Euro teuren Laptop steckt.

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Für einen deutlichen Aufpreis von 400 bis 1.000 Euro gibt es das Asus G750 auch mit einer Geforce GTX 770M oder 780M sowie mit einer SSD. Der Bildschirm bleibt jedoch bei allen Modellen der Gleiche, ein 17,3 Zoll großes, entspiegeltes TN-Panel, das mit 1920x1080 Pixeln auflöst. Wie die meisten Spiele-Notebooks bringt auch das Asus G750JW einiges an Gewicht auf die Waage - selbst ohne Netzteil wiegt der Laptop stolze 4,5 Kilo. Allerdings ist das Asus G750JW eher nicht als Reise- oder Geschäftsrechner konzipiert, sondern als Desktop-Ersatz für den Heimgebrauch.

Asus G750JW : Die Rückseite des Asus G750JW dominieren zwei große Luftauslässe. Die warme Luft wird somit nicht seitlich über die Hände sondern nach hinten abgegeben. Die Rückseite des Asus G750JW dominieren zwei große Luftauslässe. Die warme Luft wird somit nicht seitlich über die Hände sondern nach hinten abgegeben.

Gehäuse

Die Hülle des Asus G750 hält der Hersteller komplett in mattem schwarz. Im Zusammenspiel mit der Keilform und den abgeschrägten Kanten wirkt der Laptop recht martialisch und doch elegant. Trotzdem fällt der 17-Zöller mit Maßen von 5,0 cm in der Höhe, 41 cm in der Breite und 31,8 cm in der Tiefe ziemlich klobig aus. Das Design des Asus G750 kommt ohne knallige Farben und Plastikelemente aus und kann sich damit positiv von der Masse an verspielten Spiele-Laptops mit Kunststoff-Gehäuse absetzen. Weniger gut hat uns im Test hingegen die gummierte Oberfläche des Notebook-Deckels gefallen, auf der sich Fingerabrücke praktisch zwangsläufig »einbrennen« und relativ schwer wieder entfernen lassen.

Im Vergleich zum Vorgänger-Modell Asus G75, das wir 2012 im Test hatten, setzt der Hersteller beim Asus G750 nicht auf einen Tastaturrahmen aus Plastik, sondern fräst die Fläche rund um das Tastenfeld aus einem Stück gebürstetem Aluminium, was zusätzlich zur edlen Optik des Notebooks beiträgt. Handballenauflage und Stereo-Lautsprecher sind mit ebenfalls schwarzem Kunststoff eingefasst. Insgesamt wirkt das Gehäuse des Asus G750JW sehr hochwertig und verwindungssteif, bei Druck oder Zug verbiegt es sich kaum.

Prozessor & Grafikkarte

Asus G750JW : Bei Bedarf können die 12 GByte Arbeitsspeicher leicht erweitert werden. Fürs Tauschen oder Reinigen der Grafikkarte oder CPU müssen wir hingegen erst zahlreiche Schrauben lösen. Bei Bedarf können die 12 GByte Arbeitsspeicher leicht erweitert werden. Fürs Tauschen oder Reinigen der Grafikkarte oder CPU müssen wir hingegen erst zahlreiche Schrauben lösen. Entsprechend dem »Republic of Gamers«-Label steckt im Inneren des Asus G750JW leistungsstarke Hardware, die auch grafisch anspruchsvolle Spiele flüssig darstellen kann. Rechenaufgaben übernimmt dabei ein Core i7 4700MQ aus der Haswell-Generation. Der taktet mit 2,4 GHz (3,2 GHz Boost-Takt) und verfügt über vier Kerne, die durch das i7-typische Hyperthreading unter Windows wie acht Kerne erkannt werden. In Spielen bringt das zwar kaum einen Vorteil, allerdings steigt die Leistung in manchen Anwendungen wie etwa dem Umwandeln von Videos.

Intel hat mit der Haswell-Architektur die integrierte Grafik im Vergleich zum Vorgänger Ivy-Bridge zwar stark aufgebohrt, allerdings reicht die im Core i7 4700MQ integrierte HD 4600 nicht aus, um moderne Spiele in maximalen Details, flüssig zu spielen. Daher verbaut Asus mit einer Geforce GTX 765M eine Grafikkarte der neusten Geforce-Generation, die durch Nvidias Optimus dynamisch anspringt, wenn mehr Grafikleistung gefordert wird. Die GTX 765M besitzt 768 Shader-Einheiten, rechnet mit bis zu 850 MHz Takt für den Grafikkern und mit 4.008 MHz effektivem Speichertakt. Die Anbindung des 2,0 GByte großen Videospeichers erfolgt über ein 128-Bit-Interface. Mit diesen Daten entspricht der Grafikbeschleuniger des Asus G750M in etwa der Desktop-Variante der 100 Euro teuren Geforce GTX 650 Ti . Die nächst schnellere Geforce GTX 770M ist mit 960 Shader-Prozessoren, einem 256-Bit-Interface und 3,0 GByte Videospeicher dagegen noch über der deutlich schnelleren Geforce GTX 660 (zum Testzeitpunkt ab rund 160 Euro) anzusiedeln.

Asus G750JW : Tarnkappen-Optik: Das Gehäuse des Asus G750JW steigt nach hinten an und erinnert durch Farbe und Design an einen Kampfjet. Tarnkappen-Optik: Das Gehäuse des Asus G750JW steigt nach hinten an und erinnert durch Farbe und Design an einen Kampfjet.

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Avatar lronhide
lronhide
#1 | 20. Aug 2013, 11:26
Da stelle ich mir lieber nen 1000€ PC zusammen und hol mir dazu nen Office-Notebook.

Ich muss ja nicht immer und überall zocken...

Wobei man von solchen heiz Klötzen auch nicht unbedingt von Mobilität sprechen kann.
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Avatar Feschpa-Willi
Feschpa-Willi
#2 | 20. Aug 2013, 11:37
der akku hält halt auch nciht beim mobilen gaming. nen spielenotebook ist nur praktisch wenn man oft an verschiedenen orten ist wo steckdosen verfügbar sind. und oft heißt mehr als 2 orte weil dann kann man sich auch einfach 2 hardware rechner dahin stellen die dann immer noch günstiger sind :D
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Avatar DerNamenlose01
DerNamenlose01
#3 | 20. Aug 2013, 11:41
Zitat von lronhide:
Da stelle ich mir lieber nen 1000€ PC zusammen und hol mir dazu nen Office-Notebook.

Ich muss ja nicht immer und überall zocken...


zumal man selbst mit einem 400€ notebook noch teilweise alle neuen spiele flüssig zocken kann, wenn auch nur in 720p und niedrigsten details. um die sucht zu befriedigen sollte das aber reichen :D
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Avatar HauSer123
HauSer123
#4 | 20. Aug 2013, 12:06
Also ich kann jedem nur davon abraten. Habe mir vor einem Jahr nen Medion Erazer X6819 mit ner GTX 570m geholt. Dadurch wollte ich meinen Desktop ersetzen. Es läuft zwar fast alles auf hohen Details flüssig, aber ebend nur fast. Gerade die Spiele die ich am meisten spiele, nämlich Arma2 und Warthunder laufen z.b. nicht wirklich gut. Arma2 mit Wasteland Mod sogar nur bei 30fps in städten obwohl alles auf minimalen Details! Verstehe ich nicht, da die GTX570m angeblich mit ner Desktop 560 verglichen werden kann. Mit dieser läüft es aber bei nem Kollegen flüssig. Also irgendwie ist das nichts halbes und nichts ganzes mit den Laptops.
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Avatar T5_Tango
T5_Tango
#5 | 20. Aug 2013, 12:59
Joa 'nen Kollege hat sich den Vorgänger geholt weil er meinte er müsse nun unbedingt ein Laptop haben zum zocken.

Ich zu ihm damals so "Überleg dir das Alter. Upgrades kannste knicken und viel rumfahren wirste damit auch nicht. Rausgeschmissenes Geld."

Er wollte nicht hören. Jetzt sitzt er da mit veralteter Hardware und das Budget sich nen PC zu holen hat er auch nicht u.a. wegen der 1500 Kracher die er in den Lappy gesteckt hat XD
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Avatar MrSnuggles
MrSnuggles
#6 | 20. Aug 2013, 14:05
Laptops sind zwar ne feine sache, aber nur zum zocken sind sie unnütz.
Hab nen kumpel der sich ein laptop gekauft hat, den er nur zum zocken nutzt. Er ist auch nicht sonderlich viel unterwegs. Habs auch versuch ihm auszureden, aber er wollte nicht auf mich hören. Ich verstehs nicht: man gibt knapp 1,4k für einen laptop aus, den man nicht mal aufrüsten kann und der in knapp 2-3 jahren veraltet ist. Wenn ich nur auf dem ding spiele, dann würd ich es wie Ironhide machen.
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Avatar Ragnirok II.
Ragnirok II.
#7 | 20. Aug 2013, 18:17
Ich kenn das (nicht von mir, aber von anderen). Man kauft sich einen Gamer Laptop, um Ihn mal mitzunehmen, damit man in einem Raum gegenseitig zocken kann und macht es dann doch nicht, da es Teamspeak, Skype etc. gibt.
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Avatar König Theoden
König Theoden
#8 | 20. Aug 2013, 19:35
Ich habe den neuen jetzt schon 1 Monat mit der Geforce 765 und muss sagen: Hammergeiles Ding.

Im Vergleich mit Alienware günstiger und die beste Notebook-Kühllösung am Markt.
MSI wäre nur noch eine Alternative aber das Design ist schrecklich.

Für mich ein ideales Desktop Replacement und Zockermaschine. Man kann ihn auch mal zum Kumpel mitnehmen oder im Unterhemd am Esstisch zocken und gleichzeitig fernsehen :D. (Wenn die Freundin nicht da ist)

Wenn die Schwiegereltern zu besuch kommen, wird das Ding einfach in den Schrank gepackt und alles sieht ordentlich aus.
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Avatar Uhmil
Uhmil
#9 | 21. Aug 2013, 10:30
Schon geil unter jedem Notebook Test/ jeder Notebook News das gleiche GEsülze..
Blabla Gaming PC hinstellen bla bla für 400€ mehr Leistung bla bla bla
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Avatar Bitinger
Bitinger
#10 | 21. Aug 2013, 20:13
Zitat von lronhide:
Da stelle ich mir lieber nen 1000€ PC zusammen und hol mir dazu nen Office-Notebook.

Ich muss ja nicht immer und überall zocken...

Wobei man von solchen heiz Klötzen auch nicht unbedingt von Mobilität sprechen kann.


Ich war 12 Jahre auf Montage und wäre froh gewesen so ein Teil zu haben.
Ist klar für die meisten ist der normale PC die erste wahl.

Aber wie gesagt, es gibt auch Gamer die fast nie zuhause sind.
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